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Privatkredite: 5 wichtige Tipps, um Betrüger zu entlarven

TIPPS
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Damit Sie nicht in Kreditfallen von Betrügern tappen, sollten Sie sich die Anbieter genau anschauen.

Gefährlich verlockend: Kredite trotz Betreibung, ohne ZEK, ohne Schufa. Durchschauen Sie die 6 häufigsten Maschen unseriöser Kreditbetrüger - mit Hilfe von comparis.ch.

Die Slogans im Internet  und Zeitungsanzeigen klingen geradezu verlockend. Und dass sie in der Schweiz auf Interesse stossen, zeigen auch die vielen Suchanfragen bei Google. Demnach interessieren sich viele Schweizer für «Kredite ohne ZEK oder «Kredite mit Betreibung; Deutsche in der Schweiz suchen gerne auch nach  «Krediten ohne Schufa.

So vielversprechend solche Angebote klingen, so unseriös sind sie. Denn dahinter stecken bisweilen keine seriösen Kreditgeber, sondern Betrüger, die im Ausland sitzen.

 Lesen Sie, wie Sie sich wirkungsvoll vor illegalen Tricks schützen!

 Falle 1: Kredit ohne ZEK

In der Schweiz gibt es grundsätzlich keine «Kredite ohne ZEK oder «ohne Bonitätsprüfung. Alle Kreditbanken sind verpflichtet, sämtliche Kredite der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) sowie dem Verein zur Führung einer Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) zu melden.

Verstösst eine Bank dagegen, kann sie rechtlich belangt werden. Vorsicht also, wenn jemand Sie mit einem Kredit ohne Bonitätsprüfung  oder ohne ZEK-Auskunft lockt. Dann steckt nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Betrugsversuch dahinter.

Falle 2:  Kredit trotz Betreibung

Genauso wenig gibt es «Kredite trotz Betreibungen. Denn jede Bank muss die Kreditwürdigkeit eines Kunden prüfen und Betreibungen führen nun einmal dazu, dass man in der Regel als nicht kreditwürdig gilt und eben keinen Kleinkredit erhält.

Falle 3: Bearbeitungsgebühren

 Bearbeitungsgebühren dürfen in der Schweiz nicht gesondert verrechnet werden. Das ist verboten. Das Konsumkreditgesetz schreibt nämlich zum Schutz des Konsumenten vor, dass sämtliche Gebühren bereits in den Kreditzins einberechnet werden müssen. Wenn man also zum Beispiel zuerst Geld einzahlen muss, um eine Kleinkredit-Zusage zu erhalten, dann sollten alle Alarmglocken läuten.

Die Betrüger verschicken eine «verbindliche Vetragsbestätigung, die auf den ersten Blick seriös erscheinen. In den hinteren Absätzen taucht dann aber plötzlich ein Vermittlungshonorar auf. Es wird darauf hingewiesen, dass erst nach erfolgter Überweisung die Vertragsdokumente zugeschickt werden.

Diese Masche wird vermehrt von Kreditbetrügern in sozialen Netzwerken angewandt.

Falle 4: Sofortkredit

«Express-Kredite und «Sofortkredite versprechen schnelle Hilfe. Gemäss Gesetz müssen Kunden vierzehn Tage warten, bis der Kleinkredit ausbezahlt werden darf. Der Gesetzgeber möchte damit erreichen, dass sich der Kunde das Ganze nochmals überlegt und sich nicht leichtsinnig verschuldet. Sofortkredite sind somit ein leeres Versprechen, mit dem unseriöse Vermittler auf Kundenfang gehen.

Falle 5: Ausländische Banken

 Bei Firmenadressen im Ausland sollten Sie sofort stutzig werden. Üblicherweise arbeiten Betrüger mit Firmen aus Deutschland oder Österreich.

Dabei dürfen ausländische Banken in der Schweiz keine Konsumkredite vergeben. Die Kreditvergabe bedarf einer behördlichen Bewilligung oder einer Banklizenz und dafür braucht eine Firma sie einen Firmensitz mit Handelsregistereintrag.

Ob eine Firma im Handelsregister steht, können Sie hier online im Zentralen Firmenindex (ZEFIX) prüfen.

 

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