Strom & Wasser & Heizung

Energiekosten sparen – 6 allgemeine Tipps

TIPPS
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Bild: iStock / Stadtratte

Ein Schweizer 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus bezahlt pro Jahr durchschnittlich 1'040 Franken für Strom. Die Stromrechnung eines Pärchens fällt im Vergleich geringer aus: Im Durchschnitt lassen sie jährlich 510 Franken für die Stromkosten einer Mietwohnung liegen. Ein niedriger Verbrauch zahlt sich mehr aus, als man denkt: Die Stromrechnung lässt sich nämlich halbieren. Comparis zeigt Ihnen auf, wie Sie im Alltag einfach Energie sparen und so das Portemonnaie entlasten.

1. Niedertarif ausnutzen

Stromanbieter unterscheiden in der Regel zwischen dem sogenannten Hoch- und Niedertarif. Es handelt sich dabei um verschiedene Preisstufen innerhalb eines Stromtarifs. Je nach Uhrzeit ist das Stromnetz unterschiedlich stark ausgelastet, z.B. wird es in der Nacht wenig genutzt, und daher ist der Strom dann oft billiger. Informieren Sie sich bei Ihrem Stromanbieter, zu welchen Zeiten sie den Niedertarif verrechnen. Die ewz bietet den Niedertarif in der Stadt Zürich z.B. von Montag bis Samstag zwischen 22:00 Uhr und 6 Uhr morgens und am Sonntag an. Der preisliche Unterschied zwischen Hoch- und Niedertarif beträgt bei diesem Beispiel ungefähr 10 Rappen pro kWh. Waschen Sie nur noch bei Nacht Ihre Wäsche, können Sie so bis zu 30 Franken pro Jahr einsparen. Geräte wie die Wasch- oder Abwaschmaschine lassen sich in vielen Fällen auf eine bestimmte Zeit programmieren, sodass Sie vom Niedertarif Gebrauch machen können.

2. Stand-by-Modus vermeiden

Vermeintlich ausgeschaltete Geräte sind für einen Teil der Stromrechnung verantwortlich. Solange die Geräte nicht vom Netz getrennt sind, befinden sich viele nämlich noch im Stand-by-Modus und verbrauchen unbemerkt Strom. Den Stand-by-Modus erkennen Sie meist daran, dass irgendwo am Gerät noch ein Licht aufleuchtet oder die Uhrzeit angezeigt wird. Das können Sie umgehen, indem Sie sich z.B. eine abschaltbare Steckdosenleiste zulegen.

3. LED-Glühbirnen benutzen

Verwenden Sie LED-Glühbirnen statt Halogenglühlampen, können Sie bei gleicher Helligkeit 80 bis 90 Prozent Strom einsparen. Gute LED-Glühbirnen sollten über eine Lebensdauer von mindestens 15’000 Betriebsstunden verfügen.

4. Licht löschen

Löschen Sie das Licht, sobald Sie den Raum verlassen. Das lohnt sich selbst dann, wenn Sie den Raum nur für 5 Minuten verlassen, um sich einen Tee oder Kaffee zu holen. Das gilt für LED-Lampen, Glühlampen und selbst Leuchtstoff-Röhren. Um die Lebensdauer Ihrer LED-Glühbirne müssen Sie sich keine Sorgen machen: Das häufige Ein- und Ausschalten hat keinen Einfluss auf die Laufzeit einer modernen LED-Glühbirne. Für eine Glühlampe hingegen kann das häufige Ein- und Ausschalten ein Problem sein.

5. Bei Neuanschaffungen Energieeffizienz beachten

Ihr Staubsauger ist kaputt und Sie legen sich einen neuen zu? Achten Sie unbedingt auf die Energieeffizienz des Gerätes. A+++ ist die beste, G die schlechteste Kategorie. Zwar kosten effiziente Geräte bei der Anschaffung meist mehr, dafür verbrauchen sie aber weniger Strom.

6. Raumtemperatur drosseln

Ein grosser Teil der Stromrechnung besteht aus den Heizkosten. Wenn Sie die Raumtemperatur nur um 1 Grad Celsius senken, können Sie den Heizenergieverbrauch um bis zu 6 Prozent reduzieren. Die Temperatur können Sie im Schlafzimmer und wenig genutzten Räumen wie Gang, Vorraum oder Küche ruhig zwischen 17 - 20 Grad Celsius einstellen. Auch in Wohnräumen wie Wohnzimmer oder Büro reicht in der Regel eine Temperatur von 20 Grad Celsius.