Vorsorge

Säule 3a: Nicht bis Ende Jahr warten

TIPPS
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Bild: iStock / blackCAT

Die Zinsen auf Säule-3a-Konten sind oft noch höher als auf reguläre Sparkonten. Durch eine frühe Einzahlung profitieren Sie länger von der höheren Rendite. 

Die Negativzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank äussert sich unter anderem in rekordtiefen Zinsen für Sparer. Die Zinsen von Sparkonten liegen derzeit zwischen 0 und 0,1 Prozent – bringen also etwa fünfmal mal weniger als die Zinsen von Säule-3a-Konten. Möchten Sie möglichst lange in den Genuss von höheren Zinsen kommen? Dann zahlen Sie möglichst früh im neuen Jahr in die Säule 3a ein. 

Mit der dritten Säule Steuern sparen

Neben den besseren Zinskonditionen profitieren Sie auch von steuerlichen Vorzügen:

  • Beitragszahlungen können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.
  • Auf das Vorsorgeguthaben müssen Sie keine Vermögenssteuer entrichten.
  • Zins- und Kapitalerträge sind einkommens- und verrechnungssteuerfrei.

Die Jahresbeiträge in die Säule 3a sind allerdings limitiert – und zwar auf 6’883 Franken für Arbeitnehmende. Für Selbstständigerwerbende ohne Pensionskasse ist der Betrag auf 34'416 Franken bzw. 20 Prozent des Nettoeinkommens limitiert. Die Kehrseite der Steuerprivilegierung: Das Vorsorgeguthaben der Säule 3a ist bis fünf Jahre vor Erreichen des AVH-Alters gebunden. Es kann nur unter gewissen Bedingungen vorzeitig bezogen werden.


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