Gesundheit & Prävention

Coronavirus in der Schweiz – Fragen und Antworten

AKTUELLES
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Bild: iStock.com / Kira-Yan

Seit dem 25. Februar ist Corona in der Schweiz angekommen: An diesem Tag wurde der erste Fall einer infizierten Person bekannt. Seitdem wurden und werden Massnahmen ergriffen, die zum Ziel haben, das neuartige Virus und die von ihm verursachte Krankheit Covid-19 einzudämmen.

Fragen und Antworten: Krankenkasse

Wenn ich das Coronavirus habe, muss ich zwingend ins Spital oder kann ich mich auch zu Hause in die Quarantäne begeben?

Wer die typischen Symptome der Krankheit (COVID-19) wie Müdigkeit, Fieber und trockenen Husten aufweist, soll zu Hause bleiben und den Hausarzt bzw. ein telemedizinisches Zentrum anrufen. Wird der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt, muss man getestet werden. Bestätigt das Labor eine Ansteckung, wird die erkrankte Person gemäss Vorgaben des kantonsärztlichen Dienstes isoliert. Bei sonst gesunden Menschen kann eine Infektion keine oder nur geringe Symptome hervorrufen. Dann genügt eine zehntägige Isolation daheim. Wer mit einer infizierten Person engen Kontakt hatte, sollte ebenfalls 10 Tage in Quarantäne.

Wer trägt die Kosten, wenn ich ins Spital oder in die Quarantäne muss?

Alle ärztlichen oder ärztlich angeordneten medizinischen Massnahmen werden von der Krankenkasse zu Lasten der Grundversicherung gedeckt. Dabei gilt die übliche Kostenbeteiligung (Franchise, Selbstbehalt und Spitalkostenzuschlag).

Was ist der Unterschied zwischen Quarantäne und Isolation?

Das Bundesamt für Gesundheit unterscheidet zwischen Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne. Bei einer Selbst-Isolation hat die betroffene Person Symptome, die von einer Infizierung mit dem Coronavirus stammen könnten (zum Beispiel trockener Husten/Fieber). Damit die betroffene Person das Virus nicht auf andere überträgt – und solange es der allgemeine Gesundheitszustand zulässt – sollte diese Person zu Hause bleiben. Sie bleibt bis 48 Stunden nach Abklingen der Symptome in Selbst-Isolation, sofern seit Symptombeginn mindestens 10 Tage verstrichen sind. Ihre engen Kontaktpersonen sollen ebenfalls für 10 Tage in Selbst-Quarantäne zuhause bleiben.

Die wichtigste Regel ist, dass Sie jeglichen Kontakt mit anderen Personen vermeiden. Das BAG listet folgende wichtige Punkte auf ihrem Merkblatt auf:

Einpersonenhaushalt

  • Familienangehörige, Freunde oder ein Lieferservice soll Ihnen Lebensmittel oder wichtige Produkte, wie Medikamente, vor die Haustür liefern.

Mehrere Personen in einem Haushalt

  • Die betroffene Person soll sich in einem Zimmer einrichten und stets die Türe geschlossen halten. Diese Person muss im Zimmer essen und jeglichen Besuch und Kontakt vermeiden. Das Zimmer darf nur wenn nötig verlassen werden.
  • Unbedingt die Hände regelmässig waschen oder desinfizieren.
  • Die erkrankte Person darf auf keinen Fall Haushaltsgegenstände wie Gläser, Tassen, Teller, Besteck, Handtücher oder Bettwäsche mit anderen Personen teilen. Die benutzten Haushaltsutensilien müssen sorgfältig im Geschirrspüler oder in der Waschmaschine gereinigt werden.
  • Kleider, Bettwäsche und Handtücher müssen regelmässig in der Maschine gewaschen werden.

Wo befindet sich die Quarantäne?

Wenn eine Person erkrankt ist, müssen Personen aus dem engen Umfeld in die Quarantäne – wenn möglich findet diese in den eigenen vier Wänden statt. Das bedeutet, dass die Person für die vom Bundesrat empfohlene Dauer in der eigenen Wohnung bleiben muss und nicht vor die Türe darf. Auch wer in einem Risikogebiet war, kann unter Quarantäne gestellt werden. Dadurch soll die restliche Gesellschaft vor einer Ansteckung geschützt werden. Auch einkaufen gehen dürfen diese Personen nicht. Die Gemeinde ist zuständig, diese Personen zu versorgen.

Wer sich nicht an die Quarantäneregelung hält, kann juristisch belangt werden.

Wer trägt die Kosten, wenn ich auf das Coronavirus getestet werde?

Der Bund übernimmt seit dem 25. Juni 2020 sämtliche Kosten für Coronatests. Der Bund übernimmt die Kosten sowohl für Tests auf Infektion mit dem Coronavirus, wie auch die serologischen Tests zum Nachweis von Antikörpern.

Was kann ich tun, wenn ich jemandem die Hand geben musste und dann krank werde?

Da keine gesetzliche Pflicht für die Verhaltensempfehlungen des BAG bestehen, können Sie auch niemanden haftbar machen. Es ist also wichtig und alles andere als unanständig, auf das Händeschütteln zu verzichten. Ebenso wichtig sind die anderen BAG-Empfehlungen wie, die Hände regelmässig zu waschen bzw. zu desinfizieren und ausserhalb der eigenen Wohnung einen Mindestabstand von 1.5 Metern einzuhalten. Es wird empfohlen eine Schutzmaske zu tragen, wenn man den Mindestabstand nicht einhalten kann.

Gibt es eine Corona-Versicherung?

Solche Versicherungen werden vor allem von Betrügern angeboten. Die medizinischen Leistungen sind mit der obligatorischen Krankenversicherung (Grundversicherung) abzüglich Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt) gedeckt. Wer jetzt irgendeine andere Versicherung mit angeblicher Corona-Deckung abschliesst, sollte die allgemeinen Versicherungsbedingungen (AGB) lesen. Dort werden bei Neuabschlüssen aktuelle Schäden in der Regel ausgeschlossen.

Bin ich gegen Corona bereits versichert, obwohl die Police noch nicht da ist?

Wer jetzt irgendeine andere Versicherung mit angeblicher Corona-Deckung abschliesst, sollte die allgemeinen Versicherungsbedingungen (AGB) lesen. Dort werden bei Neuabschlüssen aktuelle Schäden in der Regel ausgeschlossen. Die obligatorische Krankenversicherung ist die einzige Versicherung, welche ohne Karenzfrist sämtliche medizinischen Pflichtleistungen gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) ab Vertragsabschluss übernimmt.

Ich hatte das Coronavirus und habe die Krankheit Gott sei dank ohne Komplikationen überstanden. Muss ich mich trotzdem an die Empfehlungen des Bundesrats halten?

Man kann im Moment tatsächlich davon ausgehen, dass man nach der Genesung für eine gewisse Zeit immun ist, obwohl es vereinzelt Leute gibt, die sich nach einer Genesung nochmals angesteckt haben. Sie und alle anderen Genesenen müssen die Regeln trotzdem einhalten, damit nicht der Eindruck entsteht, die Regeln gelten nicht mehr.

Darf der Arzt oder das Spital die höheren Kosten für Schutzmaterial verrechnen, weil dieses in der Corona-Krise knapp und deshalb teurer ist?

Die Verrechnung nach dem Ärztetarif (Tarmed) ist korrekt. Materialkosten, die höher als drei Franken sind, müssen von der Krankenkasse vergütet werden, abzüglich Franchise bzw. zehn Prozent Selbstbehalt, wenn der jährliche Franchisenbetrag bereits erreicht worden ist. Wenn die Leistung in der Arztpraxis oder im Spital mit einer Pauschale vergütet wird, ist es nicht erlaubt, Extrakosten zu verrechnen, egal ob diese Corona-bedingt sind oder nicht.

Fragen und Antworten: Reisen und Veranstaltungen

Ich möchte wegen der Verbreitung des Coronavirus eine gebuchte Reise stornieren. Ist das möglich?

Sofern man eine Annullationskostenversicherung hat, ist ein Rücktritt von einer Reise ohne finanzielle Folge möglich. Voraussetzung ist, dass der Fall einer Pandemie oder Epidemie abgedeckt ist. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Bund für die entsprechende Region eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Hier finden Sie den aktuellen Stand solcher Reisewarnungen. Oder der Ferienort ist nicht erreichbar, weil er zum Beispiel abgeriegelt wurde. In diesem Fall muss der Reiseveranstalter die Kosten erstatten, eine Verschiebung der Reise organisieren oder eine Alternative offerieren. Eine Absage wegen eines mulmigen Gefühls alleine ist zwar möglich; allerdings trägt man die Kosten dann selbst. Auch Annullationskostenversicherungen zahlen in diesem Fall nicht. 

Wegen der Corona-Pandemie ist meine Pauschalreise abgesagt worden. Bekomme ich mein Geld zurück?

Reiseveranstalter haben grundsätzlich die Möglichkeit, einen Gutschein für eine spätere Reise zu geben, das Geld zurückzuerstatten oder die Reise zu verschieben. Ist die spätere Reise teurer, müssen Sie keinen Aufpreis bezahlen; ist sie günstiger, muss der Veranstalter Ihnen die Differenz auszahlen. Sie dürfen wählen, ob Sie den Gutschein oder die Rückerstattung wollen. In der aktuellen Lage müssen Sie Verständnis haben, wenn es etwas dauert. Hintergrund: Reisebüros bekommen das Geld von den Fluggesellschaften für abgesagte Flüge nicht sofort zurück. Das Parlament hat nun beschlossen, dass Airlines, die vom Bund unterstützt werden, den Reisebüros Geld für nicht durchgeführte Flüge bis zum 30. September erstatten müssen. Kunden können somit das Geld erst ab Oktober zurückfordern.

Ich habe meine Ferien im Internet gebucht – Flug, Hotels, Mietauto etc. separat bezahlt. Bekomme ich mein Geld zurück?

In diesem Fall ist es komplizierter als bei der Pauschalreise. Sie müssen die Annullationsbedingungen bei jedem Anbieter separat einfordern und prüfen. Flugtickets, beispielsweise gekauft bei der Swiss, ssind teilweise rückerstattbar. Dabei kommt es auf die Rückerstattungsregel an. Ein Ticket, das keinerlei Rückerstattung gewährt, kann nicht annulliert werden, sofern der Flug stattfindet. Eine Umbuchung ist aber möglich. Wurde der Flug storniert, können Sie den Flug kostenlos verschieben oder annullieren. Hier finden Sie das Rückerstattungsformular der Swiss. 

Bei Veranstaltern wie Hotels oder Mietwagen ist in einem ersten Schritt abzuklären, ob Sie die volle oder teilweise Rückvergütung erhalten. Erfahrungsgemäss zeigen sich Veranstalter kulant. Für Inhaber von Annullationskostenversicherungen gilt: Die versicherte Person muss sich immer zuerst an den Reiseveranstalter wenden und dort die Reise annullieren und eine Annullationskostenabrechnung verlangen. Der Versicherer erstattet die Differenz, sofern es sich um ein versichertes Ereignis handelt. Gewisse Versicherer zahlen, selbst wenn sie dazu laut den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) nicht verpflichtet wären. 

Ich habe meine Reise aus Angst vor dem Coronavirus bereits vor der Krise annulliert. Habe ich Pech oder bekomme ich nun doch noch Geld zurück?

Da haben Sie schlechte Karten. Es gelten die Annullationsbedingungen. Versuchen können Sie es trotzdem, denn einige Veranstalter sind nun kulanter als sonst.

Was soll ich beachten, wenn ich jetzt eine Reise plane oder buchen möchte?

Seit dem 15. Juni sind die Länder für den EU- und EFTA-Raum wieder geöffnet. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, welche Bestimmungen im Zielland gelten. Wer eine Reise bucht, sollte nach Möglichkeit eine Pauschalreise wählen. In diesem Fall ist der gesetzliche Schutz wegen des Bundesgesetzes über Pauschalreisen besser. Mit Vorteil buchen Sie bei Leistungserbringern, die bis kurz vor Reiseantritt eine kostenlose Stornierung erlauben.

Wer noch keine Annullationskosten-Versicherung hat, kann beim Buchen die meist von den Veranstaltern offerierten Reiseversicherungen in Erwägung ziehen. Allerdings lohnt sich hier der Blick ins Kleingedruckte: Der Fall von Pandemien und Epidemien sollte abgedeckt sein. Beachten Sie zudem: Gewisse Versicherer schliessen Risiken im Zusammenhang mit Corona für Neukunden aus. Comparis erstellte dazu kürzlich eine Analyse.

Seit Donnerstag, 29. Oktober, gilt die Quarantänepflicht bei der Rückreise aus Ländern, in denen die 14-Tage-Inzidenz um 60 positiv Getestete auf 100’000 Einwohner höher ist als die aktuelle Inzidenz in der Schweiz. Weil die Inzidenz in der Schweiz hoch ist, sind viele Länder von der Schweizer Quarantäneliste verschwunden. Informieren Sie sich vor einem allfälligen Auslandsaufenthalt, ob sich Ihre Zieldestination auf der Liste des BAG befindet. Für Grenzregionen und Grenzgänger gelten besondere Regeln.

Je nach Zielland ist Quarantäne oder ein negatives Corona-Testergebnis erforderlich. Deutschland hat die gesamte Schweiz zum Risikogebiet erklärt. Die Reisewarnung gilt ab dem 24. Oktober. Wer nach Deutschland einreist und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 48 Stunden ist, oder für 14 Tage am Zielort in Quarantäne gehen. Das Nichtbefolgen der Regeln hat eine Busse zur Folge.

Die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland haben die 24-Stunden-Regel beschlossen. Wer aus einem Risikogebiet einreist und sich weniger als 24 Stunden im Bundesland aufhält, muss kein negatives Testergebnis vorweisen. Diese Regel dient dem Einkaufstourismus.

Wer zahlt, wenn ich irgendwo fest sitze und nicht zurück in die Schweiz kann?

Schweizerinnen und Schweizer sind grundsätzlich für Ihre Rückkehr selber verantwortlich. Zusatzkosten für Hotels oder für den Rückflug gehen zu ihren Lasten. Handelt es sich um eine Pauschalreise, hilft das Reisebüro bei der Organisation der Rückkehr. Teilweise werden Kosten für Zusatzübernachtungen übernommen. Teilweise übernehmen auch Annullationskostenversicherungen die Kosten bis zu der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme.. 

Ich habe eine Hochzeit mit vielen Gästen geplant, wer zahlt mir die daraus ‘verlorenen’ Kosten wenn ich die Hochzeit aufgrund Notstand absagen musste?

Verfügen Sie über eine Hochzeits- oder Eventversicherung müssen Sie bei Ihrer Versicherungsgesellschaft abklären, ob Kosten im Zusammenhang mit Epi- und Pandemien versichert sind. In der Regel ist dies nicht der Fall. Eine Hochzeit absagen ist meist teurer als verschieben. Verfügen Sie über eine Annullationskostenversicherung mit Familiendeckung können Sie zumindest die entstandenen Kosten für allfällig gebuchte Reisen im Zusammenhang mit der Hochzeit für Sie und jene Personen im selben Haushalt bei der Versicherung anmelden, sofern ein Versicherungsschutz für Epi- und Pandemien besteht. Im Vorfeld müssen Sie aber auf die Veranstalter zugehen und um Rückerstattung der Kosten bitten.

Kann ich jetzt noch eine Reiseversicherung abschliessen?

Ja, das kann man immer. Für bereits gebuchte Reisen greift die Versicherungsdeckung indes nicht. Grundsätzlich ergibt eine Reiseversicherung für teure Ferien und/oder Vielreisende Sinn.Es lohnt sich, eine Versicherung zu wählen, die Risiken im Zusammenhang mit Epi- und Pandemien versichert und keine spezifische Ausschlüsse für Corona oder Covid-19 vornimmt. Comparis erstellte dazu kürzlich eine Analyse.

Ich habe Tickets für eine Veranstaltung, die jetzt wegen des Virus nicht stattfindet. Erhalte ich den Ticketpreis zurück?

Grundsätzlich müssen Veranstalter den Ticketpreis zurückerstatten. Die Veranstalter arbeiten derzeit diverse Lösungen aus. Am besten konsultieren Sie die Homepage des Veranstalters. Innerhalb der «Reiseversicherung» kann es vorkommen, dass Veranstaltungstickets bis zum vertraglich vereinbarten Betrag mitversichert sind, auch wenn sie nicht Teil eines ganzen Reisearrangements sind. Comparis erstellte dazu kürzlich eine Analyse.

Erkundigen Sie sich am besten direkt bei Ihrer Versicherung. Ebenfalls können Sie beim Veranstalter nachfragen, ob das Ticket zurückerstattet wird.

Falls Ihr Ticket nicht zurückerstattet wird, können Sie sich beim Konsumentenschutz, unter info@konsumentenschutz.ch, Stichwort «Ticketrückerstattung», melden.

Zahlt die Ticketversicherung, die man beim Ticketkauf für drei Franken abschliessen kann, die Ticketkosten der Veranstaltung, wenn diese wegen des Virus ausfällt?

Bei einer Ticketversicherung bekommt man den Ticketpreis in der Regel nur dann erstattet, wenn man wegen Krankheit (beispielsweise Coronavirus), Ausfall oder Verspätung des ÖVs oder eines Unfalls oder einer Panne auf der Hinreise nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Wenn die Veranstaltung wegen des Veranstaltungsverbots des Bundes abgesagt wird, wird der Ticketpreis laut den Versicherungsbedingungen nicht zurückerstattet.

Welche Obergrenzen gelten bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen und spontanen Treffen?

Seit Donnerstag, 29. Oktober, sind schweizweit nur noch Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen erlaubt. Das gilt auch für Beerdigungen und Anlässe in Kirchen. Für Restaurants und Bars gilt max. vier Personen pro Tisch und eine Sperrstunde ab 23 Uhr. Tanzlokale und Diskotheken müssen schliessen.

Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit an Veranstaltungen mitwirken (Angestellte des Veranstaltungsorts, Sportler bei Wettkämpfen, Künstler an Events und andere Personen, die bei der Durchführung einer Veranstaltung helfen) werden beim Maximum von 50 Personen nicht mitgezählt.

Auch das Publikum in Kinos und Konzertsälen darf nicht mehr als 50 Personen umfassen. Eine strikte Maskenpflicht gilt auch hier. Auch die jeweiligen Schutzkonzepte (Abstände, Essen und Trinken nur auf Sitzplätzen müssen umgesetzt werden).

Laienchöre – auch Kirchenchöre – dürfen weder proben noch Konzerte durchführen. Professionelle Chöre dürfen proben und vor max. 50 Personen auftreten.

Gemeindeversammlungen und Sitzungen von Parlamenten und ihren Kommissionen sind weiterhin erlaubt, auch Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen. Die nötigen Schutzmassnahmen sind verbindlich.

An Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis im privaten Raum dürfen maximal 10 Personen teilnehmen.

Hochschulen haben seit Montag, 2. November, auf Fernunterricht umgestellt. Präsenzunterricht bleibt in den obligatorischen Schulen sowie an den Gymnasien und Berufsfachschulen erlaubt.

Spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen in der Öffentlichkeit sind drinnen und draussen verboten.

Bei allen Veranstaltungen und spontanen Treffen gilt die Maskentragpflicht, ausser wenn man sitzt, isst oder trinkt.

Fragen und Antworten: Wohnen und Umzug

Ob Ihr Umzug trotz der Corona-Krise stattfinden kann und wie Sie dabei vorgehen müssen, beantwortet Comparis in diesem Artikel rund um das Thema Wohnen und Umzug

Fragen und Antworten: Hypotheken

Wie wirkt sich die Krise auf Hypothekarzinsen aus? Oder was für Veränderungen könnten langfristig bei den Immobilienpreisen auftreten? Lohnt sich eine Immobilieninvestition während der jetzigen Situation? Comparis hat rund um das Thema Corona und Hypotheken Fragen und Antworten für Sie gesammelt.

Fragen und Antworten: Mobilität

Ich brauche für die kommende Zeit ein Auto. Welche Möglichkeiten habe ich?

Wer schnell ein Auto braucht, sich jedoch nicht an langfristige Verträge binden lassen will, ist mit einem Auto-Abo gut bedient. Dabei gibt es das Fahrzeug inklusive Versicherung, Service, Reparaturen, Reifen, Steuern und sogar Vignette zu einem monatlichen Fixpreis. Ausserdem ist man bei einem Auto-Abo im Vergleich zum Leasing nur an eine kurze Mindestlaufzeit gebunden. Wenn Sie das Auto also in ein, zwei Monaten nicht mehr brauchen, können Sie es mit einer Kündigungsfrist von 30 Tagen wieder zurück geben. Verschiedene Anbieter liefern die Fahrzeuge direkt nach Hause.

Fragen und Antworten: Finanzen und Vorsorge

Spezifische Fragen zu Privatkrediten finden Sie in unserem Zusatzartikel.

Warum erholen sich die Aktienmärkte derart schnell und wie nachhaltig ist diese Entwicklung?

Nach dem Kurssturz im vergangenen März erholen sich die Börsen wieder deutlich und haben teilweise sogar Rekordwerte erreicht. Ob es sich dabei um eine nachhaltige Erholung oder eine sogenannte Bärenmarktrally handelt, wird sich erst später zeigen. Die Bärenmarktrally beschreibt eine starke Kurserholung im Rahmen einer übergeordneten Abwärtsbewegung. Angetrieben werden die Märkte derzeit vom sukzessiven Ausstieg aus dem Lockdown, von staatlichen Hilfspaketen und somit von der Hoffnung auf eine rasche Erholung der Wirtschaft weltweit. Getragen werden die Börsen weiterhin von tiefen Zinsen. Diese Zuversicht kann aber schnell in Enttäuschung umschlagen, sollte eine zweite unerwartet starke Corona-Welle über den Erdball rollen. Derzeit steigen die Zahlen der Neuinfektionen global an.

Ich habe meine Säule-3a-Vorsorge in Aktien angelegt, die jetzt deutlich verloren haben. Soll ich jetzt verkaufen?

Die Historie zeigt: Investitionen in Aktien rentieren längerfristig besser als andere Anlageformen, wie zum Beispiel das klassische Sparkonto. Auch in der Vergangenheit gab es kräftige Kursverluste an den Börsen, die aber im Laufe der Zeit immer wieder aufgeholt wurden. Wer einen langen Anlagehorizont hat, sollte jetzt nicht überreagieren. Wer übrigens regelmässig kleinere Beträge spart, kann Kursschwankungen besser ausgleichen. Fachleute nennen das den Durchschnittskosteneffekt. Das heisst: In Phasen sinkender Kurse werden mehr Aktienanteile erworben als in Zeiten steigender Kurse. Das reduziert das Risiko, einen schlechten Einstiegszeitpunkt zu erwischen und Gefahr zu laufen, für das ganze angelegte Vermögen einen zu hohen Preis zu bezahlen.

Fragen und Antworten: Digital

Kann ich noch bei Wish oder AliExpress bestellen?

Es kommt auf die Dauer und Intensität der Coronavirus-Pandemie an. Weil im Bereich der Elektronik bis zu 90 Prozent aller Komponenten aus China kommen, trifft die Corona-Krise die globalisierte Welt stark. Auf dem Portal Wish, bekannt für direkt aus China importierte Produkte zu günstigsten Preisen, sind die Lieferzeiten zu Beginn der Corona-Krise im Frühling stark angestiegen. Inzwischen hat sich die globale Lieferkette wieder einigermassen erholt und die meisten Waren aus Fernost landen pünktlich bei uns. Ab und zu gibt es aber immer noch Lieferengpässe. 

Wie häufig soll ich mein Smartphone reinigen?

Wir tippen mehrere Hundert Mal pro Tag auf unseren Handys. Darum tümmeln sich dort einige Keime und Bakterien. Nicht nur wegen des Coronavirus – aber insbesondere deswegen – sollten Sie Ihr Handy regelmässig reinigen. Das sollten Sie täglich ein- bis zweimal machen. Am besten nehmen Sie dazu ein Putztuch mit warmen Wasser und etwas Abwaschmittel und reinigen Ihr Telefon sanft. Trocknen Sie es anschliessend mit einem Tuch und benutzen Sie etwas Desinfektionsspray. Benutzen Sie keine zu starken Reinigungsmittel, da diese die fettabweisende Schicht auf dem Display zerstören können.

Allgemein gilt:

  • Legen Sie Ihr Handy nicht auf einen Keimherd – also nicht auf der Toilette oder im Zug auf einen Tisch.
  • Reinigen Sie das Smartphone ein bis zweimal täglich.
  • Geben Sie das Handy wenn möglich nicht aus der Hand.

Die Telecom-Provider liefern dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) Mobile-Tracking-Daten. Ist das legal?

Ja, die Analyse von Mobildaten ist laut Bundesrat wichtig, um das Verhalten der Bevölkerung zu überprüfen. Das BAG kann so feststellen, ob die Anweisungen eingehalten werden. Es handelt sich nicht um Echtzeitdaten und auch nicht um Personendaten. Im BAG darf nur eine Person auf diese Daten zugreifen. Kein Dritter werde diese Daten je zu sehen bekommen, verspricht der Bundesrat.

Wie funktioniert eine Tracking- bzw. Tracing-App und muss man sie installieren?

Seit dem 25. Juni steht die SwissCovid Tracing App zum Download bereit. Die «SwissCovid»-App wird Alarm geben, wenn man pro Tag während mindestens 15 Minuten näher als anderthalb Meter bei einer infizierten Person gewesen ist. Die infizierte Person muss dafür natürlich das positive Testergebnis in der App melden. Die Entwicklung haben massgeblich Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschulen Lausanne (EPFL) und Zürich (ETHZ) vorangetrieben. Mit der App können Personen gewarnt werden, die mit einer infizierten Person in Kontakt waren und sich selber testen lassen. Die Daten werden datenschutzkonform anonymisiert und dezentral auf dem Smartphone gespeichert. Das Konzept der dezentralen, anonymen Datenauswertung direkt auf den Smartphones der Benutzer haben inzwischen auch Google und Apple übernommen und die Funktion direkt in ihre mobilen Betriebssysteme integriert.

Die Nutzung der SwissCovid-App ist in der Schweiz freiwillig. Über 90 Prozent der Menschen haben hierzulande ein Smartphone und die Bluetooth-Funktion für Smartwatches oder Kopfhörer aktiviert. Viele werden den persönlichen Nutzen einer Tracing-App erkennen. 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung sollten die App nutzen, damit sie eine gute Wirkung erzielt. Auch bei einer geringeren Nutzerzahl können zusammen mit den Schutzvorschriften des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) Ansteckungen mit dem Coronavirus ohne Lockdown auf einem Niveau unter einer Ansteckung pro Person gehalten werden.

Ich habe die SwissCovid-App auf meinem Smartphone installiert und bin positiv getestet worden. Werden nun Leute, die in meiner Nähe waren, automatisch gewarnt?

Nein. Wird eine Person, welche die SwissCovid-App heruntergeladen hat, positiv auf SARS-CoV-2 getestet, gibt sie mit der Eingabe eines Freischaltcodes (Covid-Codes) eine Warnung an diejenigen Nutzerinnen und Nutzer der SwissCovid-App ab, mit denen sie während der potenziell infektiösen Zeit physisch in Kontakt stand (während mindestens 15 Minuten innerhalb eines Tages, bei Abstand von 1,5 Metern oder weniger). Seit dem 18. November 2020 können alle Gesundheitseinrichtungen, die Zugriff auf das Codeverwaltungssystem haben, einen Covid-Code generieren. Das betrifft Laboratorien, Mitarbeitende der Infoline, Testzentren, testende Ärzte sowie Apotheker.

Weitere Fragen und Antworten

Können sich meine Haustiere (Hunde, Katzen, …) mit dem Coronavirus anstecken?

Eine Ansteckung und Übertragung von Katzen und Hunden konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Wissenschaftler schätzen das Risiko als sehr gering ein. Wenn ein Haustier zusammen mit einer am Coronavirus erkrankten Person in derselben Wohnung lebt, kann es sich möglicherweise mit dem Virus anstecken oder kontaminiert werden. Die Tiere selber zeigen keine Krankheitssymptome, das heisst sie erkranken nicht.

Das BAG empfiehlt allen Tierhaltern, die wegen des Virus isoliert zu Hause sind, den Kontakt mit den Haustieren zu vermeiden und eine gesunde Person die Tiere betreuen zu lassen. Hunde und Katzen aus einem Quarantänehaushalt müssen nicht speziell gebadet oder desinfiziert werden. Für alle gilt: Hände waschen nach dem Kontakt mit einem Tier.

Muss ich die Kita-Betreuung zahlen, wenn die Kita ausfällt oder wenn ich mein Kind freiwillig daheim betreue?

In den Kantonen, wo die Eltern die Kinder freiwillig daheim betreuen, müssen sie den Elternbeitrag bezahlen. Denn die Kitas habenganz normal geöffnet und die Fixkosten wie Löhne oder Miete müssen weiter bezahlt werden. Gemäss Bund ist die finanzielle Unterstützung Sache der Kantone und Gemeinden. Weitere Informationen: «Verband Kinderbetreuung Schweiz».

Diverse Freizeitaktivitäten (Karate-Kurse, Fussball, Musikschule etc.) konnten nicht stattfinden. Die Veranstalter lieferten teilweise Info-Material, damit die Kurse zuhause weitergehen können. Müssen unter diesen Voraussetzungen die Kursgebühren weiter bezahlt werden?

Der Vertrag beruht auf Leistung und Gegenleistung. Hat der Kunde die Kurskosten bereits bezahlt, kann aber die Leistung des Kursanbieters nicht oder nicht vollständig (Info-Material mit Anleitungen) in Anspruch nehmen – aus Gründen, die keiner von beiden zu verantworten hat – hat er Anspruch auf Rückerstattung oder teilweise Rückerstattung des bezahlten Betrags. Der Anbieter kann diesbezüglich in seinen AGB oder im Vertrag Präzisierungen und Differenzierungen vornehmen. Im konkreten Fall muss ein Teil der Kursgebühren bezahlt werden.

Seit dem 6. Juni sind aber Trainings und Kurse ohne Einschränkung von Gruppengrössen wieder erlaubt. Die Hygiene- und Abstandsregeln (1,5 Meter) müssen weiterhin eingehalten werden. In Sportaktivitäten, in denen es zu engem Körperkontakt kommt, sollen die Trainings in beständigen Teams stattfinden.

Wo muss ich eine Hygienemaske tragen?

Seit dem 29. Oktober gilt die Maskenpflicht auch für die Aussenbereiche von Einrichtungen und Betrieben. Neu gilt eine Maskenpflicht in Schulen ab der Sekundarstufe II und am Arbeitsplatz, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Gemeint sind Aussenbereiche vor Läden, Veranstaltungsorten, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte. Auch in belebten Fussgängerbereichen von urbanen Zentren und Dorfkernen. Dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden. Kinder bis zu zwölf Jahre müssen keine Masken tragen, Fachpersonen, die diese Kinder betreuen oder unterrichten, auch nicht, wenn die Distanz eingehalten werden kann. Über 12 Jahre alte Personen, können aus medizinischen Gründen von der Maskentragpflicht befreit werden. Auch Gäste in Restaurants und Bars müssen keine Maske tragen, wenn sie am Tisch sitzen.

Verstösse gegen die Maskenpflicht können gestützt auf das Epidemiengesetz mit einer Busse von bis zu 10 000 Franken bestraft werden. Ein Ladenbesitzer kann dabei selber entscheiden, ob er Anzeige erstatten will. Die Polizei dagegen hat eine Anzeigepflicht.

Der Bundesrat hat per 6. Juli die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr eingeführt; Ausnahme sind Kinder unter zwölf Jahren. Darüber hinaus will der Bundesrat weiterhin keine allgemeine Maskentragpflicht im öffentlichen Raum. Hygienemasken schützen primär die anderen Menschen und nur in geringem Mass die Person, die sie tragen, ist die bundesrätliche Begründung. Deshalb komme die Maske nur ergänzend zu den Distanz- und Hygieneregeln zum Einsatz. Die Branchen sind verpflichtet, die Wiedereröffnung der einzelnen Betriebe mit Schutzkonzepten zu begleiten. Darin können sie die Nutzung von Masken vorsehen. Einzelne Kantone haben die Maskentragpflicht auf Einkaufsläden ausgeweitet, die Begrenzung von Menschenansammlungen auf unter 1000 Personen gesetzt oder verlangen verschärfte Ausweiskontrollen in Clubs und Bars. Hier finden Sie die aktuelle Übersicht.

Wo können Masken eingekauft werden?

Detailhändler, Apotheken und Online-Shops verkaufen einerseits einfache Hygienemasken. Es handelt sich dabei nicht um Medizinalprodukte. Solche Hygienemasken sind für den täglichen Gebrauch in den Geschäften oder im Öffentlichen Verkehr für den Schutz ausreichend, sofern sie den Anforderungen der «National COVID-19 Science Task Force» des Bundes entsprechen. Andererseits sind CE-markierte Masken wie etwa Masken vom Typ I oder Typ IIR auf dem Markt erhältlich. Diese sind fürs Pflegepersonal oder Ärzte vorgesehen und bieten ebenfalls entsprechenden Schutz. Mit einem Herstellerzertifikat wird bezeugt, dass diese Masken den ISO-Normen für Medizinprodukte entsprechen.

Bevorzugen Sie in jedem Fall von der EMPA getestete Produkte oder solche mit einem Herstellerzertifikat.

Dürfen Masken selber hergestellt werden?

Der Bundesrat rät davon ab, Textilmasken selber herzustellen. Industriell gefertigte Textilmasken sollen den Empfehlungen der Science Task Force Covid entsprechen bzw. sollten Testex zertifiziert sein.

Wann darf ich wieder im Ausland einkaufen?

Seit dem 15. Juni ist der Einkaufstourismus in alle Nachbarländer der Schweiz erlaubt.

Werden Geschäfte gebüsst, die sich nicht an die Corona-Vorschriften halten?

Ja. Wer gegen das COVID-Verbot von Veranstaltungen verstösst, kann mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden. Auch die gegenwärtigen Vorschriften im Bereich des Verkaufs fallen unter dieses Veranstaltungsverbot.

Welche Massnahmen gelten in welchen Kantonen?

Am 29. Oktober hat der Bundesrat neue Massnahmen für alle Kantone ausgesprochen. In der Tabelle sehen Sie, welche Kantone mit ihren Massnahmen weiter gehen als der Bund.

Kanton Verschärfte Masken-
pflicht
Sperrstunde vor 23 Uhr Begrenzung Veranstaltungen auf unter 50 Personen Weitere Massnahmen
Aargau - - - -
Appenzell-Ausserrhoden Bei Veranstaltungen ab 30 Personen - - -
Appenzell-Innerrhoden Bei Veranstaltungen ab 30 Personen - - -
Basel-Landschaft - - - -
Basel-Stadt - Alle Restaurants und Bars sind geschlossen. Beschränkt auf 15 Personen. >Sporteinrichtungen aller Art, Casinos, Jugendtreffpunkte oder Bowling- und Billiardcenter sowie Erotikbetriebe sind geschlossen
Bern - - Beschränkt auf 15 Personen* Öffentliche Einrichtungen wie Museen, Kinos, Theater, … sind geschlossen.
Freiburg - Alle Restaurants und Bars sind geschlossen. Beerdigungen, Gottesdienste und Kundgebungen sind beschränkt auf 30 Personen. Fast alle Läden, die keine Lebensmittel verkaufen, sowie öffentliche Einrichtungen sind geschlossen.
Genf - Alle Restaurants und Bars sind geschlossen. Beschränkt auf 5 Personen Fast alle Läden, die keine Lebensmittel verkaufen, sowie öffentliche Einrichtungen sind geschlossen. Private Anlässe sind auf 5 Personen beschränkt.
Glarus - - - -
Graubünden An Schulen für alle ab 12 Jahren - - -
Jura - Ab 2.11 sind Restaurants geschlossen Beschränkt auf 5 Personen* Öffentliche Einrichtungen wie Museen, Kinos, Theater, … sind geschlossen. Private Anlässe sind auf 5 Personen beschränkt.
Luzern - - - Erotik- und Sexbetriebe sind geschlossen.
Neuenburg - Alle Restaurants und Bars sind geschlossen. Beschränkt auf 10 Personen* Fitnesscenter und Schwimmbäder sind geschlossen.
Nidwalden - - - -
Obwalden - - - -
Schaffhausen - - - -
Schwyz - - - -
Solothurn - - - -

St. Gallen

Bei Veranstaltungen ab 30 Personen - - -
Tessin - - Beschränkt auf 30 Personen -
Thurgau Bei Veranstaltungen ab 30 Personen - Anlässe über 30 Personen müssen angemeldet werden -
Uri - - - -
Waadt - - - -
Wallis - - - -
Zug - - - -
Zürich Bei Veranstaltungen ab 30 Personen - - -

*Gilt für alle Veranstaltungen, ausser Beerdigungen, dort gilt Maskenpflicht.

Müssen wir jetzt wieder wie im Lockdown zu Hause bleiben?

Die neue Corona-Verordnung vom 28. Oktober 2020 verlangt nicht ausdrücklich zu Hause zu bleiben. Der Bundesrat zählt auf die Eigenverantwortung: Je weniger wir mit anderen Menschen physische Kontakte pflegen, desto eher bekommen wir die Pandemie in den Griff.

Darf ich ins Restaurant?

Ja. Restaurants und Bars dürfen bis 23 Uhr geöffnet bleiben. Gäste dürfen aber nur noch sitzend essen und trinken. Das gilt auch im Aussenbereich. Die Schutzkonzepte gelten weiterhin. Und Kantone dürfen strengere Massnahmen verlangen.

Darf ich bei mir zu Hause zu einer Party einladen?

Ja. Es dürfen aber nicht mehr als 10 Personen teilnehmen. Sie müssen sitzend essen und trinken sowie die 1.5 Meter Mindestabstand einhalten. Wer den Platz verlässt, muss eine Maske tragen. Der Gastgeber muss die Kontaktdaten erheben. «Verschieben Sie das Familientreffen auf bessere Zeiten», empfahl Bundesrat Alain Berset am 18. Oktober an der Medienkonferenz.

Darf ich in meinem Quartier im Freien einen Apéro organisieren?

Ja. Aber Versammlungen mit mehr als 15 Personen sind im öffentlichen Raum verboten. Das gilt auch für Spielplätze. Der Bundesrat empfiehlt, solche Anlässe zu Verschieben.

Welche Regeln gelten in der Familie?

Besuche – auch der Grosseltern – sind nicht verboten. Der Bundesrat appelliert an die Eigenverantwortung: Die Distanz- und die Hygieneregeln müssen zwingend eingehalten werden. Intensive Kontakt zwischen Grosseltern und Enkeln bzw. Kontakte zu vulnerablen Familienmitgliedern sind zu begrenzen.

Dürfen wir unsere Kinder zu den Grosseltern bringen?

Ja. Die Distanz- und die Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Wer vulnerable Menschen schützen will, reduziert intensive Kontakte zwischen Grosseltern und Enkeln.

Müssen Schulkinder und Lehrer in der Schule Masken tragen?

Das entscheiden die Kantone. Der Bundesrat legt hier keine schweizweit geltenden Regeln fest. Eine Maskentragpflicht gibt es in der obligatorischen Schule, in Schulen der Sekundarstufe II und an Universitäten nur dann, wenn es das jeweilige Schutzkonzept vorschreibt.

Muss mein Kind mit Husten in die Schule?

Nein. Kinder mit Husten oder anderen Coronasymptomen sollen nicht in die Schule gehen und auch nicht mit anderen Kindern spielen.

Darf ich noch Sport treiben?

Draussen darf man Sport treiben, wenn man Masken trägt oder der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, auch in Fitnesscentern. Sportarten mit Körperkontakt (z.B. Fussball, Hockey, Basketball, Kampfsportarten, Tanzsport) sind nur für Profis erlaubt. Es dürfen maximal 15 Personen gemeinsam trainieren. Sportaktivitäten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren sind ohne Einschränkungen erlaubt.

Die wichtigsten Links zur aktuellen Lage

  • BAG: aktuelle Informationen
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) liefert auf dieser Seite täglich neueste Informationen zum Stand der Verbreitung des Coronavirus und zu Gegenmassnahmen.

  • Reiseinformationen des EDA
  • Wer eine Reise plant, kann sich auf der Seite des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) über die aktuelle Situation im Zielland informieren. Es gibt dort einen Schwerpunkt zum Coronavirus.

  • WHO zur weltweiten Lage
  • Die Weltgesundheitsorganisation bündelt alle Informationen über die Verbreitung von Corona in einem Dashboard. Dieses liefert aktuellste Fallzahlen zu Infizierten und Todesopfern.


Sporteinrichtungen aller Art, Casinos, Jugendtreffpunkte oder Bowling- und Billiardcenter sowie Erotikbetriebe sind geschlossen.
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