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Smartphone-Nutzung in der Schweiz: Apple am beliebtesten

Die Comparis-Smartphonestudie zeigt: Apple hat den höchsten Marktanteil, Smartphones werden immer länger genutzt und dürfen bei Neukauf mehr kosten.

Magdalena Soll Foto
Magdalena Soll

19.03.2026

Zwei Frauen sitzen auf einer Bank am Zürichsee. Beide schauen jeweils auf ihr Smartphone.

iStock / Lucia Gajdosikova

1.Worum geht es in der Smartphonestudie?
2.Apples iPhones haben den höchsten Marktanteil
3.Längere Nutzung der Smartphones
4.Mehr Geld für neue Smartphones als noch 2020
5.Android-Nutzende sind zufriedener als Apple-Nutzende
6.Tipps für Konsumentinnen und Konsumenten

1. Worum geht es in der Smartphonestudie? 

Die Smartphonestudie befasst sich mit der Smartphone-Nutzung in der Schweiz. Dabei geht es etwa darum, welche Smartphone-Marken die Befragten nutzen und wie oft sie sich ein neues Handy kaufen. 

Die Ergebnisse in Kürze: 

  • Apple ist Marktführer in der Schweiz: 49,3 Prozent der Befragten setzen auf ein iPhone. Platz zwei belegt Samsung mit 37,2 Prozent Marktanteil. Alle anderen Smartphone-Hersteller werden von weniger als fünf Prozent pro Marke genutzt. 

  • Schweizerinnen und Schweizer nutzen ihr Smartphone durchschnittlich länger als noch 2020. 

  • Immer mehr Personen nutzen ihr Hauptgerät seit mindestens vier Jahren

  • Android-Nutzende sind grundsätzlich zufriedener mit ihren Smartphones als Apple-Nutzende. 

Smartphone-Studie von Comparis

Die repräsentative Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von comparis.ch im Dezember 2025 unter 2’091 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt. 

Lesen Sie die ganze Studie mit weiteren detaillierten Auswertungen.

Studie herunterladen

Von unseren Themenexperten empfohlen: Wie nutzen Sie Ihr Smartphone? 

Machen Sie die Umfrage und finden Sie heraus, wie Sie im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt abschneiden.

2. Apples iPhones haben den höchsten Marktanteil 

Der Marktanteil von Apple liegt in der Schweiz bei 49,3 Prozent. Damit nutzt fast die Hälfte der Personen in der Schweiz das iOS-Betriebssystem. 2020 lag der Anteil noch bei 44,8 Prozent – also 4,5 Prozentpunkte tiefer.

In der kaufkräftigen Schweiz spielen die hohen iPhone-Preise und das Fehlen eines Einsteigermodells bei Apple eine weniger grosse Rolle als im umliegenden Ausland.

Jean-Claude Frick Foto
Jean-Claude FrickComparis-Digitalexperte

Platz zwei beim Marktanteil belegt Samsung mit 37,2 Prozent. Somit decken Apple und Samsung gemeinsam einen Grossteil des Marktes ab. Auf den weiteren Plätzen folgen: 

  • Xiaomi: 3,2 Prozent 

  • Google: 2,2 Prozent 

  • Oppo: 1,8 Prozent 

  • Huawei: 1,6 Prozent 

  • Sony: 0,8 Prozent

3. Längere Nutzung der Smartphones

Aufgrund der gestiegenen Smartphone-Preise nutzen 65 Prozent der Befragten ihre Smartphones länger. 2020 lag der Anteil bei 53,7 Prozent. 

Dabei gibt es einen starken Unterschied zwischen den Sprachregionen. In der französischsprachigen Schweiz nutzen 76,3 Prozent ihr Smartphone länger, in der italienischsprachigen Schweiz gar 79,7 Prozent. Im Gegensatz dazu sind es in der deutschsprachigen Schweiz nur 60,3 Prozent. 

Dank besserer und längerer Versorgung mit Software-Updates können Smartphones heute länger genutzt werden als vor einigen Jahren.

Jean-Claude Frick Foto
Jean-Claude FrickComparis-Digitalexperte

Längere Smartphone-Nutzung zeigt sich in den Zahlen 

Die Ergebnisse zeigen auch: Bereits 15,7 Prozent der Befragten nutzen ihr Hauptgerät seit mindestens vier Jahren. Das ist ein Anstieg von 2,6 Prozentpunkten gegenüber 2023 und sogar 6,8 Prozentpunkten gegenüber 2020. 

Dabei spielt das Betriebssystem keine Rolle: Der Anteil unter iOS- und Android-Nutzenden ist gleich hoch. Allerdings nutzen mehr Personen mit niedrigem und mittlerem Einkommen ihr Smartphone länger als vier Jahre als Personen mit einem hohen Einkommen von über 8’000 Franken.

4. Mehr Geld für neue Smartphones als noch 2020 

Im Durchschnitt planen die Befragten 574 Franken für ein neues Smartphone ein – 2020 lag der Mittelwert bei 517 Franken. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer budgetieren für ihr neues Smartphone 615 Franken, Frauen nur 534 Franken. 

Auch das Alter macht einen Unterschied bei der Zahlungsbereitschaft: 

  • Personen zwischen 18 und 35 Jahren planen, 628 Franken für ihr neues Smartphone auszugeben. 

  • Personen zwischen 36 und 55 Jahren möchten im Durchschnitt 563 Franken für ihr neues Handy ausgeben. 

  • Personen ab 56 Jahren planen mit 529 Franken am wenigsten Geld für ihr neues Smartphone ein. 

Auch das Betriebssystem macht einen Unterschied: Apple-Nutzende sind mit 708 Franken bereit, deutlich mehr auszugeben als Android-Nutzende mit 452 Franken.

5. Android-Nutzende sind zufriedener als Apple-Nutzende 

Die Umfrage zeigt: Nur 38,8 Prozent der Smartphone-Nutzenden sind zufrieden mit ihrem aktuellen Gerät. Die Zufriedenheit hängt aber auch von der Marke ab. Mit 34,1 Prozent sind Apple-Nutzende deutlich seltener vollkommen zufrieden als Android-Nutzende mit 42,8 Prozent. 

Dabei bemängeln die Nutzenden am stärksten die Akkulaufzeit. Diese ist für 25,7 Prozent der Befragten ein Problem. Das sind allerdings 3,6 Prozentpunkte weniger als noch 2020. Auch die Kameraqualität ist oft ein Problem – für Android-Nutzende mit 12,6 Prozent öfter als für Apple-Nutzende mit 7,7 Prozent. Insgesamt fast zehn Prozent der Befragten reicht der Speicherplatz nicht aus. 

6. Tipps für Konsumentinnen und Konsumenten 

Sie können zum Beispiel sparen, indem Sie Ihr Smartphone reparieren lassen, statt ein neues zu kaufen. Dank längerer Software-Updates und besserer Qualität können Sie so Ihr Smartphone mehrere Jahre nutzen. Auch ein Akkutausch lohnt sich oft, wenn Ihr Gerät Ihnen ansonsten keine Probleme macht. 

Brauchen Sie doch ein neues Gerät? Dann sollten Sie Preise vergleichen. Sie können ausserdem prüfen, ob ein älteres Modell Ihren Bedürfnissen gerecht wird. Versuchen Sie auch, Ihren tatsächlichen Speicherbedarf sowie die gesamten Kosten realistisch einzuschätzen. 

Dazu gehört auch ein Handy-Abo – und bei dem können Sie mit einem Vergleich und einer Anpassung der Leistungen sparen. 

Handy-Abos vergleichen

Dieser Artikel wurde erstmals produziert am 28.10.2021

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