Neu in der Schweiz

So machen Sie sich selbstständig in der Schweiz

INFO
|
In ganz Europa steigen die Arbeitslosenzahlen. Der Verlust der Arbeitsstelle kann aber auch eine Chance sein: Jeder Fünfte, der sich in Deutschland selbstständig macht, war zuvor arbeitslos. Und wer im Ausland bessere Chancen für den Schritt in die Selbstständigkeit sieht, kann diese Chancen nutzen. EU-Bürger können sich auch in der Schweiz selbstständig machen oder eine eigene Firma gründen. Dabei ist folgendes zu beachten:

Wer sich in der Schweiz selbstständig machen möchte, benötigt eine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung. Hierfür muss nachgewiesen werden, dass man krankenversichert ist und seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann. Für Personen, die neu in die Schweiz ziehen, stellt die kantonale Behörde oder Wohngemeinde eine sechsmonatige Kurzaufenthaltsbewilligung aus. Nach sechs Monaten muss die geplante oder bereits begonnene Selbstständigkeit nachgewiesen werden, beispielsweise in Form eines Handelsregistereintrages oder eines Businessplans. In der Regel wird dann eine fünfjährige Aufenthaltsbewilligung (B-Bewilligung) ausgestellt.

Für Firmen gibt es verschiedene Rechtsformen. Das schweizerische Obligationenrecht kennt Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Das Steuerrecht kennt die Betriebs-, die Holding- und die Verwaltungsgesellschaft.

Wer eine Niederlassung einer ausländischen Firma in der Schweiz gründen will, kann zwischen einer selbstständigen Firma in Form einer Tochtergesellschaft oder einer Zweigniederlassung der Muttergesellschaft wählen. Die Zweigniederlassung ist keine Schweizer Firma, unterliegt aber dem schweizerischen Recht.

Weitere Informationen zur Firmengründung durch Ausländer in der Schweiz finden Sie hier: