Report «Wohnen im Alter»

«Lieber ins Altersheim als in ein Smart Home»

Wohnen im Alter

Wir wollen auch im Alter möglichst lange zu Hause leben. Die Digitalisierung wird dabei aber noch nicht als Helfer wahrgenommen. Das zeigt eine repräsentative Comparis-Befragung.

Bereits über 18 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz sind über 64-jährig. Dieser Anteil wird bis zum Jahr 2030 auf 22,8 Prozent bzw. 2,17 Millionen Menschen ansteigen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Sozialversicherungen, sondern auch auf den Wohnungsmarkt. Der Comparis-Report «Wohnen im Alter» liefert unter anderem Antworten zu Fragen wie:

  • Welche Kriterien sind mir wichtig bei der Wohnung fürs Alter?
  • Wie soll mein Heim aussehen, wenn ich pflegebedürftig werde?
  • Wo will ich im Alter wohnen?
  • Hilft mir ein Smart Home, selbstständig zu bleiben?

Die Top-Ten-Kriterien der Wohnungswahl

Der Preis bleibt auch im Alter bei der Wahl der Wohnung das entscheidende Kriterium. Spezifisch aufs Alter hin gewinnen aber die Faktoren Behindertengerechtigkeit und gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr an Bedeutung. Die Sicherheit der Wohngegend und die Grösse der Wohnung spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Skepsis gegenüber Smart Homes

Weniger als die Hälfte (45 Prozent) der befragten Personen kann sich im Zusammenhang mit einer späteren Pflegebedürftigkeit vorstellen, in ein Smart Home mit vernetzten Sensoren / Detektoren, elektronischen Bedienhilfen, Überwachungssystemen und Ähnlichem zu ziehen.

Erscheinungsdatum: 2019
Autoren: Felix Schneuwly, Gesundheitsexperte, Elisabeth Rizzi, Leiterin Newsroom