Umzug

Was kostet ein Umzug mit einem Umzugsunternehmen?

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Bild: iStock / AndreyPopov

Ein Umzugsunternehmen spart Nerven. Folgende Tipps helfen Ihnen bei der Wahl einer passenden Zügelfirma.

Der Wohnungswechsel mit einer Umzugsfirma ist oft nervenschonender als Freunde und Bekannte zu mobilisieren. Ein professionelles Umzugsunternehmen ist zudem gemessen am eigenen Aufwand nicht zwingend viel teurer als der Umzug in Eigenregie.

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Was beeinflusst die Kosten mit einem Umzugsunternehmen?

Grösse des Haushaltes: Entscheidend sind sowohl die Anzahl der Zimmer als auch der Umfang Ihres Hausrates. Vergessen Sie Keller und Estrich nicht.

Vorbereitungen für den Umzug: Entscheiden Sie selbst, wie viel Sie beim Einpacken und Möbel Auseinanderschrauben der Umzugsfirma überlassen wollen. Je mehr Sie selbst machen, desto tiefer die Kosten.

Distanz zwischen altem und neuem Wohnort: Der Fahrweg wird als Arbeitszeit verrechnet. Beachten Sie dazu auch die Grösse des von der Firma verwendeten Transporters. Bei einem kleinen Transporter können mehrere Fahrten nötig werden. Dadurch steigt der Preis.

Distanz von der Strasse bis zur Wohnung: Mit zunehmender Entfernung der Wohnung vom Auflade- und Ablade-Platz verlängert sich die Arbeitszeit für die Umzugsprofis. Holen Sie darum bei der Polizei eine Bewilligung für das Parkieren vor der Haustür ein. Das Vorgehen und die Kosten variieren von Stadt zu Stadt.

Lage der Wohnung, Treppenhaus und Lift: Ohne Lift dauert der Umzug abhängig von der Stockwerkanzahl länger. Bei engen Treppenhäusern drängt sich für sperrige Möbel ein Möbellift auf. Dieser kostet zusätzlich rund 200 bis 300 Franken.

Montage der Möbel: Wie bei den Umzugsvorbereitungen gilt auch hier: Je mehr Sie selbst machen, desto tiefer sind die Kosten.

Reinigen der alten Wohnung: Wollen sie eine Reinigung der alten Wohnung? Lassen Sie von der Umzugsfirma dafür einen Pauschalpreis mit einer Abnahmegarantie der Wohnung offerieren.

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Wie Sie die Umzugskosten berechnen können

Mit unserem Umzugskostenrechner können Sie die Kosten online berechnen.

Schwere Gegenstände ab 80 kg – wie ein Klavier oder ein Safe – kosten extra.
Verlangen Sie parallel eine Offerte mit Stundenansatz sowie eine Pauschalofferte mit garantiertem Kostendach. Grund: Eine Offerte mit Stundenansatz ist im Endeffekt nicht zwingend günstiger. Bei der Pauschalofferte entstehen Ihnen bei einer Falscheinschätzung der Umzugsfirma keine Zusatzkosten. Manche Umzugsfirmen bieten allerdings erst für Wohnungen ab einer bestimmten Grösse Pauschalofferten an. 
Klären Sie zudem folgende Fragen ab:  

  • Berechnet die Firma ihre Abfahrt vom Firmendomizil oder erst ab Ihrer alten Wohnung?
  • Ist eine Pausenregelung für die Arbeiter eingerechnet? Es besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Pausen. Die Mittagszeit zählt nicht als Arbeitszeit.
  • Berechnet die Firma auch Verpackungsmaterial oder stellt sie dieses umsonst zur Verfügung?
  • Wie sind die Zahlungsmodalitäten? Barzahlungen sind in der Umzugsbranche noch immer weit verbreitet.

Wer bezahlt Schäden beim Umzug?

Im Gegensatz zum Umzug in Eigenregie ist beim professionellen Umzugsunternehmen Ihr Hausrat gegen Schäden beim Umzug versichert. Die Prämien für die Versicherung sind in der Regel in den Umzugskosten enthalten. Lesen Sie aber das Kleingedruckte: Akzeptieren Sie keinesfalls die Übernahme eines Selbstbehalts.
Seien Sie sich aber bewusst: Wer packt, haftet. Der Inhalt von selbst gepackten Umzugskisten ist im Schadenfall nicht gedeckt.
Besitzen Sie teure Möbel oder Kunstwerke? Dann lohnt sich allenfalls der Abschluss einer zusätzlichen Warentransportversicherung via Umzugsunternehmen.