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Malerarbeiten: Ratgeber zu Kosten, Farben & mehr

Das eigene Zuhause braucht gelegentlich einen frischen Anstrich. Worauf muss ich beim Streichen der Wände achten? Wann sollte ich besser ein Malergeschäft beauftragen? Comparis gibt Antworten.

Magdalena Soll Foto
Magdalena Soll

11.02.2026

Eine Frau und ein Mann streichen eine Wand grün an.

iStock / Antonio_Diaz

1.Wann sollte ich neu streichen?
2.Selber streichen: Was muss ich bei Malerarbeiten beachten?
3.Welche Farbe brauche ich?
4.Wann sollte ich einen Malerbetrieb beauftragen?
5.Was kostet ein Anstrich durch ein Malergeschäft?
6.Wo finde ich ein Malergeschäft in der Nähe?
7.Häufige Fragen zu Malerarbeiten

1. Wann sollte ich neu streichen?

Gemäss Lebensdauertabelle des Hauseigentümerverbands haben Wandanstriche eine Lebensdauer von 8 bis 15 Jahren – abhängig von der Farbe.

Ob Ihr Zuhause einen frischen Anstrich nötig hat, hängt aber grundsätzlich von der Abnutzung der Wände, Decken, Türen und Fenster ab. So müssen Sie in stark genutzten Räumen wie Fluren und Kinderzimmern die Wände früher neu streichen als in weniger beanspruchten.

Verfärbungen, Vergilbungen oder Flecken mindern den Wohnkomfort. Ein frischer Anstrich verbessert die Wohnatmosphäre und trägt zum Werterhalt des Gebäudes bei. Empfohlen ist ein Neuanstrich besonders bei:

  • Feuchtigkeitsschäden an den Wänden

  • Ausblühungen (Salzablagerungen) am Mauerwerk

  • Rissen in der Wand

  • offenen Fugen

  • Nikotinverfärbungen

  • allgemeiner Abnutzung

Wichtig: Lassen Sie bei beschädigten Wänden vor dem neuen Anstrich von einer Fachperson abklären, woher die Beschädigung kommt. Das gilt etwa bei Feuchtigkeitsschäden, Ausblühungen und Rissen.

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Als Hauseigentümerin oder Hauseigentümer entscheiden Sie selbst, wann ein neuer Anstrich sinnvoll ist.

Der empfohlene Richtwert gemäss Lebensdauertabelle:

  • Innenräume: alle 8 bis 15 Jahre ein Neuanstrich

  • Aussenbereich: alle 20 bis 25 Jahre ein Neuanstrich

Der Richtwert hängt davon ab, welche Farbe Sie beim Anstrich genutzt haben.

Mieterinnen und Mieter können von ihrem Vermieter oder ihrer Vermieterin erwarten, dass Wände und Decke in akzeptablem Zustand sind. Sie müssen ausserdem der Vereinbarung im Mietvertrag entsprechen.

Als nicht akzeptabel gelten vor allem:

  • Vergilbte Wände durch Nikotin

  • Farbverschmierte Wände

  • Abblätternde Farbe

In diesem Fall können Mieterinnen und Mieter einen fachgerechten Neuanstrich verlangen.

Leben Sie selbst in einer Mietwohnung? Entspricht der Zustand der Wände und Decken einer normalen Abnutzung, müssen Sie bei der Wohnungsübergabe die Wände in der Regel nicht frisch streichen.

Ist die Abnutzung aussergewöhnlich, kann die Vermietung eine finanzielle Beteiligung an einem neuen Anstrich verlangen. Folgende Kosten können für Sie anfallen:

  • Anteilig für den generellen Anstrich je nach Alter. Ist die Lebensdauer des Anstrichs überschritten, zahlen Sie nichts mehr.

  • Vollständige Kosten für zusätzliche Arbeit aufgrund der übermässigen Abnutzung.

Beispiel: Sie ziehen nach sieben Jahren aus Ihrer Mietwohnung aus. Der Wandanstrich hat eine Lebensdauer von acht Jahren. Die Wände sind durch Nikotin gelblich verfärbt und benötigen eine Nikotinsperre.

Der Anstrich durch eine Malerfirma kostet 1’300 Franken. 800 Franken fallen für den generellen Anstrich an, 300 Franken für die Nikotinsperre.

Sie müssen 400 Franken zahlen:

  • 100 Franken sind Ihr Anteil am allgemeinen Anstrich.

  • 300 Franken fallen aufgrund der übermässigen Abnutzung an.

Darf ich eine Mietwohnung streichen?

Das Streichen der Wände in einer Mietwohnung gilt als eine bauliche Veränderung am Mietobjekt – besonders, wenn der Farbton oder die Art der Farbe von der ursprünglichen Wandfarbe abweicht. Gemäss Obligationenrecht muss die Vermietung einem Anstrich schriftlich zustimmen. Eine mündliche Zustimmung reicht nicht aus.

Liegt keine schriftliche Zustimmung vor, kann die Vermietung beim Auszug die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands verlangen.

Sie müssen für den generellen Anstrich nur die anteiligen Kosten nach Lebensdauer übernehmen. Sind aufgrund der von Ihnen gewählten Wandfarbe weitere Anstriche nötig, müssen Sie die zusätzlichen Kosten übernehmen.

2. Selber streichen: Was muss ich bei Malerarbeiten beachten?

Auf einen Anstrich in Eigenregie sollten Sie sich gut vorbereiten. Sie benötigen die passenden Hilfsmittel. Weiter sollten Sie die betreffenden Oberflächen gründlich auf ihren Zustand überprüfen.

Welche Maler-Hilfsmittel brauche ich?

Sie brauchen in der Regel folgende Ausrüstung:

  • Ihre Wunschfarbe in ausreichender Menge

  • Farbroller, Farbrührstab, Eckpinsel, Teleskopstange (z. B. zum Streichen von Decken)

  • Abdeckplane oder Abdeckvlies

  • Malerklebeband

  • Farbwanne und Abstreifgitter

  • Bockleiter

  • Schutzausrüstung (vor allem bei lösungsmittelbasierten Farben) oder alte Kleider

  • Schraubenzieher, um Leisten zu entfernen

  • Spachtelmasse für Dübellöcher und Unebenheiten

  • Bürste für Grundierung

  • Etwas zum Farbe aufrühren

Besonders gut zum Streichen eignet sich Malerkrepp. Das ist für die Bedürfnisse beim Streichen entwickelt. Für Aussenbereiche eignet sich UV-beständiges Klebeband.

Comparis-Tipp: Streichen Sie nach dem Aufkleben des Klebebands einmal mit der Untergrundfarbe über den Rand des Bandes. Damit verschliessen Sie die letzten Lücken für die neue Farbe. So bekommen Sie saubere Kanten.

Entfernen Sie das Klebeband ausserdem zeitnah nach dem Streichen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass es sich mit der Zeit stärker an die Oberfläche heftet.

Wie prüfe ich den Zustand der Oberfläche?

Bereiten Sie zuerst den Untergrund vor: mit einer Kratzprobe, einem Abriebtest, einem Saugfähigkeits-Test und dem Ausbessern der Oberflächen. So haftet die frische Farbe nach dem Neuanstrich einwandfrei. Im Zweifelsfall hilft eine fachmännische Überprüfung.

  • Kratzprobe: Fahren Sie mit einer groben Bürste über die Fläche. Löst sich die alte Farbe, sollten Sie sie vor dem Neuanstrich komplett entfernen.

  • Abriebtest: Reiben Sie mit einem dunklen Tuch über die Fläche. Sehen Sie Staubrückstände? Dann sollten Sie vor dem Streichen die Oberfläche mit Wasser reinigen. Befeuchten Sie dazu etwas Haushaltspapier oder einen Lappen. Wichtig: Papier oder Lappen sollten feucht sein, nicht nass.

  • Saugfähigkeits-Test: Fahren Sie mit einem nassen Schwamm über die Oberfläche. Nimmt sie die Feuchtigkeit auf, ist vor dem Anstrich eine Grundierung notwendig.

Was muss ich bei Schäden an den Wänden beachten?

Prüfen Sie Wände und Decken vor dem Streichen auf Risse, Löcher und Unebenheiten. Beschädigungen können Sie mit Spachtelmasse ausbessern. Im Zweifelsfall lohnt es sich, die Mängel professionell durch ein Malergeschäft begutachten und beheben zu lassen.

3. Welche Farbe brauche ich?

Es gibt zahlreiche Farbarten wie Dispersionsfarben, Silikatfarben oder Lacke. Die Wahl der Innenfarbe hat einen Einfluss auf das Raumklima. Streichen Sie in Eigenregie, lassen Sie sich in einem Fachgeschäft oder Baumarkt ausführlich beraten.

Wasserbasierte Acryl-Lacke und lösungsmittelbasierte Kunstharz-Lacke sind besonders widerstandsfähig. Sie eignen sich für Fensterrahmen, Türen, Zäune oder Fensterläden. Tragen Sie bei der Verwendung eines lösungsmittelbasierten Lacks immer eine Atemschutzmaske und Schutzbrille.

Dispersionsfarben sind die meistverwendeten Farben. Sie enthalten in der Regel keine Lösungsmittel, sondern sind auf Wasserbasis hergestellt. Dadurch können sie auch mit Wasser verdünnt werden.

Dispersionsfarben eignen sich für fast alle grossen Flächen im Innenbereich. Sie haften in der Regel problemlos auf Tapete, Putz, Holz oder Beton. Sie sind sehr anwenderfreundlich. In der Regel ist keine besondere Schutzausrüstung nötig.

Eine Unterart von Dispersionsfarbe ist Latexfarbe. Entgegen des Namens enthält sie kein Latex, ist aber trotzdem besonders widerstandsfähig. Latexfarben ausserdem abriebfest und wasserabweisend. Dadurch eignen sie sich unter anderem für Badezimmer und Küchen. Da sie leicht zu reinigen sind, lohnen sie sich auch für Räume mit viel Durchgangsverkehr.

Silikatfarben gehören zu den Mineralfarben. Sie sind besonders langlebig, wetterbeständig und umweltfreundlich. Ausserdem beugen sie Schimmelbildung vor.

Als Untergrund eignen sich mineralische Oberflächen wie Putz, Beton und Faserzement. Die Anwendung ist aber anspruchsvoll. Für Laien empfiehlt sich darum die Verwendung einer speziell für Heimwerker entwickelten Dispersions-Silikatfarbe.

Wichtig: Silikatfarbe ist ätzend. Tragen Sie deswegen auf jeden Fall Schutzkleidung, eine Schutzbrille und eine Atemschutzmaske.

Wie viele Anstriche sind nötig?

Bei hellen Farben reichen in der Regel 1 bis 2 Anstriche. Planen Sie fürs Streichen dunkler Töne mehrere Anstriche ein. Geeignet sind qualitativ hochwertige Farben mit hoher Deckkraft (idealerweise Deckkraftklasse 1).

4. Wann sollte ich einen Malerbetrieb beauftragen?

Der professionelle Anstrich durch eine Malerin oder einen Maler hat gegenüber «Do-it-yourself» Vor- und Nachteile:

Vorteile Malerbetrieb Nachteile Malerbetrieb
Zeitersparnis beim Streichen dank routinierter und professioneller Arbeit Höhere Kosten
Fleckenfreies, gleichmässiges Ergebnis Fixe Termine, weniger zeitliche Flexibilität
Sauber abgeschlossene Linien und Kanten Projektaufwand für Offertanfragen, Koordination, Planung und Kontrolle
Individuelle Beratung und fundiertes Fachwissen Mögliche Wartezeiten
Keine körperliche Kraftanstrengung für Auftraggebende Kommunikationsaufwand

Wann sollte ich besser nicht selbst streichen?

Streichen Sie nicht nur grosse Flächen wie Wände und Decken, sondern auch Fensterrahmen, Türen oder Aussenwände? Als Laie kommen Sie wohl schnell an Ihre Grenzen. Gerade bei anspruchsvollen Malerarbeiten lohnt sich die Unterstützung eines professionellen Malerbetriebs.

In der Regel empfiehlt sich ein professioneller Anstrich besonders

  • bei umfangreichen Malerarbeiten,

  • bei sehr hohen Räumen,

  • bei anspruchsvollen Oberflächen und Materialien,

  • bei Oberflächen, die aus verschiedenen Materialien bestehen,

  • für ältere Personen,

  • für Personen mit gesundheitlichen Risiken und mit körperlichen Einschränkungen,

  • für Personen, die empfindlich oder allergisch auf Inhaltsstoffe in Farben reagieren.

Kann ich eine Fassade selbst streichen?

Grundsätzlich können Sie auch Aussenwände selbst streichen.

Dabei gibt es einiges zu beachten:

  • Das Baugerüst muss ein Profi aufbauen.

  • Farbreste dürfen nicht in das Abwassersystem gelangen und müssen korrekt entsorgt werden.

  • Zwischen mehreren Anstrichen müssen Sie die Wände trocknen lassen.

  • Arbeiten Sie an Aussenwandflächen mit mehreren Personen. So kann die Fläche einheitlich trocknen – für ein fleckenfreies Ergebnis.

  • Beachten Sie Sicherheitsmassnahmen beim Arbeiten auf dem Gerüst und tragen Sie geeignete Schutzausrüstung.

5. Was kostet ein Anstrich durch ein Malergeschäft?

Die Kosten unterscheiden sich je nach Region, Betrieb und Situation. Auch andere Faktoren wie etwa Art und Zustand der Wände, die Erfahrung der Fachkräfte oder die Anzahl der Nasszellen beeinflussen den Preis.

Was kostet ein Maler in der Schweiz pro Stunde?

Verrechnen Malerbetriebe nach Stunden, verlangen sie rund 50 bis 140 Franken pro Stunde. Hinzu kommen Kosten für Material und Anfahrt.

Hier finden Sie die Regie-Ansätze im Malergewerbe 2026 des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbands (SMGV).

Wie viel Quadratmeter schafft ein Maler pro Tag?

Eine professionelle Malerin oder ein Maler schafft in einer unmöblierten Wohnung schätzungsweise etwa 20 bis 30 Quadratmeter Wohnfläche pro Tag.

Es handelt sich dabei um einen groben Richtwert. Die tatsächlichen Aufwände für Vorbereiten und Streichen unterscheiden sich je nach Auftrag und Ausgangslage stark. Entscheidend ist etwa, wie viele Vorarbeiten und Abklebearbeiten anfallen, wie Art und Zustand der Wände sind und wie viele Anstriche nötig sind.

Wieso unterscheiden sich Malerkosten so stark?

Die Kosten hängen unter anderem von den Raumgegebenheiten und Kundenwünschen ab. Für eine Kostenschätzung müssen Sie folgende Fragen beantworten:

  • Wie gross ist die zu streichende Fläche?

  • Wie ist der Zustand der Wände?

  • Aus welchem Material bestehen die Wände?

  • Wie viele Ecken, Kanten und Leibungen hat ein Raum?

  • Müssen Böden und Sockelleisten abgedeckt werden?

  • Müssen Löcher oder Fugen gefüllt werden?

  • Müssen Elektroabdeckungen demontiert oder abgeklebt werden?

  • Müssen weitere Elemente wie etwa Fensterrahmen und Türrahmen gestrichen werden?

Welche Zusatzkosten können entstehen?

Es können zusätzliche Kosten für Vorarbeiten und Abklebearbeiten sowie für Unvorhergesehenes entstehen. Um Missverständnisse und Überraschungen zu vermeiden, eignet sich im Vorfeld eine Besichtigung vor Ort.

Je nach Anbieter und Fahrdistanz verlangen Malergeschäfte eine Wegpauschale oder verrechnen die Anfahrtskosten nach gefahrenen Kilometern.

Das Streichen von Wohnungen, in denen geraucht wurde, ist oftmals aufwendiger. Es ist zum Beispiel eine Nikotinsperre nötig. Es kann ein Aufpreis von bis 20 Prozent anfallen.

Nebenarbeiten kosten in der Regel zusätzlich. Dazu gehören etwa das Ausbessern von Schäden und Rissen in der Wand, Reinigungsarbeiten oder zusätzliche Abdeckarbeiten. Anbieter verlangen einen Fixpreis oder verrechnen nach Aufwand.

Manchmal reicht ein Anstrich nicht. Je nach Vereinbarung verrechnen Malerbetriebe für einen zweiten Anstrich einen Aufschlag von bis zu 20 Prozent.

In Maler-Offerten beziehen sich die Kosten meist auf Anstriche mit weisser Wandfarbe. Für Farbanstriche können Zusatzkosten entstehen.

Ist der Raum voll mit Möbeln und Dekorationsgegenständen? Der Malerbetrieb kann einen Mehrpreis für zusätzliche Aufwände verlangen.

6. Wo finde ich ein Malergeschäft in der Nähe?

Möchten Sie Ihre eigenen vier Wände qualitativ hochwertig streichen lassen? Finden Sie jetzt ein Malergeschäft in Zürich, Basel, Aargau, Bern, Winterthur oder ein Malergeschäft direkt in Ihrer Region.

7. Häufige Fragen zu Malerarbeiten

Wie hoch die Kosten für Malerarbeiten sind, hängt von Ihren Gegebenheiten und Wünschen ab. Im Stundensatz verlangen viele Malerbetriebe 50 bis 140 Franken. Oft verrechnen die Fachpersonen allerdings auch nach Quadratmeter.

Aller Anfang ist schwer. Diese Tipps erleichtern Ihnen allerdings das Streichen:

  • Sparen Sie nicht bei den Materialien. Nutzen Sie günstige Materialien, können unschöne Ergebnisse entstehen. Rollen und Pinsel können zum Beispiel fusseln, günstige Farben decken nicht ausreichend.

  • Kleben Sie die Wände ordentlich ab. Informieren Sie sich vor dem Streichen, welches Klebeband sich für Ihren Untergrund am besten eignet.

  • Streichen Sie nach dem Abkleben zuerst mit der Farbe des Untergrunds über die Kanten. So verhindern Sie, dass Farbe unter den Rand läuft.

  • Entfernen Sie das Klebeband, bevor die Farbe des letzten Anstrichs vollständig getrocknet ist. Dadurch verhindern Sie, dass Sie die getrocknete Farbe an der Wand mit abreissen.

  • Vermeiden Sie Pausen beim Streichen einer Wand. So sorgen Sie für ein gleichmässiges Ergebnis. Sie können allerdings zwischen dem Streichen verschiedener Wände Pausen einlegen.

Lumen sind eine Einheit, um die Helligkeit von Licht zu messen. Für das Licht bei Malerarbeiten ist aber auch die Farbtemperatur entscheidend, die in Kelvin gemessen wird.

Wie viele Lumen Sie brauchen, ist unter anderem abhängig von der Grösse Ihres Raumes: Je grösser, desto mehr Lumen brauchen Sie. Ihre Lampe sollte aber mindestens 2’500 Lumen haben.

Von der Farbe her sollte das Licht im Raum möglichst dem natürlichen Tageslicht nachempfunden werden. Das erreichen Sie mit einer Lichttemperatur zwischen 4’000 und 6’500 Kelvin.

Comparis-Tipp: Bei einem grossen Raum lohnen sich allenfalls auch mehrere Lampen. Am besten eignen sich Baustrahler.

Achten Sie auch auf einen hohen CRI-Wert. Das ist der Farbwiedergabeindex, der in Ra angegeben wird. Er zeigt an, wie nah an natürlichem Licht ein künstliches Licht ist. Ein Wert von 100 Ra entspricht dabei dem natürlichen Sonnenlicht. Je höher der CRI-Wert, desto natürlicher das Licht.

Dieser Artikel wurde erstmals produziert am 13.11.2024

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