Vorsorge

Säule 3a – Einzahlung nicht versäumen

TIPPS
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Wer Steuern sparen möchte, hat nur noch wenig Zeit. Quelle: iStock Bild: iStock

Die private Vorsorge wird immer wichtiger und bietet darüber hinaus steuerliche Vorteile. Um sicherzustellen, dass der eingezahlte Betrag auch rechtzeitig beim Finanzinstitut eintrifft und steuerlich in Abzug gebracht werden kann, sollten Einzahlungen in die Säule 3a noch vor den Festtagen vorgenommen werden.

Ob die beiden Säulen AHV und berufliche Vorsorge den gewohnten Lebensstandard im Alter gewährleisten können, ist angesichts der Sanierungsbedürftigkeit der AHV und der sinkenden Leistungen der beruflichen Vorsorge unsicher. Die private Vorsorge (3. Säule) nimmt daher an Bedeutung zu. Einerseits lassen sich damit allfällige Lücken aus den ersten beiden Säulen schliessen. Andererseits können zusätzliche Bedürfnisse finanziert werden – beispielsweise Alterspflege oder auch eine Reise.


 

Mit der dritten Säule Steuern sparen

Der Bund fördert die dritte Säule, indem Beitragszahlungen in die Säule 3a vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. Zudem muss auf dem Vorsorgeguthaben keine Vermögenssteuer entrichtet werden. Zins- und Kapitalerträge sind einkommens- und verrechnungssteuerfrei. Die Kehrseite dieser Steuerprivilegierung ist, dass das Vorsorgeguthaben der Säule 3a bis fünf Jahre vor Erreichen des AHV-Alters gebunden ist und nur unter gewissen Bedingen vorzeitig bezogen werden kann (z.B. für die Finanzierung von Wohneigentum).


 

Maximalbeitrag nicht überschreiten

Die Jahresbeiträge in die Säule 3a sind limitiert – und zwar auf 6'768 Franken für Personen, die einer Pensionskasse angehören, und 33'840 Franken für jene ohne Pensionskasse. Mehr als den maximalen Beitrag einzuzahlen, ist nicht erlaubt und wird von den Banken und Versicherungen auch nicht akzeptiert. Während einige Finanzinstitute nur den überschüssigen Betrag zurücksenden, retournieren andere gleich den gesamten Betrag. Sollten Sie die Rücküberweisung nicht bemerken und daher die Frist für die erneute Einzahlung verpassen, können Sie im Folgejahr keinen Steuerabzug geltend machen.

Festtage beachten

Um sicherzugehen, dass der eingezahlte Betrag auch rechtzeitig beim Finanzinstitut eingeht und steuerlich in Abzug gebracht werden kann, sollten Zahlungen in die Säule 3a noch vor den Festtagen getätigt werden. Zur Sicherheit sollten Sie zudem stets kontrollieren, ob die Bank den einbezahlten Betrag korrekt auf dem Vorsorgekonto verbucht hat.