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Der Referenzzinssatz bleibt bei 1,5 Prozent

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Der Referenzzinssatz gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz. Was bedeutet dies konkret für Ihr Zuhause? Bild: iStock.com/DaniloAndjus

Der hypothekarische Referenzzinssatz verbleibt bei 1,5 Prozent. Die Höhe Ihrer Mietzinsreduktion können Sie direkt auf comparis.ch berechnen.

Die Situation bleibt auch im Dezember 2018 unverändert: Der Referenzzinssatz bleibt nach wie vor auf dem Rekordtief von 1,5 Prozent, wo er seit Juni 2017 verharrt.

Der Referenzzinssatz gibt Orientierung bei der Berechnung der Mieten: Wenn er sinkt, sollten auch die Mieten sinken. Da die wenigsten Vermieter bei einem tiefen Zinssatz von sich aus die Mieten senken, müssen die Mieter in der Regel selbst aktiv werden.

Mietreduktion gilt auf den nächsten ordentlichen Kündigungstermin

Haben Sie bei der letzten Senkung keine Mietzinsreduktion beantragt? Dann sollten Sie jetzt handeln. In Ihrem Mietvertrag oder der letzten Erhöhungsanzeige finden Sie den aktuell verwendeten Zinssatz.

Wichtig: Eine Mietreduktion greift erst ab dem nächsten ordentlichen Kündigungstermin. Zu lange warten lohnt sich also nicht.

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Seit September 2008 hat der hypothekarische Referenzzinssatz einen Einfluss auf die Mietzinsen. 2008 lag dieser noch bei 3,5 Prozent und sank seither kontinuierlich. Die aktuellen Daten werden jeweils vierteljährlich durch das BWO bekannt gegeben. 

Was mache ich, wenn der Vermieter ablehnt?

Der Vermieter muss innert 30 Tagen antworten. Er kann die Senkung der Miete zum Beispiel wegen Teuerung oder gesteigerter Betriebskosten ablehnen. Mieter sollten entsprechende Einwände prüfen:

  • Der Vermieter darf für gesteigerte Betriebs- und Unterhaltskosten maximal eine Pauschale von 0,5 Prozent der Nettomiete verrechnen – und nicht mehr! 
  • Bei der Teuerung (gemäss Landesindex der Konsumentenpreise) darf der Vermieter nur 40 Prozent umschlagen. 

Achtung: Nicht alle Mieter profitieren vom tiefen Referenzzinssatz. Mietverträge mit indexierten oder staatlich verbilligten Mieten (oft bei Baugenossenschaften) sind nicht an den Referenzzinssatz gekoppelt. Wer einen solchen Vertrag hat, kann in diesem Fall auch keinen Senkungsanspruch geltend machen.

 

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