Hypothek

Hypothekarzinsen: Wer vergleicht, kann viel Geld sparen

TIPPS
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Immobilienfinanzierung: mit der richtigen Strategie zur günstigsten Hypothek. Bild: iStock.com/AlexRaths

Der Preis von Hypotheken ist auch Verhandlungssache. Je mehr Angebote man einholt, desto besser die Chance auf einen tiefen Zinssatz. Comparis gibt strategische Tipps, wie man zu einer günstigen Hypothek kommt.

Ihre Traumimmobilie rückt in greifbare Nähe? Gratulation! Spätestens jetzt wird es Zeit, sich über die Finanzierung Gedanken zu machen. Da die Wenigsten sechs- bis siebenstellige Summen auf der hohen Kante haben, müssen sie eine Hypothek bei einer Bank, Versicherung oder Pensionskasse aufnehmen – und dafür Hypothekarzinsen zahlen. Doch bei der Aufnahme einer neuen – oder auch der Ablösung einer bestehenden – Hypothek heisst es aufgepasst. Obwohl sich die Zinssätze auf den ersten Blick kaum unterscheiden: Bereits wenige Basispunkte bringen Einsparungen von mehreren Tausend Franken pro Jahr! Geld, das man vielleicht lieber in die Tilgung oder die Inneneinrichtung investiert.

Wer gut verhandelt, spart viel Geld:

Ein Viertel Prozent (= 25 Basispunkte) weniger Zins macht bei 500'000 Franken Hypothek und zehnjähriger Laufzeit 12'500 Franken aus.

Es lohnt sich also in jedem Fall, für die Suche nach der günstigsten Hypothek etwas Zeit einzuplanen. Doch wie geht man strategisch am besten vor? Hier die wichtigsten Tipps im Überblick.

Informieren: Der Clevere hat die besseren Karten

Egal, ob es um eine neue oder eine abzulösende Hypothek geht: Man sollte sich möglichst frühzeitig über die Marktkonditionen informieren. Tagesaktuelle Zinssätze für Festhypotheken finden Sie in unserem Zinsüberblick. So hat man zumindest schon mal einen ersten Eindruck, welche Kosten in etwa auf einen zukommen. Ausserdem: Machen Sie sich Gedanken darüber, welches Hypothekarmodell am besten zu Ihrer Lebenssituation passt. Je mehr man sich selber mit der Materie befasst, desto selbstsicherer kann man in späteren Beratungsgesprächen auftreten – und notfalls mit Fachkenntnissen Paroli bieten.

Angebote einholen: je mehr, desto besser

Viele Schweizer kontaktieren für eine Hypothek immer noch zuerst die Hausbank. Damit diese ihr Angebot auf einer realistischen Basis erstellen kann, sollte man unbedingt ein vollständiges Dossier inkl. Immobilienbewertung vorlegen. Auch die persönliche finanzielle Situation (Kreditprofil) hat einen Einfluss auf die Höhe des Hypothekarzinses. Je besser das Profil, desto günstiger die Zinsen. Liegt das Angebot auf dem Tisch, holt man drei bis vier Gegenofferten von weiteren Banken, Versicherungen oder einer Pensionskasse ein.

Eine Übersicht der Hypothekenanbieter der Schweiz findet man bei Comparis.

Wichtig: Damit Sie später nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, sollten alle Offerten auf dem identischen Dossier und Kreditprofil beruhen. Natürlich sollten auch Hypothekarmodell, Laufzeit, Höhe und Amortisation gleich sein. Weil das allgemeine Zinsniveau täglich schwankt, ist es ebenfalls wichtig, die Konkurrenzofferten zum gleichen Zeitpunkt einzuholen.

 

Verhandeln: Konkurrenz belebt das Geschäft

Es liegen verschiedene Angebote vor, das attraktivste stammt aber nicht von Ihrer Hausbank? Wunderbar! Allein die Kenntnis über die günstigeren Konditionen bringt Sie im Gespräch mir Ihrer Bank in eine bessere Ausgangslage. Denn: Der Preis von Hypotheken ist auch Verhandlungssache – und die Konkurrenz ist gross. Sie können nun Ihre Hausbank mit den tieferen Zinssätzen eines Mitbewerbers konfrontieren. Sollte dies zu nichts führen, können Sie auch allfällige Gebühren bei Vertragsabschluss zur Diskussion stellen. Ganz zum Schluss bleibt Ihnen, einen Anbieterwechsel in Betracht zu ziehen. Sie werden sich wundern, welchen Spielraum Ihre Bank bei diesem Stichwort u.U. an den Tag legt.

Verhandeln lassen: Bequem(er) zum günstigsten Preis

Auch wenn es etwas mühsam erscheint: Wer einen Konkurrenzvergleich macht, drückt das Angebot. Andererseits: Das Einholen verschiedener Offerten und die Gespräche mit den Finanzberatern kosten Zeit. Zwar lernt man in der Regel bei jedem Termin etwas als Kunde dazu und kriegt auch ein besseres Gefühl für die Servicequalität des Hypothekaranbieters. Aber vielen ist dieses Vorgehen jedoch zu aufwendig. Wer dennoch ein günstiges Angebot möchte, kann sich an einen Hypothekenvermittler wie z.B. HypoPlus wenden. Der unabhängige Partnerservice von Comparis nimmt einem die zeitraubende Arbeit ab. Kommt dazu: Er vergleicht nicht nur die Angebote von fünf, sondern von mehr als 50 Finanzinstituten. Die Chance ist gross, dass darunter ein besonders günstiges Angebot einer Bank oder Versicherung ist, an die man selber gar nicht gedacht hätte. Weiterer Vorteil: HypoPlus verhandelt den besten Preis und die Kundin oder der Kunde profitiert dabei von Spezialkonditionen, die für Endkunden sonst nicht zugänglich sind.

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