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2. Säule - Berufliche Vorsorge

Die 2. Säule ist Teil der privaten Vorsorge und bildet zusammen mit der 1. Säule und der Säule 3a und 3b das Drei-Säulen-Prinzip des Schweizer Vorsorgesystems:

  • 1. Säule: die staatliche Vorsorge (AHV)
  • 2. Säule: die berufliche Vorsorge (Pensionskassen  gemäss dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge BVG)
  • 3. Säule: die private Vorsorge, bestehend aus Säule 3a und Säule 3b

Zum Vorsorgesystem

Die Berufliche Vorsorge BVG ist der zweite Grundpfeiler der sozialen Sicherheit in der Schweiz. Zusammen mit der 1. Säule sollen die gesetzlichen Pensionskassenrenten rund 60 bis 70 Prozent des zuletzt bezogenen Lohnes abdecken. Die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung von Erwerbstätigen und ihren Angehörigen soll damit in angemessener Weise ermöglicht werden.

Übersicht

  • Obligatorische berufliche Vorsorge / Pensionskasse (BVG)
  • Obligatorische Unfallversicherung (UVG)
  • Freizügigkeitsleistungen bei Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung (FZG)
  • Überobligatorische Versicherung zusätzlich zum BVG und zum UVG
Der Arbeitgeber bezahlt mindestens die Hälfte der Beiträge an die 2. Säule. Die andere Hälfte geht zu Lasten des Arbeitnehmers, sofern der Arbeitgeber nicht Teile des Arbeitnehmeranteils übernimmt.
Der Arbeitgeber bezahlt mindestens die Hälfte der Beiträge an die 2. Säule. Der andere Anteil der Arbeitnehmer. Nur Jahreslöhne pro Arbeitgeber von mindestens CHF 21 330. (Stand 2020) sind versichert.

Alle Arbeitgeber ab dem 18. Lebensjahr mit einem jährlichen Mindesteinkommen von 21'330 Franken und maximal 85’320 Franken sind obligatorisch in einer Pensionskasse versichert. In den ersten Berufsjahren werden allerdings nur die Risiken Tod und Invalidität versichert. Nach Erreichen des 25. Altersjahres wird auch für die Altersrente Guthaben angespart. Das Sparen für die Altersrente erfolgt bis zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit beziehungsweise bis zur Pensionierung.

Wer ist nicht in der Pensionskasse BVG versichert?
Nicht erwerbstätige Personen, Personen mit einem Jahresbruttolohn unter 21'330 Franken, Selbstständigerwerbende sowie Arbeitnehmer mit einem Arbeitsvertrag bis maximal drei Monate sind nicht obligatorisch BVG-versichert.  

Weitere Informationen zu den Lebenssituationen finden Sie hier.

Lohnt sich ein zusätzlicher Einkauf in die Pensionskasse?

Wer in der Pensionskasse etwa wegen fehlender Erwerbszeit oder einem gestiegenen Salär eine Beitragslücke hat, kann diese durch freiwillige und steuerlich begünstigte Nachzahlungen an die Vorsorgeeinrichtung seines Arbeitgebers schliessen.
Die Versicherungsleistungen der Pensionskassen hängen vom vorhandenen, individuellen Vermögen in der Pensionskasse ab. Wer voll versichert bleiben will, muss Beitragslücken schliessen. Nachzahlungen in die Pensionskasse sind von der Einkommenssteuer des laufenden Jahres absetzbar.

Wer als Rentner mit der ersten und zweiten Säule voraussichtlich das Existenzminimum nicht erreicht, hat ab 2021 Anrecht auf Kompensation durch Ergänzungsleistungen bis zum Existenzminimum. Voraussetzung ist, dass das Vermögen nicht 100'000 Franken übersteigt (Ehepaare 200'000 Franken).

Bei einem Einkommen unter 80'000 Franken und geringem Vermögen lohnen sich Nachzahlungen nicht (Berechnungen Arbeitgeberverband).

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, dass sein Pensionskassenguthaben von der bisherigen zur neuen Pensionskasse überwiesen wird. Üblicherweise macht der alte Arbeitgeber bei seiner PK eine Austrittsmeldung. Darauf meldet sich die alte PK bei der betreffenden Person und fragt, wohin das Vorsorgevermögen überwiesen werden soll.

Wenn aus irgendwelchen Gründen die Überweisung nicht stattfinden kann, muss die alte Pensionskasse das Geld spätestens nach zwei Jahren an die «Stiftung Auffangeinrichtung BVG» schicken. Diese Einrichtungen verwalten das Geld so lange, bis sich die rechtmässigen Besitzer melden.

Was muss ich bei der 2. Säule / beruflichen Vorsorge beachten?

Die Leistungen der einzelnen Pensionskassen sind sehr unterschiedlich und werden im jeweiligen Pensionskassenreglement festgehalten. Die konkrete Umsetzung und Leistungsansprüche der einzelnen Versicherten spiegelt sich im Pensionskassenausweis. Der Pensionskassenausweis wird den Versicherten jährlich zugesandt. 
Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen je die Hälfte der Pensionskassenbeiträge ein. Es gibt aber Arbeitgeber, die den grösseren Teil der Pensionskassenbeiträge übernehmen. Faktisch erhöht sich dadurch der Nettolohn.
Wie hält es der Arbeitgeber mit dem Koordinationsabzug? Dieser beträgt zurzeit 24'885 Franken. Grosszügige Arbeitgeber senken den Koordinationsabzug freiwillig. Zum Beispiel passen sie den Koordinationsabzug im Verhältnis zum Teilzeitpensum an. Dadurch ermöglichen sie auch Mitarbeitenden mit einem Einkommen unter der gesetzlichen Eintrittsschwelle von 21'330 Franken pro Jahr, sich der beruflichen Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen. Bei dieser Praxis verpflichtet sich der Arbeitgeber automatisch auch zum Arbeitgeberbeitrag für die Pensionskasse.
Unverheiratete oder nicht eingetragene Partner haben keinen rechtlichen Anspruch auf Leistungen aus der Pensionskasse des Partners. Viele Vorsorgeeinrichtungen zahlen unter bestimmten Bedingungen auch Renten an Lebenspartner. Ob diese Leistung im konkreten Fall existiert, ist im jeweiligen Pensionskassenreglement festgehalten.

Darauf achten, dass das Vorsorgevermögen in die neue Pensionskasse übertragen wird. Wer nach einer Kündigung nicht unmittelbar eine neue Stelle antritt, muss veranlassen, dass das Vorsorgevermögen auf eine frei wählbare Freizügigkeitsstiftung übertragen wird.

Die obligatorischen Lohnbeiträge für die 2. Säule

Alter Max. Arbeitnehmer in %Min. Arbeitgeber in % 
 21 - 24 - -
 25 - 35 3.5 3.5
 35 - 45 5.0 5.0
 45 - 55 7.5 7.5
 55 < 9.0 9.5

Idealerweise werden über 40 Jahre 500 Prozent des koordinierten Lohnes als Beiträge in die Pensionskasse eingezahlt. Das Alterskapital setzt sich demnach aus einem fünffachen koordinierten Jahreslohn sowie derjährlichen Verzinsung zusammen.

Es ist dem Arbeitgeber freigestellt, Lohnbeiträge des Arbeitnehmers zu übernehmen oder auch weitergehende Einzahlungen in die Pensionskasse zu tätigen. Zusätzliche Arbeitgeberanteile sind wie alle Pensionskassenbeiträge Lohnbestandteile, die weder als Einkommen noch als Vermögen versteuert werden müssen.

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Tipps für Pensionierte

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