Das Vorsorgesystem

Das 3-Säulen-Prinzip einfach erklärt


Das Schweizer Vorsorgesystem basiert auf dem 3-Säulen-Prinzip: Die Vorsorge wird auf mehreren staatlichen, beruflichen und privaten Ebenen geregelt. Dazu gehören eine staatliche Vorsorge und die Vorsorge durch den Arbeitgeber in den ersten beiden Säulen sowie eine rein private Vorsorge, die die 3. Säule bildet. Um lückenlos und ideal vorzusorgen, ist eine ausreichende private Vorsorge unerlässlich.

 

Das 3-Säulen-Modell der Schweiz

 3-Säulen-System der Schweiz

 

1. Säule – Sicherung des Existenzminimums im Alter

Die erste Säule umfasst die Alters- und Hinterlassenenversicherung, die Invaliditätsversicherung sowie die Ergänzungsleistungen.
Als obligatorische staatliche Vorsorge dient sie der Existenzsicherung im Alter und bei Invalidität. Ausserdem sorgt sie im Todesfall für die Hinterbliebenen. Grundsätzlich ist jede Person, die in der Schweiz wohnt oder erwerbstätig ist, versichert.

 

2. Säule – Ergänzung zur 1. Säule

Die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) bildet gemeinsam mit dem Unfallversicherungsgesetz (UVG) die zweite Säule. Obligatorisch versichert sind Arbeitnehmende mit einem AHV-pflichtigen Jahreslohn von mehr als 21’150 Franken.
Nach Vollendung des 17. Altersjahres sind die Risiken Tod und Invalidität und nach Vollendung des 24. Altersjahres zusätzlich die Altersleistungen versichert.

 

3. Säule – Private Vorsorge

Die 3. Säule dient als freiwillige Ergänzung, da die Leistungen aus der 1. und 2. Säule meistens nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern.
Man unterscheidet zwischen der gebundenen Vorsorge (3a) und der freien Vorsorge (3b). Beiträge an die gebundene Vorsorge 3a können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

 

Aufbau der 3. Säule

  • Säule 3a: Die gebundene Vorsorge

    Sparmassnahmen in der Säule 3a werden auch als gebundene Vorsorge bezeichnet, da die entsprechenden Verträge mit Banken und/oder Versicherungsgesellschaften bindend sind. Auf das entsprechende Bankkonto oder in die Lebensversicherung wird regelmässig Geld eingezahlt, das anschliessend nicht mehr zur freien Verfügung steht. Nur in wenigen Ausnahmefällen, wie zum Amortisieren einer Hypothek, kann auf das gesparte Kapital vor dem Eintritt ins Rentenalter zugegriffen werden. Die Säule 3a lohnt sich aber vor allem deshalb, weil beim Sparen Steuervorteile entstehen und die Vorsorge mit Bundesmitteln gefördert wird. Alle Beiträge in die Säule 3a können bei der jährlichen Steuererklärung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Auch wenn wiederum Steuern anfallen, sobald man Kapitalleistungen der Vorsorge bezieht, profitiert man insgesamt von diesen Steuervorteilen.

  • Säule 3b: Zusätzliche Vorsorge

    Wer in die Säule 3a einzahlt und den Maximalbetrag schon ausgeschöpft hat, der steuerlich geltend gemacht werden kann, kann trotzdem noch mehr Geld fürs Alter zur Seite legen. Das ist im Rahmen der Säule 3b möglich, wo das Sparen nicht an feste Verträge oder Sparformen gebunden ist, aber auch keine Steuervorteile mit sich bringt. Viele Vorsorgeangebote in dieser Säule sind sehr flexibel und können regelmässig gewechselt oder aufgelöst werden.

 

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