Den Führerschein in der Schweiz umschreiben

Wie der Führerschein Schweizer wird


Mit Ihrem alten Führerschein dürfen Sie nur vorübergehend in der Schweiz fahren. Innerhalb eines Jahres müssen Sie Ihn gegen einen Schweizer Führerausweis umtauschen. Wo Sie das tun können, was Sie dafür brauchen und was ein Umtausch kostet, erfahren Sie hier.

Wie lange ist der ausländische Führerschein gültig?


 

12 Monate dürfen Sie mit Ihrem alten Führerschein in der Schweiz fahren. Spätestens ein Jahr nach dem Einreisedatum, das im Ausländerausweis vermerkt ist, müssen Sie ihn aber gegen einen Schweizer Führerausweis umgetauscht haben. Dafür zuständig ist das Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons.

Wenn Sie nach Ablauf dieser Frist weiter mit Ihrem alten Führerschein auf Schweizer Strassen unterwegs sind, fahren Sie ohne gültigen Ausweis. Das kann Folgen haben: Je nach Kanton müssen Sie zum Beispiel eine Kontrollfahrt mit einem Experten absolvieren.

 

Gut zu wissen:

Leider dürfen Sie Ihren alten Führerschein nicht behalten, er wird an die ausstellende Behörde in Ihrer Heimat zurückgeschickt. Fertigen Sie deshalb zur Sicherheit eine Kopie an – auch wenn die Schweizer Behörden die Daten registrieren.

Benötigte Unterlagen für die Umschreibung


 

Für den Umtausch Ihres Führerscheins müssen Sie folgende Unterlagen persönlich beim Strassenverkehrsamt vorbeibringen:

  • Gesuchsformular. Kann auf der Website des zuständigen Strassenverkehrsamtes heruntergeladen werden. 
  • Gültiger alter Führerschein im Original.
  • Ausländerausweis. Wenn Sie einen im Scheckkartenformat haben, ist zusätzlich die Wohnsitzbescheinigung nötig.
  • Passfoto in Farbe.
  • Augenärztliches Attest (Bestätigung im Gesuchsformular). Kosten: rund 20 Franken.
  • Bei den Führerscheinklassen C1, C, D, D1 oder BPT bzw. der Klasse 3 brauchen Sie zudem ein medizinisches Attest.

 

Für die Umschreibung fällt eine Gebühr an. Je nach Kanton müssen Sie mit 80 bis 140 Franken rechnen.

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