Comparis
Newsletter
de

Versicherungen

Auto & Motorrad

Immobilien

Kredit & Hypotheken

Preisvergleich

Gesundheit & Vorsorge

Weitere Services

Comparis

Menü

VersicherungenKrankenkasseGlossar
Krankenkasse

Grenzgänger

Erwerbsortprinzip: Seit Inkrafttreten der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU untersteht jede in der Schweiz erwerbstätige Person der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz. Personen, die jedoch in Deutschland, Frankreich, Italien oder Österreich wohnhaft sind, haben ein sogenanntes «Optionsrecht». Sie dürfen wählen, ob sie sich in der Schweiz oder im Wohnland versichern lassen. Betroffene müssen sich innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Erwerbstätigkeit entscheiden, ob sie entweder eine Schweizer Krankenkasse wählen oder ein Gesuch um Befreiung von der Versicherungspflicht bei der zuständigen Behörde des Arbeitskantons einreichen. Die Wahl der Krankenkasse im Wohnstaat ist eine Willenserklärung und unwiderruflich.

Nicht erwerbstätige Familienangehörige
sind grundsätzlich in dem Staat gegen Krankheit zu versichern, in dem das erwerbstätige Familienmitglied arbeitet. Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien und Österreich bieten den nicht erwerbstätigen Familienangehörigen von Grenzgängern ein Wahlrecht zwischen der Krankenversicherung im Wohnland oder in der Schweiz an. Nichterwerbstätige Familienangehörige von Grenzgängern in Dänemark, Grossbritannien, Liechtenstein, Portugal, Schweden, Spanien und Ungarn sind im Wohnstaat versicherungspflichtig.

Spezialfall Frankreich: Grenzgänger konnten in Frankreich bis 2014 auch eine private Krankenkasse wählen. Neu steht innerhalb Frankreichs nur noch die soziale Krankenversicherung (CMU) zur Wahl.

Zu beachten bei der Wahl einer Schweizer Krankenkasse: In der Schweiz gilt das System der «Kopfprämie». Die Prämie für eine vierköpfige Familie setzt sich also aus je zwei Prämien für Erwachsene und je zwei Prämien für Kinder zusammen. Rund ein Drittel der Schweizer Krankenkassen bietet Prämien für Grenzgänger an. Es gelten die üblichen Kündigungsbedingungen. Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen haben Anspruch auf eine Prämienverbilligung. Zuständig dafür ist der Kanton, in dem Sie arbeiten.

Behandlungen: Grenzgänger und ihre mitversicherten nicht erwerbstätigen Familienmitglieder können sich wahlweise in Ihrem Wohnland oder in der Schweiz behandeln lassen. Behandlungen in der Schweiz fallen unter die Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt) und den Leistungskatalog der Schweizerischen Grundversicherung. Im Wohnsitzland gelten die dortigen gesetzlichen Pflichtleistungen und Kostenbeteiligungen. So werden zum Beispiel in Deutschland Leistungen an Zahnbehandlungen ausgerichtet, die in der Schweiz nur bei schweren Allgemeinerkrankungen übernommen werden.

Hier finden Sie die Grenzgänger-Prämien.

 

Ob Grund- oder Zusatzversicherung

Finden Sie die optimale Krankenkasse
Jetzt vergleichen