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VersicherungenKrankenkasseCheckliste für Baby, Schwangerschaft und Geburt
Leistungen

Checkliste für Baby, Schwangerschaft und Geburt

11.05.2020

Schon Babys müssen krankenversichert werden – je eher, desto besser. Bild: iStock.com / FatCamera

Ein Baby ist für viele Mütter und Väter das eindrücklichste Erlebnis im Leben. Oft stellen sich ganz neue Fragen - auch in punkto Versicherung und Organisation.

  • 1. Grundversicherung der Mutter bei Schwangerschaft
  • 2. Zusatzversicherung bei Schwangerschaft
  • 3. Krankenkasse für das Baby
  • 4. Welche Zusatzversicherungen lohnt sich für das Baby?
  • 5. Erstausstattung und Produkte für das Baby
  • 6. Weiteres 

1. Grundversicherung der Mutter bei Schwangerschaft

Die obligatorische Grundversicherung deckt alle wesentlichen Leistungen rund um Schwangerschaft und Geburt. Dazu gehören die Vorsorge während der Schwangerschaft, die Geburt sowie die anschliessende Erholungszeit.

Wer gesund ist, kann die Franchise bei 2‘500 Franken lassen bzw. setzen, da die wichtigsten medizinischen Leistungen bei Schwangerschaft, Geburt und Nachkontrolle von Franchise und Selbstbehalt befreit sind.

2. Zusatzversicherung bei Schwangerschaft

Die Grundversicherung übernimmt zwar alle wesentlichen Leistungen vor, bei und nach der Geburt. Wer mehr Flexibilität, Service oder Komfort wünscht, benötigt eine ambulante oder stationäre Zusatzversicherung, die Leistungen zur Mutterschaft beinhaltet. 

Eine ambulante Zusatzversicherung umfasst z.B.:

  • alternativmedizinische Heilmethoden
  • vorgeburtliche Tests oder Untersuchungen (z.B. Gentests für Erbkrankheiten)
  • Haushaltshilfe für die Zeit nach der Geburt
  • Rückbildungskurse
  • Stillgeld

Eine stationäre Zusatzversicherung (Halbprivat- oder Privat-Abteilung) ermöglicht:

  • freie Arztwahl
  • Belegung eines 1- oder 2-Bettzimmers
  • Entbindung in einem privaten oder halbprivaten Spital, das sich nicht auf der kantonalen Spitalliste oder ausserhalb des Wohnkantons befindet
  • Beistellbett für Vater
  • Geburt in privaten Geburtshaus

Tipps:

  1. Prüfen Sie, ob bereits vorhandene Zusatzversicherungen evt. Leistungen bei Mutterschaft einschliessen. Beim Abschluss der Spitalzusatzversicherung muss Mutterschaft explizit eingeschlossen sein. Nur so kommen Sie in den Genuss des Halbprivat- und Privat-Komforts.
  2. Viele Zusatzversicherungen haben besonders auf Mutterschaftsleistungen eine Wartefrist (Karenzfrist) von 9 Monaten bis zu zwei Jahren. Paare mit Kinderwunsch sollten also frühzeitig an einen Versicherungswechsel oder -abschluss denken.
  3. Bei Zusatzversicherungen gibt es grosse Unterschiede, sodass sich ein Vergleich der Zusatzversicherungen in jedem Fall lohnt.

3. Krankenkasse für das Baby

Die Leistungen der Grundversicherung sind bei allen Krankenkassen identisch und decken alles medizinisch Notwendige ab (inkl. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen). Bei der Franchise kann zwischen den Stufen 0, 100, 200, 300, 400, 500 und 600 Franken ausgewählt werden.

Tipps:

  • Wählen Sie eine Franchise von 0 Franken. Höhere Franchisen lohnen sich nicht, da Eltern mit Kleinkindern relativ oft zum Arzt gehen.
  • Eltern und Kinder müssen nicht bei der gleichen Krankenkasse versichert sein. Mögliche Familienrabattegreifen meist ab dem zweiten oder dritten Kind. Daher lohnt sich für die Babies meistens ein Vergleich der Krankenkassen.

Anmeldung: Sie können Ihr Kind bereits vor der Geburt bei der Krankenkasse anmelden und versichern. Ihr Kind muss allerdings spätestens  3 Monate nach der Geburt versichert werden. Die Krankenkasse muss das Kind aufnehmen und auch dann rückwirkend zahlen, wenn es krank auf die Welt kam.

4. Welche Zusatzversicherungen lohnt sich für das Baby?

Wer mehr als die Standardversorgung wünscht, benötigt eine Zusatzversicherung. Auch hier gilt: Je eher Sie die Versicherung abschliessen, desto besser. Grund: Versicherer können bekannte Krankheiten lebenslang ausschliessen oder die Aufnahme ganz verweigern. Für Babies und Kinder prüfenswert sind z.B.:

Halbprivat- oder Privatabteilung

  • garantiert die freie Arztwahl bzw. Chefarztbehandlung für das Kind
  • ggf. auch ausserhalb des Wohnkantons möglich 
  • Zusatz «Allgemeine Abteilung ganze Schweiz» (sinnvoll in kleinen Kantonen mit wenigen Spitälern)

Zahnstellungskorrekturen

  • die Kosten gehen schnell in die Tausende und werden nur bei schweren Fehlstellungen von der Grundversicherung oder Invalidenversicherung übernommen
  • je nach Krankenkasse ist eine Aufnahme ohne zahnärztliche Untersuchung vorgeburtlich und bis zum vierten oder fünften Lebensjahr möglich

Unfallversicherung und Invaliditätsversicherung für Baby

Unfälle geschehen schnell. Sie können ins Geld gehen und bleibende Schäden verursachen. Eine Unfallversicherung ist für Kinder obligatorisch und bei der Grundversicherung eingeschlossen.

Bei der Zusatzversicherung ist ein Unfalleinschluss ebenfalls notwendig. Für ein paar wenige Franken bieten Krankenversicherungen private teils sogar weltweiten Unfallversicherungen an. Diese lohnen sich, da die Unfall Kostenübernahme teils sogar lebenslänglich gelten. Sollte ein Kind so schwer erkranken, dass es invalid wird, reicht der staatliche Schutz kaum aus. Eine private Invaliditätsversicherung deckt nicht nur die Kosten durch bleibende Schäden nach Unfällen, sondern auch Krankheitsfolgen.

Weitere Zusatzversicherungen

Sie sind unsicher, was Sie zusätzlich versichern möchten? Einen Überblick finden Sie im Artikel "13 Kranken-Zusatzversicherungen unter die Lupe genommen".

5. Erstausstattung und Produkte für das Baby

Die Kosten für Ausstattung und Material für das Baby können sehr hoch sein. Deshalb macht es Sinn die Baby-Produktegut auszuwählen.

  • Pflege, Essen & Alltag
    • Windeln
    • Babycreme & Sonnencreme
    • Baby-Badewanne
    • Fieberthermometer
    • Milchpumpe + Fläschchen
    • Still-BH
  • Möbel & Mobilität
    • Kinderwagen + evtl. Regenschutz
    • Kindersitz
    • Krabbeldecke
    • Baby-Trage
    • Wickelkommode
    • Baby-Bett
  • Kleidung
    • Bodies
    • Strampelanzüge
    • Schlafanzug
    • Söckchen

6. Weiteres

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