Datenschutz & Sicherheit

So erstellt man ein sicheres Passwort

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Kein sicheres Passwort Bild: Thinkstock

Passwörter braucht es überall. Kein Dienst, kein PC und keine Webseite kommt ohne dieses Sicherheitsmerkmal aus. Wir zeigen euch auf was ihr bei der Auswahl eines Passwortes achten solltet.

Mit Passwörter sichern wir unsere Daten und Online-Konten. Je mehr Dienste und Accounts im Internet wir nutzen desto komplizierter wird es die Übersicht zu behalten. Wir haben die 6 wichtigsten Tipps und Tricks zum perfekten Passwort:

 

Das Passwort sollte lang genug sein

Passwörter lassen sich heute mit speziellen Computerprogrammen knacken. Da die Computer dazu immer leistungsfähiger werden können zu kurze Passwörter schnell "erraten" werden. Ein sicheres Passwort sollte daher mindestens 12 Zeichen lang sein

 

Das Passwort soll komplex sein und in keinem Wörterbuch stehen

"Sonnenallergie" ist zwar genug lang, aber trotzdem kein gutes Passwort. Ein sicheres Passwort sollte kein bekanntes Wort enthalten und nicht in einem Wörterbuch stehen. Das gilt natürlich für alle Sprachen. Also besser eine scheinbar zufällige Abfolge von grossen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wie zum Beispiel "K3nrt$4MiO_.1D"

 

So denkt man sich ein sicheres Passwort aus

Aber wie kann man sich ein solches Passwort merken ? Dazu gibt es einen Trick. Man denkt sich einen Satz aus welchen man sich merken kann, zum Beispiel:

"Ich nutze Comparis.ch immer wieder gerne zum Vergleichen von Preisen und Produkten". Daraus könnt ihr einfach folgendes Passwort erstellen: "InC0.iwgzVvP&P". Einfach die jeweils ersten Buchstaben nutzen, aus einem O eine Null machen und statt dem Wort UND das entsprechende Sonderzeichen wählen. Ein solches Passwort ist sicher und man kann es sich einfach merken.

 

Niemals das selbe Passwort bei verschiedenen Diensten benutzen

Egal wie sicher euer Passwort ist, es nützt wenig wenn ihr dieses gleichzeitig bei verschiedenen Diensten nutzt. Jeder Dienst, jeder PC oder jede Webseite braucht ein eigenes Passwort! Falls also zum Beispiel das Twitter Passwort geknackt wird kann damit nicht auch gleich noch Facebook, Bluewin und die persönliche Dropbox übernommen werden.

Es ist nicht immer nötig sich ein komplett anderes Passwort auszudenken. So könnte zum Beispiel ein sicheres "Grund-Passwort" benutzt und durch spezielle Kürzel pro Dienst ergänzt werden.  Für Facebook nutzen wir also zum Beispiel unser obiges Passwort InC0.iwgzVvP&P und ergänzen es um "Fb."

 

Passwort-Manager helfen die Übersicht zu behalten

Ganz einfach macht es ein Passwort-Manager. Dieses Programm speichert eure Passwörter und generiert auf Wunsch auch sichere Passwörter. Diese Programme kommen mit einer Browser-Erweiterung so das ihr beim Surfen im Web euere Passwörter immer bequem zur Hand habt. Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Passwort-Manager. Einfach mal nach dem Stichwort googeln.

 

Zwei Faktor Authentifizierung nutzen

Fast alle wichtigen Webseiten wie Facebook, Twitter und Google bieten diese Funktion. Dabei muss neben dem eigentlichen Passwort auch ein Code angegeben werden. Dieser kann per SMS aufs Handy geschickt, oder mit speziellen Apps generiert werden. Das Prinzip ist vom Online-Banking her bekannt und bietet maximale Sicherheit, da jemand alleine mit dem Passwort nicht an die Daten der Benutzer kommt.