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Kurzarbeit – Lohnberechnung für die Schweiz

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Auch interessant für Sie

  • Allgemeine Informationen zur Kurzarbeit
  • Beispiele zur Berechnung des Lohns bei Kurzarbeit
  • Fragen zur Kurzarbeit

Allgemeine Informationen zur Kurzarbeit

Man spricht von Kurzarbeit, wenn der Arbeitgeber vorübergehend die im Arbeitsvertrag definierte Arbeitszeit verkürzt. Grund dafür sind in der Regel vom Arbeitgeber nicht zu vertretende Umstände - wie aktuell die wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen zur Eindämmung des neuen Coronavirus. Kurzarbeit soll helfen, Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Arbeitsplätze zu erhalten. Die Unternehmen können durch Kurzarbeit schwierige wirtschaftliche Phasen überbrücken und für die Zeit nach der Krise ihre volle Produktionskapazität schnell wieder herstellen. Entlassungen werden vermieden.

In Kurzarbeit erhält ein Arbeitnehmer eine Entschädigung in Höhe von 80 Prozent des anrechenbaren Lohnes für den Arbeitsausfall. Die Leistungen werden von den kantonalen Arbeitslosenkassen finanziert. Der Arbeitnehmer erhält jedoch weiterhin die Lohnzahlung inklusive der Kurzarbeitsentschädigung vom Arbeitgeber. Dieser klärt die Ansprüche direkt mit den kantonalen Behörden.

Arbeitnehmer in Kurzarbeit haben keine negativen Folgen zu tragen bezüglich der Bezugsdauer einer Arbeitslosenentschädigung. Das allfällige Arbeitslosentaggeld würde nach der Kurzarbeit auf Basis des normalen Lohns berechnet. Ebenfalls keinen Einfluss hat die Kurzarbeit auf die Beiträge an die Sozialversicherungen. Arbeitgeber und Arbeitnehmende müssen weiterhin die vollen Beiträge an AHV, IV, EO und ALV leisten. Auch die Beiträge an die berufliche Vorsorge (Pensionskasse) bleiben in unveränderter Höhe bestehen.

Wegen der Coronavirus-Massnahmen und der wirtschaftlichen Folgen hat das SECO Erleichterungen bei der Administration beschlossen. Auch wurden weitere Massnahmen getroffen, um Betroffenen möglichst gut zu helfen. Neu aufgenommen wurden im Rahmen der Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus (Beschlüsse vom 20. März 2020) unter anderem folgende Punkte.

Anspruch auf die Kurzarbeitsentschädigung

  • Einen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung haben auch Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen, in Lehrverhältnissen oder im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit.
  • Ebenfalls Anspruch auf Kurzarbeit haben Personen, die sich in einer arbeitgeberähnlichen Stellung befinden oder im Betrieb des Ehegatten bzw. des eingetragenen Partners mitarbeiten.
  • Anspruch auf Kurzarbeit besteht auch für Personen, die als besonders gefährdet gelten und insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs sowie Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen.
  • Arbeitnehmer müssen bestehende Überzeiten nicht mehr vor dem Bezug der Kurzarbeitsentschädigung abbauen.

Haben Sie andere Fragen rund um das Thema Corona? Hier finden Sie weitere Fragen und Antworten zu Krankenkasse, Arbeitsbedingungen, Vorsorge und Reisen. Des Weiteren finden Sie hier ebenfalls mehr zum Thema Lohnfortzahlung, Vorgehen bei Ertragsausfall Ihres Unternehmens, Privatkredite, Wohnen und Umzug und Hypotheken.



Beispiele zur Berechnung des Lohns bei Kurzarbeit

Beispiel 1

Detailhandel-Angestellter mit einem versicherten Lohn in Höhe von 4280 Franken im 100%-Pensum. Es wird Kurzarbeit von 50% verordnet. (Als versicherter Verdienst gilt - einfach formuliert - der Lohn von dem die AHV-Beiträge abgezogen wurden. Ein allfälliger 13. Monatslohn wird mitgerechnet)

AusganslageLohnberechnungLohn
Arbeitspensum 100%n/aCHF 4’280
Beschäftigung 50%50% Lohn vom ArbeitgeberCHF 2’140
Kurzarbeit 50%80% von 50% des Lohnes (CHF 4’280)
(Kurzarbeitsentschädigung)
CHF 1’712
Total LohnTotal 90% vom vorherigen LohnCHF 3’852

Beispiel 2

Bankmanager mit einem versicherten Lohn in Höhe von 14’000 Franken im 100%-Pensum. Es wird Kurzarbeit in Höhe von 50% verordnet. In diesem Beispiel greift die Kappung der Kurzarbeitsentschädigung.

AusganslageLohnberechnungLohn
Arbeitspensum 100%n/aCHF 14’000
Beschäftigung 50%50% Lohn vom ArbeitgeberCHF 7’000
Kurzarbeit 50%80% von 50% des Bemessungsmaximum (CHF 12’350)
(Kurzarbeitsentschädigung)
CHF 4’940
Total LohnTotal 85% vom vorherigen LohnCHF 11’940

Beispiel 3

Sachbearbeiterin im 100%-Pensum mit einem versicherten Lohn in Höhe von 6’800 Franken. Es wird 80% Kurzarbeit verordnet, d.h. ihr Stundenpensum pro Woche verringert sich um 80 Prozent.

AusganslageLohnberechnungLohn
Arbeitspensum 100%n/aCHF 6’800
Beschäftigung 20%20% Lohn vom ArbeitgeberCHF 1’360
Kurzarbeit 80%80% von 80% des Lohnes (CHF 6’800)
(Kurzarbeitsentschädigung)
CHF 4’352
Total LohnTotal 84% vom vorherigen LohnCHF 5’712

Beispiel 4

Produktmanager im 80%-Pensum mit einem versicherten Lohn für dieses Pensum in Höhe von 7’200 Franken. Es wird im gesamten Unternehmen Kurzarbeit für alle verordnet, das Pensum sinkt auf 50%.

AusganslageLohnberechnungLohn
Arbeitspensum 80%9’000 bei 100%-Pensum; davon 80%CHF 7’200
Beschäftigung 50%50% Lohn vom ArbeitgeberCHF 4’500
Kurzarbeit 30%80% von 30% des Lohnes (CHF 9’000)
(Kurzarbeitsentschädigung)
CHF 2’160
Total LohnTotal 92,5% vom vorherigen LohnCHF 6’660

Fragen zur Kurzarbeit

Angestellte sind zum Bezug einer Kurzarbeitsentschädigung berechtigt. Im Fall von Kurzarbeit wegen COVID-19 sind weitere Gruppen zur Kurzarbeit berechtigt, die bisher davon ausgeschlossen waren:

  • Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen,
  • Personen im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit,
  • Lehrlinge,
  • Gefährdete Personen, die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen. Für besonders gefährdete Personen in Quarantäne gilt subsidiär die Corona-Erwerbsersatzordnung.
  • Arbeitgeberähnliche Angestellte: Inhaber und Inhaberinnen von Kapitalgesellschaften können eine Pauschale von 3320.– Franken als Kurzarbeitsentschädigung für eine Vollzeitstelle geltend machen.

Arbeitnehmende auf Abruf haben keinen Anspruch auf Kurzarbeit, falls das Arbeitspensum im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent schwankt.

Wer im Stundenlohn beschäftigt ist hat Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, wenn der Arbeitgeber diese beantragt hat. Für Stundenlöhner gelten die gleichen Voraussetzungen für den Anspruch wie für Arbeitnehmer mit Monatslohn.

Ja, der Bundesrat hat die Regelungen hier geändert. Die Kurzarbeitsentschädigung ist auf Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen ausgedehnt worden. Auch Lernende profitieren von dieser Erweiterung und können Kurzarbeitsentschädigung erhalten. Ebenfalls möglich ist Kurzarbeit für Personen, die bei einer Organisation für Temporärarbeit (Zeitarbeitsfirma) angestellt sind.

Seit dem Bundesratsbeschluss vom 8. April haben auch Arbeitnehmende auf Abruf mit einem Pensum, das mehr als 20 Prozent schwankt, Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Hier ist das entsprechende Formular.

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerin müssen einer vom Arbeitgeber verordneten Kurzarbeit zustimmen. Ihr Einverständnis erklären sie in der Regel schriftlich per Formular. Meistens sendet der Arbeitgeber dieses Formular zu oder stellt es digital zur Verfügung und bitten darum, dass der Arbeitnehmer es unterschreibt und zurücksendet. Hat das Unternehmen eine Arbeitnehmervertretung und stimmt diese der Kurzarbeit zu, müssen die Arbeitnehmer nicht mehr einzeln zustimmen. Arbeitnehmer können die Kurzarbeitsentschädigung ablehnen. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall der Verweigerung weiterhin den vollen Lohn auszahlen. Für die Arbeitnehmer kann dann jedoch ein erhöhtes Risiko bestehen, dass sein Arbeitsverhältnis gekündigt wird, wenn der Arbeitgeber keine andere Möglichkeit hat, Kosten zu reduzieren.

Man kann doch nicht Steuern auf Einkommen zahlen müssen, das man gar nicht hat und man kann ja auch nicht von Quellensteuerpflichtigen verlangen, auf den Kürzungsbetrag Steuern zu zahlen und von allen anderen nicht?

Die Quellensteuern werden nur auf dem reduzierten Lohn erhoben. Jedoch können wir im Kurzarbeitsrechner dies nicht so einfach abbilden, da die Familiensituation, der Wohnort und die Religion einen Einfluss auf dem Quellensteuertarif für jede QST-pflichtige Person haben.

Bei Krankheit gelten dieselben Regeln, egal ob Sie normal arbeiten oder Kurzarbeit leisten. Manche Arbeitgeber verlangen sofort ein Arztzeugnis, andere nach drei oder mehr Tagen Krankheit.

Nein, der Arbeitgeber darf den Ferienanspruch wegen Kurzarbeit nicht kürzen. In der Frage, welche Höhe des Lohns während der Ferien ausbezahlt wird, gibt es noch keine juristische Klärung. In der aktuellen Rechtslage kann der Arbeitgeber auch Arbeitnehmende kurzfristig dazu veranlassen, Ferien zu nehmen als Alternative zur Kurzarbeit. Mitarbeitende, die dann während der Kurzarbeit Ferien beziehen, erhalten 100 Prozent des Lohnes.

Grundsätzlich legt der Arbeitgeber fest, wann Ferien bezogen werden können. Gängige Praxis ist jedoch, dass der Arbeitnehmer seinen Ferienwunsch eingibt und von seinem Vorgesetzten genehmigt bekommt. Wenn Sie Ferien beziehen wollen, während Sie in Kurzarbeit sind, gelten im Prinzip die gleichen Spielregeln. In jedem Fall sollten Sie das Gespräch suchen, wenn Sie in dieser für viele Firmen schwierige Zeit Ferien planen. Wenn ein Arbeitnehmer bereits genehmigte Ferien, zum Beispiel über Ostern, wieder absagen möchte, ist das nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich. Der Arbeitgeber kann auch darauf bestehen, dass die Ferien genommen werden.

Grundsätzlich bestimmt der Arbeitgeber den Zeitpunkt der Ferien, hat aber die Wünsche des Arbeitnehmenden zu berücksichtigen. Es besteht zudem ein Recht des Arbeitnehmenden auf frühzeitige Zuteilung der Ferien. Die Verschiebung von bereits vereinbarten Ferien ist aus schwerwiegenden Gründe gerechtfertigt. Der Shutdown dürfte ein schwerwiegender Grund sein. In der aktuellen Rechtslage kann der Arbeitgeber auch Arbeitnehmende kurzfristig dazu veranlassen, Ferien zu nehmen als Alternative zur Kurzarbeit.

Das ausserordentliche Abrechnungsformular Antrag und Abrechnung von Kurzarbeitsentschädigung rechnet mit Monatsdurchschnitten der AHV-pflichtigen Lohnsumme. Bei Arbeitnehmenden im Stundenlohn hat der Arbeitgeber auch AHV-pflichtige Zulagen geltend zu machen wie der 13. Monatslohn sowie Ferien- und Feiertagsentschädigungen.

Nein, die Regelungen des Bundesrats sehen ausdrücklich vor, dass vor Beginn der Kurzarbeit Arbeitnehmer nicht zuerst Überstunden abbauen müssen. Die Kurzarbeit kann sofort beantragt werden und beginnen.

Wer Kurzarbeitsentschädigung erhält, muss dieses Einkommen wie alle anderen Einkommen auch versteuern. Hier wird Kurzarbeitsentschädigung behandelt wie die Taggelder aus der Arbeitslosenversicherung. Wenn Sie einen laufenden Kredit oder einen neuen Kredit aufnehmen, um beispielsweise kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken, können Sie die Schuldzinsen von den Steuern abziehen.

Ja, das regionale Arbeitsvermittlungszentrum kann Arbeitnehmenden, die von ganz- oder halbtägigem Arbeitsausfall betroffenen sind, eine geeignete, zumutbare Zwischenbeschäftigung zuweisen vgl. Punkt 14. Arbeitnehmende, deren Arbeit länger als ein Monat eingestellt ist, müssen sich ausserdem selber um eine solche bemühen. In der Firma, in der Sie Kurzarbeit leisten, dürfen sie allerdings nicht zusätzlich arbeiten.

Bei einer Einstellung der Arbeit von mehr als einem Monat müssen sich die betroffenen Angestellten um eine Arbeit bewerben. Aufgrund der aktuellen Stellenknappheit infolge der Corona-Krise gelten in vielen Kantonen aber kulante Ausnahmeregelungen.

Das ist möglich. Wer zum Beispiel aufgrund Kurzarbeit nur noch 50% arbeitet und für die anderen 50% Kurzarbeitsentschädigung erhält, kann in dieser Zeit einer anderen Tätigkeit nachgehen. Dies muss allerdings mit dem Arbeitgeber abgestimmt und ihm gemeldet werden. Der Lohn für die andere Tätigkeit ersetzt die von der Arbeitslosenversicherung (ALV) bezahlte Kurzarbeitsentschädigung. Mit der Nebentätigkeit spart die ALV Geld. Wer übrigens eine Nebentätigkeit während der Kurzarbeit nicht meldet, begeht Versicherungsbetrug.

Disclaimer

Die Nutzung des Kurzarbeitrechners auf comparis.ch ist kostenlos. Es werden keine Daten langfristig gespeichert oder weiterverwendet. Die Berechnung erfolgt anonym. Lediglich werden die Daten genutzt, um die Ergebnisse anzuzeigen. Die berechnete Auswirkung von Kurzarbeit ist nicht rechtsverbindlich. Bei der Berechnung der Kurzarbeitsentschädigung können individuelle Faktoren eine Rolle spielen und einen Einfluss auf die Berechnung haben, die in diesem Rechner nicht abgebildet werden können. Die Berechnung in diesem Rechner ist somit eine provisorische Schätzung. Sie basiert auf einem vereinfachten Berechnungsverfahren. Das Ergebnis ist unverbindlich und stellt keinen Rechtsanspruch dar. Massgeblich für die korrekte Berechnung ist die Anzahl der abzurechnenden Kurzarbeitsstunden durch den Arbeitgeber. Über diese muss der Betrieb den betroffenen Arbeitnehmer mit jeder Lohnabrechnung schriftlich informieren. Zudem wichtig: Weicht der Lohn im letzten Beitragsmonat vor Beginn der Kurzarbeit um mindestens 10 Prozent vom Durchschnittslohn der letzten 12 Monate ab, so bemisst sich die Kurzarbeitsentschädigung aufgrund dieses Durchschnittslohnes.