Steuern

Steuererklärung 2018: 3 Tipps zu Frist, Steuerberater & Rechnung

TIPPS
|
Die Steuererklärung ohne Stress ausfüllen: Eine Fristverlängerung kann helfen. Bild: iStock / elenaleonova

Bis Ende März muss die Steuererklärung 2018 eingereicht werden. Wer knapp in der Zeit ist, kann entweder eine Fristerstreckung beantragen oder auf die professionelle Hilfe eines Steuerberaters setzen.

Kurz vor Abgabefrist der Steuererklärung geraten viele in Steuer-Stress. Das Ausfüllen wird gerne aufgeschoben, teilweise sogar versäumt: Laut einer Comparis-Umfrage haben im Jahr 2017 mehr als ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer ihre Steuern zu spät eingereicht. Der Stress muss nicht sein. Comparis hilft mit drei praktischen Tipps weiter.

Tipp 1: Verlängern Sie die Abgabefrist der Steuererklärung 2018

Bis wann muss die Steuererklärung 2018 eingereicht werden?

Die genauen Daten für Steuereinreichung unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. In der Regel muss die Steuererklärung 2018 bis Ende März (z.B. 31. März 2019 in Zürich) unterschrieben und mit allen Beilagen bei der zuständigen Steuerbehörde eingereicht werden. Finden Sie keine Zeit mehr, die Steuererklärung bis dann auszufüllen? Dann sollten Sie eine Fristerstreckung beantragen.

Wie kann ich die Abgabefrist der Steuererklärung 2018 verlängern?

Damit Ihr Gesuch bewilligt wird, müssen Sie die Fristerstreckung vor Ablauf des Abgabetermins beantragen. In den meisten Gemeinden ist eine Fristverlängerung online möglich:

Bis wann wird die Fristerstreckung gewährt?

Die genauen Daten für Steuereinreichung und Fristerstreckung sind von Kanton zu Kanton verschieden. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Steuerbehörde bzw. beim zuständigen Kanton.

Was passiert, wenn ich die Abgabefrist der Steuererklärung 2018 verpasse?

Versäumen Sie es, ein Fristverlängerungsgesuch zu stellen, kann es unangenehm werden. Zuerst werden Sie vom Steueramt gemahnt. Reichen Sie auf die Mahnung hin keine Steuererklärung ein, werden Sie von Ihrer Steuerverwaltung nach Ermessen eingeschätzt. Dies bedeutet, dass die Steuerbehörden Ihr Einkommen und Vermögen nach eigenen Annahmen einschätzt. Diese Einschätzungen sind oft eher zu hoch angesetzt. Folge: Sie zahlen zu viel Steuern. 

Mit einer Einsprache innert 30 Tagen können Sie sich gegen die amtliche Einschätzung der Steuerverwaltung wehren. Sie müssen aber nachweisen, dass das Steueramt offensichtlich falsch liegt. Dazu gehört unter anderem, dass sie die nicht eingereichte Steuererklärung vorlegen. 

Welche Belege muss ich für die Steuererklärung 2018 einreichen?

Berufsauslagen, Unterhaltsbeiträge, Versicherungsprämien und mehr: Möchten Sie einen Abzug geltend machen, müssen Sie entsprechende Belege beifügen. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Abzüge für die Steuererklärung.

Tipp 2: Konsultieren Sie einen Steuerberater

Ob mit Fristerstreckung oder ohne: Die Konsultation eines Steuerberaters kann sich lohnen. 

Wann lohnt sich ein Steuerberater für die Steuerklärung? 

  • Sie möchten überprüfen, ob Sie bis anhin alles richtig gemacht haben
  • Sie haben komplizierte Steuerverhältnisse
  • Sie weisen veränderte Steuerverhältnisse auf
  • Sie haben keine Lust, sich mit den Steuern auseinanderzusetzen
  • Sie möchten Zeit sparen

Wo finde ich einen guten Steuerberater?

Im Artikel «Hilfe bei der Steuererklärung: So finden Sie einen kompetenten Experten» zeigt Ihnen Comparis, wie Sie einen guten Steuerberater finden.

Ich möchte meine Steuerklärung 2018 selbst einreichen. Was muss ich beachten?

Im Artikel «Wie kann ich Steuersparen? 10 Tipps zur Senkung der Steuerlast» lesen Sie, welche Kosten Sie von den Steuern abziehen können.

Tipp 3: Zahlen Sie Ihre Steuerrechnung fristgerecht

Halten Sie sich zwingend an die gesetzten Fristen des Steuerrechts – sowohl bei der Einreichung, wie auch bei der Fristverlängerung. Nicht unwichtig ist zudem die Frist zur Zahlung Ihrer Steuerrechnung.

Achtung: Die genauen Daten für Steuereinreichung, Fristerstreckung und Zahlung unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. 

Lohnt es sich, die Steuern frühzeitig zu zahlen?

Einige Kantone zahlen Zinsen, um Steuergelder frühzeitig zu erhalten. Das kann sich lohnen. Lesen Sie jetzt unseren Artikel «Steuererklärung 2018: Wo lohnt sich frühes Steuerzahlen?».

Sie fragen sich, wie viel Steuern Sie in einer anderen Gemeinde zahlen würden?