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Sparpotenzial Privatkredit: Warum sich gerade jetzt eine Ablösung lohnt

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Sparen beim Privatkredit: Mit Vergleichen und Ablösen ist das möglich. Bildquelle: iStock

Das Zinsniveau von Privatkrediten hat einen neuen Tiefstand erreicht – Zinssätze von bis zu 4,5 Prozent werden zurzeit geboten. Von dieser Marktlage profitieren nicht nur Kredite, die neu aufgenommen werden: Für bestehende Kreditnehmer lohnt sich ein Anbietervergleich und allenfalls eine Ablösung. Eine Übersicht.

Der Kampf ist eröffnet – der Wettbewerbsdruck dementsprechend hoch: Anbieter von Privatkrediten unterbieten sich derweil wie Detailhändler beim Schlussverkauf. Profiteure sind in beiden Fällen die Konsumenten. Im Falle der Privatkredite rechnet sich jedoch nicht nur ein Neuabschluss, sondern auch ein Anbieterwechsel.

Eine Beispielrechnung: Gemäss einer Hochrechnung von comparis.ch liegt der aktuelle Durchschnittszins bei 8,83 Prozent und der durchschnittlich ausstehende Kreditbetrag bei 15’235 Franken* bei einer Restlaufzeit von 56,7 Monaten. Wechselt ein Kreditnehmer mit diesen Konditionen zum günstigsten Angebot von 4,5 Prozent, spart er über die Restlaufzeit 1’600 Franken ein. Aber auch wenn man den gleichen Betrag neu zu 4,9 oder 5,9 Prozent abschliessen kann, liegt eine Ersparnis drin: nämlich 1’455 beziehungsweise 1’081 Franken. Bei höheren Kreditbeträgen, längeren Laufzeiten oder höheren Zinsen ist die Ersparnis noch grösser.

Möglich macht der Anbieterwechsel das Konsumkreditgesetzt (KKG). Dieses besagt, dass Privatkredite (im Gegensatz zu anderen Finanzierungsmethoden) jederzeit und ohne zusätzliche Gebühren vor Ablauf beendet werden können. Dank dieser Regelung kann jeder Kredit abgelöst und an ein anderes (günstigeres) Institut übertragen werden. Wie eine Ablösung genau funktioniert, können sie hier nachlesen.

Kreditwechsel prüfen lassen

Auch wenn tiefe Zinsen locken, sollte man vorsichtig sein. Denn oftmals verbergen sich dahinter sogenannte Schaufensterpreise. Das bedeutet, dass tatsächlich nur wenige Interessierte diese tiefen Zinsen bekommen, wie diese Analyse zeigt.

Comparis-Tipp: Lassen Sie Ihr mögliches Sparpotenzial von einem unabhängigen Berater kostenlos und unverbindlich einschätzen. Unterstützung dabei bieten Ihnen die Spezialisten vom Comparis-Partnerservice Credaris. Durch ihre langjährige Markterfahrung können sie anhand der persönlichen finanziellen Situation des Kreditnehmers einschätzen, welchen realistischen Zins man von den Banken erwarten kann und ob ein Wechsel sinnvoll ist.

Eintrag im ZEK vermeiden

Ein Vergleich beziehungsweise eine unabhängige Beratung vor einem möglichen Wechsel ist wichtig. Denn dadurch kann ein negativer Eintrag bei der Zentralstelle für Kreditinformationen (ZEK) vermieden werden. Dort werden nämlich alle Kreditgesuche gemeldet. Kreditablehnungen im Zuge der Bonitätsprüfung bleiben zwei Jahre lang gespeichert und sind für jede Bank einsehbar. Wer einmal abgelehnt wurde, hat es deutlich schwerer, einen tiefen Zins bzw. überhaupt einen Kredit zu erhalten. Übereilte Kreditanträge ohne Vorabklärungen sind daher zu vermeiden, wenn Sie die Chancen auf einen (preiswerten) Kredit nicht schmälern wollen.

Noch mehr Wissenswertes rund um Kredite lesen Sie in unserem Ratgeber.

 

*Quelle: Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK)