Neu in der Schweiz

Quellensteuer - grosse kantonale Unterschiede

INFO
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Ausländische Angestellte ohne Niederlassungsbewilligung C, zahlen in der Schweiz Quellensteuer. Davon ausgenommen ist man, wenn der Ehegatte bzw. der eingetragene Partner entweder Schweizer ist oder die Niederlassungsbewilligung C besitzt. Auch wer seinen Wohnsitz im Ausland hat und (auch nur für eine kurze Dauer) Einkommen in der Schweiz erwirbt, wird quellensteuerpflichtig.

Versteuert werden die Bruttoeinkünfte. Es gelten vier verschiedene Tarife: A für allein stehende Personen, B für verheiratete Alleinverdiener, C für verheiratete Doppelverdiener, die hauptberuflich in der Schweiz erwerbstätig sind und D für Einkünfte aus einem Nebenerwerb sowie aus Ersatzeinkünften.

Die Steuersätze sind je nach Tarif und Kanton unterschiedlich hoch. Es lohnt sich deshalb diese miteinander zu vergleichen. Eine beispielsweise in Zürich wohnhafte ledige Person ohne Kinder mit einem Bruttoeinkommen von 6000 Franken im Haupterwerb und römisch-katholischer Konfession bezahlt 469 Franken Quellensteuer. Im Kanton Thurgau müsste die gleiche Person dem Fiskus 793 Franken abtreten.

Ganz einfach kann die Quellensteuer mit dem Quellensteuer-Rechner von Comparis berechnet werden.

Weitere Informationen findet man auf der Internetseite der Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV.