Online-Ski-Ticket: Zeit sparen, Nerven schonen

Richard Eisler,
Geschäftsführer
comparis.ch

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Dienstag, 24. Januar 2012 - Reisen

Gibt es etwas Schöneres, als mitten im Winter dem nebligen Mittelland Tschüss zu sagen und sich einen prächtigen Sonnentag auf der Skipiste vor einer atemberaubenden Bergkulisse zu gönnen? Die kleinen Distanzen in der Schweiz ermöglichen ohne grossen Aufwand auch kurzfristige Abstecher in Skigebiete. Doch an Ort und Stelle erwartet einen häufig ein eher mühsamer Teil des Ausflugs, nämlich das Schlangestehen vor den Verkaufsschaltern an den Talstationen.

Das Warten vor und hinter dutzenden weiteren Skifahrern macht wenig Spass. Dabei gibt es eine Variante, um sich die Unbequemlichkeit zu sparen: Für zahlreiche Skigebiete lassen sich die Billette im Voraus im Internet erwerben. Dies gilt sowohl für einzelne Tageskarten wie auch für Abonnements längerer Dauer.

Dazu braucht es lediglich eine entsprechende Chipkarte. Je nach Skigebiet kommen verschiedene Systeme zur Anwendung, einige Karten sind aber in mehreren Regionen anwendbar. Bereits mit einem Chip ausgerüstet sind gewisse Kredit- und Bankkarten, die Coop Supercard Ticket oder die «Snowpass»-Uhr von Swatch. Wer über kein solches Angebot verfügt, erhält eine Karte für wenige Franken, entweder mit dem ersten Billettkauf oder an der Kasse der Bergbahn. Beim Erwerb des Skiabos gibt man die Nummer auf der Chipkarte an, worauf die Daten an die Lesegeräte der Bergbahnen geschickt werden.

Der Online-Kauf lässt sich direkt auf den Internet-Seiten der Bergbahnen abwickeln oder bei Ticketcorner. Für beide Varianten fallen keine zusätzlichen Gebühren an; der Preis für Online-Ticket entspricht dem Preis an der Kasse. Wer mit der Karte Skifahren geht, spart nicht unbedingt Geld. Dafür kann er sich die langen Wartezeiten vor dem Schalter sparen, schont die Nerven – und hat unter dem Strich mehr Zeit fürs Skifahren.

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