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Wohnungsübergabe: Was muss ich beachten?

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Informieren Sie sich vor Wohnungsübergabe, was Sie beachten sollten. Bild: iStock / milan2099

Gehen Sie unvorbereitet an die Wohnungsübergabe heran, können einige unangenehme Überraschungen auftauchen. Wann und wie müssen Sie Ihre Wohnung übergeben? Wie gut muss gereinigt werden? Und was passiert, wenn der Vermieter Schäden feststellt?

Comparis beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Wohnungsübergabe:

Wann findet die Wohnungsübergabe nach der Kündigung statt?

Grundsätzlich wird der Termin individuell mit der Verwaltung und dem Mieter vereinbart. Laut Gesetz muss das Mietobjekt am letzten Tag der Kündigungsfrist abgegeben werden. 

Wie sauber muss die Wohnung bei der Wohnungsübergabe sein?

In Ihrem Mietvertrag ist festgehalten, in welchem Zustand Sie Ihre Mietwohnung übergeben müssen. Es empfiehlt sich ebenfalls, beim Vermieter in Erfahrung zu bringen, was bei der Wohnungsübergabe erwartet wird. Ist nach Ihrem Auszug zum Beispiel eine Renovation geplant, wäre eine allzu gründliche Reinigung unnötig.

Ist eine übliche Komplettreinigung der Wohnung erforderlich, sollten Sie genügend Zeit und Helfer einplanen und eine Checkliste erstellen. Möchte Sie sich den oft unterschätzten Stress ersparen, empfiehlt es sich, ein Putzinstitut zu engagieren.

Was muss ich beim Wohnungsübergabeprotokoll beachten?

Wenn die Wohnungsübergabe ansteht, sollten Sie auf das Wohnungsübergabeprotokoll (am besten mit Fotobeweis) bestehen, das bei Ihrem Einzug erstellt wurde. Gibt es kein Wohnungsübergabeprotokoll, lassen Sie sich allfällige Schäden oder Mängel unbedingt schriftlich bestätigen. Werden Schäden an der Wohnung nämlich im Nachhinein festgestellt, taucht immer die Frage auf: Wer haftet?

Achtung: Setzen Sie Ihre Unterschrift unter das Übergabeprotokoll, erkennen Sie den Inhalt an. Sie müssen für die Schäden haften, die darin als durch Sie verschuldet vermerkt sind. 

Für welche Schäden muss der Mieter nach der Wohnungsübergabe haften?

Der Mieter haftet grundsätzlich für Schäden, die durch übermässige Abnutzung entstehen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Zerrissene Tapeten
  • Verschmierte oder durch starkes Rauchen verfärbte Wände
  • Löcher im Parkett

Unser Tipp: Entdecken Sie einen Schaden, für den Sie selbst aufkommen müssen, melden Sie diesen so schnell wie möglich Ihrer Haftpflichtversicherung.

Für welche Schäden muss der Vermieter nach der Wohnungsübergabe haften?

Der Vermieter muss für jene Schäden aufkommen, die durch normale Abnutzung entstanden sind. Das sind zum Beispiel:

  • Abdrücke von Bildern oder Möbeln an den Wänden
  • Kleinere Kratzer im Parkett
  • Dübellöcher

Unser Tipp: Besteht Uneinigkeit, wer für den Schaden aufkommen muss? Dann ziehen Sie zuerst das Wohnungsübergabeprotokoll vom Einzug zu Rate. In unserem Artikel «Wohnungsübergabe: Welche Schäden müssen Mieter bezahlen?» lesen Sie mehr zum Thema.

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