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Vorsicht auf Facebook: So entlarven Sie Kreditbetrüger!

TIPPS
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Kreditbetrüger nutzen vermehrt das Internet, um Opfer anzulocken. Bild: Thinkstock

Die Schweizer Sicherheitsbehörde KOBIK warnt: Kriminelle ködern Nutzer sozialer Netzwerke immer öfter mit betrügerischen Kreditangeboten, vor allem auf Facebook.  Mit diesen 8 sicheren Tipps schützen und wehren sich Facebook-User erfolgreich gegen Online-Gauner.

Wenn das nicht lukrativ klingt: ein recht hohes Darlehen zu 2 Prozent Zinssatz und mit einer Laufzeit von 3 Jahren. In sozialen Netzwerken, insbesondere auf Facebook häufen sich Postings mit betrügerischen Kreditangeboten, warnt die Schweizer Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK.

Mit Fakeprofilen auf Kundenfang

Aber aufgepasst: Solch traumhaft attraktiv klingenden Kreditangebote werden auf sozialen Netzwerken wie Facebook über Fake-Profile gepostet. Die Betrüger bedienen sich dabei oft der Namen von Mitarbeitern renommierter Banken oder Organisationen. Auf diese Weise verleihen sie der Gauner-Offerte den Schein der Seriösität.

Es kann sogar sein, dass für einen solchen Missbrauch der Facebook-Account eines ihrer Kontakte gehackt wurde.Nicht selten finden sich unter den Postings Kommentare von vermeintlich zufriedenen Kreditkunden. Auch diese werden mit Hilfe einer falschen Identität hinterlassen.

So läuft die Abzocke ab

Springt der Nutzer an, werden von ihm ziemlich schnell persönliche Angaben wie eine Kopie des Passes verlangt - sowie eine Gebühr, die nicht selten mehrer Hundert Franken hoch ist. Die Betrüger streichen die Gebühr ein, der Betrogene sieht von seinem Darlehen nicht einen einzigen Rappen auf dem Konto.

Sie sollten wissen: Bearbeitungsgebühren dürfen in der Schweit nicht gesondert erhoben werden. Denn alle Gebühren müssen bereits im Kreditzins verrechnet sein. Die Masche mit den Bearbeitungsgebühren benutzen übrigens Kreditbetrüger nicht nur im Internet.

8 sichere Tipps zum Schutz vor Kreditbetrügern auf Facebook

  • Bei Darlehensangeboten via Facebook können Sie sicher sein: Dahinter stecken Betrüger.
  • Verdächtige Profile und mutmassliche Betrügerangebote können Sie per Onlineformular direkt der KOBIK melden.
  • Bei Verdacht, dass das Konto eines Facebook-Freundes gehackt worden sein könnte: Informieren Sie diesen umgehend!  Gefälschte Profile können auch direkt an Facebook gemeldet werden. Oder sie gehen auf das jeweilige Gaunerprofil und klicken dort die Funktion «Melden/Blockieren.
  • Sollten Sie vermuten, dass Ihr eigenes Facebook-Konto von Betrügern geknackt wurde, dann finden Sie hier Hilfe.  
  • Bei ernsten Vorfällen sollten Sie alle Ihre Kontakte darüber informieren.
  • Als Vorsichtsmassnahme sollten sie ein sicheres, komplexes Passwort verwenden.
  • Bei allzu lukrativ klingenden Angeboten im Netz: Vorsicht, meist steckt ein Betrug dahinter!
  • Geben Sie online niemals persönliche Daten an Unbekannte preis. Klingt für viele selbstverständlich, wird aber von sehr vielen Usern missachtet.

 

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