Wohneigentum

Hausverkauf: Das alles gehört in die Präsentation

INFO
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Die Präsentation ist das A und O beim Hausverkauf.

Was dem potentiellen Käufer appetitlich serviert wird, ist ihm auch mehr wert. Darum lohnt es sich, wenn Sie in ein überzeugendes Dossier für Ihre Immobilie investieren.

Wer eine Immobilie kaufen will, möchte selbstverständlich so wenig wie möglich dafür bezahlen. Ist ein Objekt gefunden, das den Wünschen entspricht, wird natürlich versucht, die Qualitäten möglichst herunterzuspielen und damit den Verkaufspreis zu drücken – gut, wenn der Verkäufer da handfeste Argumente für sein Objekt präsentieren kann.


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Vollständige Präsentation: Das muss rein

Bereits hier zeigt sich: Wer seine Immobilie gut präsentieren kann, verkauft sie schliesslich oft auch gewinnbringender.  In einer Verkaufsdokumentation sollten folgende Elemente enthalten sein:

  • Angaben zum Verkäufer
  • Detaillierter Beschrieb des Verkaufsobjektes
  • Ausstattung der Immobilie
  • Lageplan (im Quartier, im Dorf)
  • Bilder der verschiedenen Räume
  • Grundrissplan
  • Katasterplan
  • Grundbuchauszug
  • Versicherungsnachweis Gebäudeversicherung

Aufwand nicht unterschätzen

Je professioneller die Dokumentation daherkommt, desto bessere Argumente haben Sie als Verkäufer gegenüber dem Käufer. Der Aufwand für die Zusammenstellung der diversen Dokumente ist dabei nicht zu unterschätzen. Ausserdem lohnt es sich, professionelle Fotos für die Dokumentation zu verwenden.

Selbst gemacht oder vom Profi erstellt?

Eine Verkaufsdokumentation kann man selbst erstellen. Vorlagen dazu gibt es im Internet zuhauf. Wer einen Makler mit dem  Verkauf seiner Immobilie beauftragt hat, kann sich zurücklehnen: In der Verkaufsprovision eines seriösen Maklers ist die Erstellung solcher Dokumentationen inklusive. Gerade wenn man im Erstellen von Präsentationen nicht geübt ist oder die Zeit fehlt, ist das eine sinnvolle Alternative.

Makler: Kosten mit Gegenwert

Die Kosten für einen Makler betragen je nach Region rund 3 Prozent des Verkaufspreises.

Beispiel: Bei einem Objekt, das für 800'000 Franken verkauft wird, wären dies 24'000 Franken – zweifellos ein stolzer Preis. Allerdings kann ein Makler dazu beitragen, dass man sein Objekt zu einem optimalen Preis verkaufen kann, so dass die Kosten damit wieder wettgemacht werden.  

Professionelle Unterstützung beim Vertrag

Es lohnt sich, professionell aufbereitete Verkaufsunterlagen zu erstellen, die mit geschliffenen Texten und ansprechenden Bildern bei den potentiellen Käufern punkten. Andernfalls kann es passieren, dass durchaus vorhandene Vorteile einer Immobilie unter den Tisch fallen - weil einfach die Bilder schlecht gemacht sind oder weil vergessen wurde, sie zu erwähnen. 

Ausserdem übernimmt  ein Makler das Inserieren und vertritt die Interessen des Verkäufers, wenn es darum geht, den Verkaufsvertrag aufzusetzen. Wer mit der Juristerei nicht viel am Hut hat, ist gut beraten, sich einen Berater – sei es ein Makler oder einen Anwalt – dafür herbeizuziehen.


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