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Sackgeld-Apps: Eine gute Alternative zum Sparschwein?

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Eine Sackgeld-App kann vorteilhaft sein, wenn der Umgang mit Geld trotzdem vermittelt wird. Bild: iStock / tuk69tuk

Sollte man in Zeiten der Digitalisierung Sackgeld via Payment App überweisen? Oder ist es sinnvoller, dem Kind Bares zu geben? Comparis zeigt, welche Vor- und Nachteile Sackgeld-Apps mit sich bringen.

Insgesamt zahlen Schweizer Eltern ihren Kindern in der Woche ungefähr zwölf Millionen Franken Sackgeld – durchschnittlich einen Franken pro Schuljahr und Woche. Ein Schüler der dritten Klasse würde demnach drei Franken pro Woche bekommen.

Früher mussten Eltern oft noch schnell das nötige Kleingeld zusammensuchen. Heutzutage setzen Apps der wöchentlichen Münzsuche ein Ende. 

So funktionieren Sackgeld-Apps

Es gibt zwei unterschiedliche Kategorien solcher Apps. Teils dienen sie lediglich der Organisation des Taschengeldes. Dabei behalten Eltern durch die Digitalisierung des Sparschweins die Kontrolle über die Ausgaben der Kinder. 

Andere Applikationen machen gleich den ganzen Zahlungsvorgang via App möglich. So kann der Nachwuchs sein Guthaben digital beziehen.

Diese Vorteile bieten Sackgeld-Apps

Die «Organisation»-Apps machen den Geldfluss transparent und bieten einen Überblick. So sehen sowohl Kinder wie auch Eltern, wie viel Geld in das physische Sparschwein eingeflossen ist und wie viel ausgegeben wurde.

Dank der Apps mit Geldfluss kann der Erwachsene intervenieren, um das Kind von einem «Fehlkauf» oder überflüssigen Käufen abzuhalten. Zudem hat aufgrund der digitalen Abwicklung die Suche nach genügend Kleingeld ein Ende.

Beispiele für Sackgeld-Apps sind die Pocket Money App und die Taschengeld App

Diese Nachteile bieten Sackgeld-Apps

Durch Taschengeld sollen Kinder den Umgang mit Geld lernen. Gleichzeitig bekommen Sie ein Gefühl für den Wert von Geld und dafür, wie viel verschiedene Dinge kosten. Durch die Überwachung via App nimmt man dem Kind jedoch seine Freiheit. Schliesslich kann es durch Fehlkäufe lernen, das nächste Mal das Ersparte für etwas Sinnvolleres auszugeben.

Hinzu kommt, dass das Bezahlen via App an manchen Orten nicht möglich ist und Bargeld verlangt wird.

Unser Tipp: Ob App oder Sparschwein. Besprechen Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Ausgaben. So lernt das Kind in jedem Fall den Umgang mit Geld – eine wichtige Kompetenz, um später nicht in eine Schuldenfalle zu tappen.


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