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VersicherungenKrankenkasseGlossar
Krankenkasse

Kostenbeteiligung

Wenn aus der Grundversicherung Leistungen für Arzt, Spital, Therapien oder Medikamente erbracht werden, müssen sich Versicherte an diesen Kosten beteiligen. Die Kostenbeteiligung besteht, wie vom Gesetzgeber festgelegt, aus der Franchise und dem Selbstbehalt. Während eines stationären Spitalaufenthaltes wird zusätzlich der Spitalkostenbeitrag verrechnet.

Franchise
Die Franchise muss pro Kalenderjahr nur einmal bezahlt werden und beträgt für Erwachsene mindestens 300 Franken (Kinder CHF 0). Beim unterjährigen Wechsel des Versicherers rechnet der neue Versicherer die in diesem Jahr bereits bezahlte Franchise und auch den Selbstbehalt an. Bei Mutterschaft wird keine Franchise fällig.

Selbstbehalt
Sobald die Gesundheitskosten den Betrag der Franchise erreicht haben, übernimmt der Versicherte einen Selbstbehalt von 10 Prozent bis zu einem Betrag von maximal 700 Franken (beachten Sie die Ausnahme bei Medikamenten). Das heisst: Der Selbstbehalt kommt erst dann zur Anwendung, wenn die Franchise aufgebraucht ist. Der maximale Selbstbehalt für Kinder beträgt 350 Franken. Sind mehr als zwei Kinder einer Familie bei der gleichen Krankenkasse versichert, ist der Selbstbehalt für alle Kinder zusammen auf 700 Franken beschränkt.

Spitalkostenbeitrag
Bei einem Spitalaufenthalt übernimmt die Grundversicherung nicht nur die Kosten für die Behandlung, sondern auch für Unterkunft und Verpflegung. Da Patienten während ihres Aufenthalts im Krankenhaus persönlich weniger Ausgaben für die Verpflegung haben als daheim, sind sie gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) verpflichtet, sich an den Verpflegungskosten im Spital zu beteiligen. Seit dem 1. Januar 2011 müssen alle Erwachsenen ab 26 Jahren den Beitrag von 15 Franken pro Aufenthaltstag ohne Limite bezahlen. Kinder und Erwachsene bis 25 Jahre, die sich noch in Ausbildung befinden, sind davon befreit, ebenso Frauen, wenn es sich um Mutterschaftsleistungen handelt.

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