Online-Shopping

Online-Shopping: Die umsatzstärksten Shops der Schweiz

STUDIE
|
Ob Bekleidung, Schuhe oder Technik: Mehrmals wöchentlich oder sogar täglich schlagen die Schweizer in Online-Shops zu. Bild: iStock / Petar Chernaev

Online-Shopping ist nicht nur ein beliebtes Hobby 15-jähriger modebegeisterter Teenies, sondern reicht viel weiter. Lesen Sie hier, wie sich der Trend entwickelt hat und welche Online-Shops die umsatzstärksten der Schweiz sind.

Online-Shopping in der Schweiz floriert. Egal für welchen Anlass – alle, die im Internet unterwegs sind, bestellen ihre Wunschartikel online. Mehrmals wöchentlich oder sogar täglich schlagen sie zu. Der Grund: die bequeme Lieferung nach Hause und ständige Verfügbarkeit des Shops. (Quelle: Futurecom)

Doch auf welchen Plattformen füllen die Schweizer ihre Warenkörbe?

Die umsatzstärksten Online-Shops

Rang Online-Shop E-Commerce Umsatz 2017
1
digitec.ch *
690,0
2
zalando.ch *
685,0
3
amazon.de * (inkl. Marktplatzanteil)
575,0
4
nespresso.com/ch/ *
350,0
5
brack.ch *
283,0
6
aliexpress.com *
280,0
7
microspot.ch *
212,0
8
leshop.ch
181,0
9
galaxus.ch (*) (inkl. Marktplatzanteil)
144,0
10
coopathome.ch
142,0

Alle Angaben sind Unternehmensinformationen, öffentliche Angaben oder Schätzungen (mit einem * gekennzeichnet) und stellen die reinen Onlineumsätze in Mio. CHF des Geschäftsjahres 2017 dar, bereinigt um Retouren. Weitere Informationen & Quelle: Carpathia AG

Der Multimedia- und Elektrogerätemarkt digitec.ch ist klarer Anführer, gefolgt vom Fashion-Online-Shop Zalando und Amazon mit breit gefächertem Angebot.

Eine Comparis-Studie aus Dezember 2017 zeigte bereits: Das Einkaufen im World Wide Web ist für Jung und Alt ein Thema. Jährlich werden im Durchschnitt pro Person und Altersgruppe zwischen 500 und 2'000 Franken für Online-Shopping ausgegeben.

Kleidung und Accessoires am beliebtesten

Viele Online-Käufer bestellen vor allem Bekleidung, Accessoires oder Schuhe. Einige kaufen online Unterhaltungsmedien oder Elektronikartikel. Spielwaren und Essen sowie Lebensmittel haben hingegen noch Nachholbedarf. Hier fehlen bisher noch passende Angebote. «Der erwartete Markteinstieg von Amazon in der Schweiz wird das nachhaltig ändern», meint Jean-Claude Frick, Digital-Experte von Comparis.

Gängige Klischees werden beim Online-Shopping bestätigt: Damen kaufen mehr Bekleidung und Beautyprodukte als Männer ein, während Herren häufiger Elektronikartikel in ihren Warenkorb legen. Was bei Männern allerdings seit dem letzten Jahr vermehrt auf der Bestellliste steht, ist Bekleidung. Damit stehen Klamotten auch bei Männern auf Platz 1 der online gekauften Waren.

Männer geben mehr Geld aus

Männer geben im Internet grundsätzlich mehr Geld aus als Frauen. 40 Prozent von ihnen «investieren» jährlich zwischen 500 und 2'000 Franken im Web, 16 Prozent sogar zwischen 2'000 und 5'000 Franken. In dieser Preiskategorie geben gerade mal 8 Prozent der Frauen ihr Geld aus.

Keine Bedenken in puncto Sicherheit

Der Online-Handel geniesst grosses Vertrauen: 76 Prozent sind der Meinung, dass Online-Shopping sicher ist. Nur rund 8 Prozent denken, es sei unsicher. Auch wenn die meisten keine Bedenken hinsichtlich der Sicherheit haben, so zahlen die Käufer am liebsten per Rechnung (46 Prozent). Interessanterweise fragen Frauen (55 vs. 36 Prozent) lieber nach einer Rechnung als Männer. Erst dann folgt mit 36 Prozent die Kreditkarte, die besonders von Männern als Zahlungsmittel bevorzugt wird (45 Prozent). 

Allgemein lässt sich sagen, «dass, wer das Internet nutzt, dort auch online einkauft», sagt Jean-Claude Frick.