Geburtsgebrechen


Angeborene Krankheiten werden als Geburtsgebrechen bezeichnet. Es sind diejenigen Krankheiten, welche bei vollendeter Geburt bestehen. Eine Veranlagung zu einem Leiden gilt nicht als Geburtsgebrechen.

Kostenübernahme bei Geburtsgebrechen

Wird ein Kind mit einem Geburtsgebrechen geboren, muss es bei der IV-Stelle des Wohnkantones angemeldet werden

Die Kosten der medizinischen Behandlungen von Geburtsgebrechen werden bis zum 20. Altersjahr von der Invalidenversicherung (IV) übernommen. Sie übernimmt die kompletten Kosten, so dass die Versicherten keine Kostenbeteiligung bezahlen müssen.

Ab dem 20. Altersjahr gehen die Behandlungskosten, welche eine Pflichtleistung darstellen, zu Lasten der Grundversicherung. Im Gegensatz zur IV muss bei der Krankenkasse eine Kostenbeteiligung bezahlt werden. Im Krankenversicherungsgesetz gibt es eine Liste mit allen anerkannten Geburtsgebrechen. Zurück