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    Schutzmasken


    Masken sind kein Ersatz für die BAG-Empfehlungen
    Der Bundesrat verzichtet auf eine allgemeine Maskentragpflicht und setzt auf Selbstverantwortung. Masken sind dann sinnvoll, wenn man den Abstand von 1.5 Metern zu anderen Menschen nicht einhalten kann wie z. B. im öffentlichen Verkehr. Im öffentlichen Verkehr gilt seit dem 6.7.2020 eine Maskenpflicht. Priorität haben weiterhin: die Hände gründlich waschen oder desinfizieren und ins Taschentuch oder in die Armbeuge husten oder niesen. (Stand dieser Information: 6. Juli)

    Welche Schutzmasken gibt es?
    Die Bandbreite von möglichen Masken ist gross und reicht von selbst genähten Gesichtsbedeckungen bis zu professionellen und teuren Filtermasken. Im Kern gibt es drei Gruppen von Masken: filtrierende Halbmasken, Mund-Nasen-Schutz und die sogenannten Community-Masken. Wie unterscheiden sich diese Typen?

    1. Filtrierende Halbmaske
      Dieser Typ Schutzmaske ist in der Schweiz als FFP-Maske geläufig. FFP steht dabei für «filtering face piece». Diese Masken sind vor allem im medizinischen Bereich im Einsatz. In den USA werden sie als N95-Masken verkauft. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Schutzmasken nach DIN EN 149 zertifiziert sind und eine CE-Kennzeichnung haben. Unter den FFP-Masken gibt es solche mit und solche ohne Atemventil. Masken ohne Atemventil filtern sowohl ein- als auch ausgeatmete Luft. Sie schützen sowohl den Träger der Maske als auch Personen im Umfeld. Das Atmen ist mit so einer Maske aber erschwert. Deshalb gibt es auch Masken mit Atemventil. Diese filtern jedoch nur die Luft, die eingeatmet wird. Ausgeatmete Luft dagegen gelangt ungefiltert in die Umwelt und kann damit andere Menschen gefährden. In der Regel sind die filtrierenden Halbmasken nicht wiederverwendbar. Ausnahmen sind solche mit einer «R»-Kennzeichnung. Diese können gereinigt und erneut benutzt werden.

    2. Mund-Nasen-Schutz
      Hier handelt es sich um die auch als OP-Masken bekannten Gesichtsbedeckungen. Sie dienen dazu, dass der Träger weniger Partikel an seine Umwelt abgibt und können so helfen, dass infizierte oder kranke Personen weniger andere anstecken. Als nicht infizierter Träger ist der Schutz durch OP-Masken nur bedingt gegeben, weil man die Luft beim Einatmen an den Rändern der Maske vorbeisaugt. Die ausgeatmete Luft dagegen geht durch das filternde Vlies. Wer OP-Masken kauft, sollte darauf achten, dass sie nach der Europäischen Norm 14683 zertifiziert sind. Normalerweise werden die OP-Masken nach einigen Stunden Gebrauch abgezogen und entsorgt. Weil die Masken derzeit aber Mangelware sind, werden derzeit verschiedene Möglichkeiten genutzt, Masken erneut zu verwenden. Zum Beispiel werden in Kliniken Masken bedampft oder bestrahlt, um mögliche Keime, Viren und Bakterien abzutöten. Im privaten Bereich ist es möglich, die OP-Maske im Ofen oder in der Mikrowelle vollständig zu trocknen. Allerdings ist umstritten, ob damit die Schutzwirkung wieder hergestellt werden kann.

    3. Community-Maske
      Alle Masken, die nicht als Medizinprodukte gefertigt und verkauft werden, werden in die Kategorie Community-Masken eingeordnet. Für das Nähen solcher Masken gibt es inzwischen sehr viele Anleitungen im Internet. Der Grad des Schutzes solcher Masken ist stark von den verwendeten Stoffen abhängig. Wichtig ist, dass die Stoffe heiss waschbar und atmungsaktiv sind. Darunter fallen zum Beispiel T-Shirts aus Baumwolle, Kissenbezüge (im Idealfall antimikrobielle) und Küchenhandtücher. Wer eine höhere Menge Tröpfchen abfangen will, kann die Maske mit zwei Lagen nähen.

    Das SRF hat zu den unterschiedlichen Masken auch ein Erklärvideo erstellt. Sie finden es hier.

    Wie gut sind selbst genähte Schutzmasken?
    Natürlich bieten selbst genähte Schutzmasken nicht den gleichen Schutz wie für den medizinischen Bedarf gefertigte Masken. Dennoch können Sie dazu beitragen, dass Erkrankte zum Beispiel beim Husten oder Niesen weniger Tröpfchen auswerfen. Wie gut die Wirkung ist, hängt auch vom gewählten Material ab.

    Wie kann man Schutzmasken reinigen?
    OP-Masken und FFP-Masken werden normalerweise nicht gereinigt, sondern nach Gebrauch entsorgt. Solange die Masken aber nur begrenzt verfügbar sind, gibt es Empfehlungen, wie die Masken gereinigt und wiederverwendet werden können. OP-Masken können im Ofen oder in der Mikrowelle getrocknet werden. Bei hohen Temperaturen werden anhaftende Partikel abgetötet. Selbst angefertigte Stoffmasken sollten bei 60 oder 95 Grad gewaschen werden, sofern es der Stoff zulässt. Die Maske muss vollständig getrocknet sein, bevor man sie erneut benutzt. Man kann Masken auch heiss bügeln, um Viren zu töten. Wie gut die Methoden zur Reinigung wirklich funktionieren, ist wissenschaftlich allerdings noch nicht untersucht worden.

    Wo kann man Schutzmasken kaufen?
    Apotheken verkaufen – sofern vorrätig – Schutzmasken. Dort bekommt man auch die fachliche Beratung. Ausserdem werden Masken in Betrieben abgegeben, die nach der schrittweisen Aufhebung des Lockdowns wieder Kunden bedienen dürfen. Diese entsprechen den jeweiligen Anforderungen. Die grossen Detailhändler der Schweiz erhalten vom Bund Masken und müssen sie zum Selbstkostenpreis verkaufen. Bereits vor der Verteilung von Masken durch den Bund hatten Lidl (50 Masken zu 34.90 Franken) und Aldi (10 Masken für 7.20 Franken) Schutzmasken ins Sortiment aufgenommen.
    Wer im Internet Schutzmasken kaufen möchte, kann sich an den Preisen im stationären Detailhandel orientieren. Gewisse Online-Händler bieten auch Schutzmasken mit individuellen Motiven an, beispielsweise Vistaprint. Bei den Angeboten sollte darauf geachtet werden, dass die Masken entsprechend zertifiziert, d.h. mindestens ein CE-Zeichen haben, und die Onlineshops seriös sind. Die Unsicherheit der Menschen versuchen derzeit viele unseriöse Anbieter auszunutzen. So gibt es Phishing-Mails und gefälschte Onlineshops. Hat man Zweifel, sollte man lieber nicht einkaufen.
    P.S.: Alle Online-Angebote im Preisvergleich von Comparis sind geprüft und vertrauenswürdig.

    Wie setze ich eine Schutzmaske richtig auf?
    Die beste Schutzmaske nützt nichts, wenn man sie nicht richtig aufsetzt. Vor dem Aufsetzen gilt: Hände für mindestens 20 Sekunden mit Seife waschen. Dennoch sollte die Innenseite der Maske danach nicht mit den Fingern berührt werden. Beim Sitz der Maske ist darauf zu achten, dass sie möglichst eng anliegt und sowohl Mund als auch Nase bedeckt werden.
    Hier gibt es ein Video mit Tipps.

    Wie lange soll ich eine Schutzmaske tragen?
    Sobald die Maske durch die Atemluft feucht geworden ist, muss sie – sofern die Situation es nicht mehr erforderlich macht – ausgezogen werden. Beim Ausziehen muss bedacht werden, dass die Maske auf der Aussenseite kontaminiert sein könnte. Deshalb muss sie über die Schlaufen ausgezogen werden. Dennoch gilt: Nach dem Ausziehen ist auch wieder Händewaschen wichtig. OP-Masken gehören nach Gebrauch in den Abfall.