Selbstbehalt


Der Selbstbehalt bezeichnet den Teil des Schadens, den der Versicherte selbst tragen muss, sei es in Form eines Prozentsatzes oder eines fixen Betrages. Mit einem Selbstbehalt soll vermieden werden, dass viele Kleinschäden angemeldet werden. Andere Ausdrücke für Selbstbehalt sind die Begriffe "Selbstbeteiligung" und "Franchise".

  • In der Hausratversicherung gilt bei Elementarschäden ein gesetzlich festgelegter Selbstbehalt von 500 Franken. Weitere Selbstbehalte sind je nach Versicherung unterschiedlich und bewegen sich üblicherweise zwischen  0 und 200 Franken. Details pro Versicherung sehen Sie bei den Produktmerkmalen.
  • In der Privathaftpflichtversicherung ist ein Selbstbehalt von 200 Franken häufig, kann aber je nach Versicherung auf Wunsch auch reduziert, ausgeschlossen oder erhöht werden. Separat geregelt sind meist die Selbstbehalte bei Mieterschäden und bei der Zusatzversicherung Führen fremder Motorfahrzeuge. Details sehen Sie pro Versicherung bei den Produktmerkmalen aufgelistet.

Tipp:
Bei Mieterschäden ist die Regelung mit dem Selbstbehalt unterschiedlich. Es lohnt sich, darauf zu achten, ob er pro Auszug, pro Zimmer oder pro Schadenereignis gilt.

 

Zurück