Vorsorge

Altersvorsorge: 5 Fehler, die Sie vermeiden sollten

TIPPS
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Bild: iStock / eranicle

Die Leistungen aus der staatlichen Vorsorge stehen auf dem Prüfstand und die Renten aus der beruflichen Vorsorge nehmen bereits ab. Umso wichtiger ist deshalb die private Vorsorge.

Vermeiden Sie dabei folgende fünf Fehler.

Fehler 1: Rentenleistungen überschätzen

In den meisten Fällen können mit den heutigen Rentenleistungen nur rund 60 Prozent des Erwerbseinkommens erzielt werden. Diese sogenannte Vorsorgelücke gilt es frühzeitig zu erkennen. Unterschätzen Sie diese Lücke nicht und ergreifen Sie rechtzeitig Massnahmen.

Frauen sind von Lücken in der Altersvorsorge eher betroffen als Männer. Mehr zum Thema lesen Sie in unseren Artikel «Vorsorgelücke bei Frauen».

Fehler 2: Zu spät mit Sparen anfangen

Auch wenn Ihre Pensionierung noch weit entfernt ist: Dank dem Zinseszins-Effekt lohnt sich das frühe Sparen. Vermeintlich kleine Sparbeträge summieren sich über die Zeit. Je höher der Zins und je länger die Sparzeit, desto grösser der Zinseszins-Effekt.

BeispielWenn Sie ab dem 25. Altersjahr monatlich 100 Franken zur Seite legen, haben Sie nach 40 Jahren 48'000 Franken gespart. Bei einem konstanten Zinssatz von etwa 0,2 Prozent kommen rund 1'900 Franken Zinsen hinzu.

Fehler 3: Vorsorgebedarf nicht kennen

Das Thema Vorsorge ist kompliziert und die Angebote von Banken und Versicherungen sehr vielfältig. Befassen Sie sich frühzeitig mit dem Thema und den Produkten von Banken und Versicherungen. Eine kompetente und unabhängige Beratung kann Ihnen dabei helfen. Basierend auf einer Vorsorgeanalyse entwickelt Ihr Berater passende Vorschläge. Die fundierte Analyse umfasst Ihre finanzielle, berufliche und familiäre Situation sowie Ihre finanziellen Bedürfnisse.

Fehler 4: Verträge voreilig abschliessen

Holen Sie Offerten von mehreren Anbietern ein und vergleichen Sie die Angebote. Diese unterscheiden sich teilweise erheblich. Lesen Sie die Vertragsbestimmungen sorgfältig durch und klären Sie Unklarheiten vor Vertragsunterzeichnung. 

Fehler 5: Steuervorteile nicht nutzen

Haben Sie sich für eine Vorsorgelösung entschieden? Dann nutzen Sie die Steuervorteile. Einzahlungen in die Säule 3a dürfen Sie vom steuerbaren Einkommen abziehen. Die Erträge aus der Säule 3a sind zudem steuerbefreit.

Wichtig: Sie dürfen als Arbeitnehmer maximal 6'826 Franken im Jahr einzahlen. Bei Selbstständigerwerbenden ohne Pensionskasse liegt der Maximalbetrag bei 20% des Nettoeinkommens bzw. 34'128 Franken.