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Inside Apple – Rekordgewinn, starkes iPhone X und neuer HomePod

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Apple auf Erfolgskurs: Mehr als 20 Milliarden Dollar im letzten Quartal – neuer Rekordgewinn. Bild: iStock / itthiphong

Anfang Februar konnte Apple ein wahres Rekordergebnis vermelden: Zwischen Oktober und Dezember 2017 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von satten 88,3 Milliarden US-Dollar und strich einen Gewinn von 20,3 Milliarden US-Dollar ein – der höchste Quartalsertrag, der je von einem Unternehmen erzielt wurde. Hinzu kommt ein erfolgreiches iPhone X und der HomePod, eine ganz neue Gerätekategorie aus dem Hause Apple.   

iPhone X beliebter als erwartet

Entgegen aller Gerüchte, das neue High-End-Modell könnte ein totaler Flop werden, war das iPhone X laut Apple-Chef Tim Cook seit Verkaufsstart im November 2017 jede Woche das meistverkaufte iPhone. Obwohl der Weltkonzern gegenüber dem Vorjahr eine Million iPhones weniger verkauft hat, wurde deutlich mehr Umsatz und Gewinn erwirtschaftet. Woran das liegen könnte? Vermutlich am hohen Preis des iPhone X, der deutlich über 1'000 Franken liegt. Dennoch rechnet Apple für das zweite Quartal mit stagnierenden Verkäufen im Vergleich zum Vorjahr, vermutlich weil der Hype ums iPhone X abflachen wird. Auch sind viele Kunden nicht bereit, einen so hohen Preis für ein Smartphone zu zahlen. 

Gerüchteküche: Gibt es bald ein günstigeres iPhone X?

Aktuelle Alternative zum iPhone X: iPhone 8 bzw. iPhone 8 Plus – zwei Geräte, die zwar auf die aktuellste Technik bei Prozessor und Kamera setzen, jedoch keine Gesichtserkennung mitbringen und das altbekannte Design früherer iPhones beibehalten. Laut Apple liegt die Zukunft des iPhones dennoch beim randlosen Design und der Funktionalität des iPhone X. Die neue Herausforderung für den Technologiekonzern: Produktions- und Entwicklungskosten markant senken. Dazu passen die Gerüchte, Apple bringe dieses Jahr ein «abgespecktes» iPhone X auf den Markt, das günstiger angeboten werden kann. Es bleibt spannend…

Apple Neuheit: Der HomePod

Es ist soweit: In den USA und im Vereinigten Königreich hat Apple den Verkauf des smarten Lautsprechers HomePod, das Pendant zu Amazons Echo-Lautsprecher, gestartet. In Deutschland und Frankreich soll die Neuheit im Frühling auf den Markt kommen. Wann es in der Schweiz soweit ist, ist noch nicht bekannt. 

Kommunikation via Siri

Ein zentrales Element beim HomePod ist Apples Sprachassistentin Siri: Mit dem Lautsprecher wird, genau wie bei Amazons Echo, in erster Linie mittels Sprachbefehlen kommuniziert. Dieser Umstand könnte den Verkaufsstart in der Schweiz allerdings verzögern. Denn auch Apple TV lässt sich seit der vierten Generation eigentlich ebenfalls mit Siri bedienen – nur eben nicht in der Schweiz. Hierzulande ist die Sprachsteuerung der Box deaktiviert. Warum, ist unklar. Ein kleiner Lichtblick: Beim iPhone funktioniert Siri problemlos. 

Musik via Apple Music

Der HomePod funktioniert übrigens nur mit Apples eigenem Streaming-Musikdienst Apple Music, der aber inzwischen stärkere Wachstumsraten vorweisen kann, als der grosse Konkurrent Spotify. Aktuell gehen Analysten davon aus, dass Apple Music seinen Konkurrenten im Sommer bei der Anzahl der Benutzer überholen wird – ein starkes Argument für den HomePod.