Prämien

Krankenkassenprämien 2018 steigen um 4,9 Prozent

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Um durchschnittlich 4,9 Prozent werden die Krankenkassenprämien 2018 steigen. Das hat comparis.ch errechnet. Spitzenreiter ist der Kanton Wallis: Dort steigen die Prämien der Telmed-Modelle um durchschnittlich satte 7,9 Prozent. Den höchsten prozentualen Aufschlag bei einer einzelnen Kasse müssen Versicherte in St. Gallen hinnehmen. Wer bei der Avenir im Hausarzt-Modell mit der höchsten Franchisestufe versichert ist, bezahlt 21,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Wer in den Kantonen Basel-Stadt und Genf wohnt, bezahlt weiterhin die höchsten Krankenkassenprämien der Schweiz.

 

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Auch 2018 legen die Krankenkassenprämien wieder kräftig zu. Sie belasten das Budget der Versicherten erneut stärker als im Vorjahr. comparis.ch hat die Prämien analysiert und eine durchschnittliche Erhöhung von 4,9 Prozent errechnet – über alle Kantone, Altersgruppen, Kassen, Modelle und Franchisen hinweg. Zum Vergleich: Kürzlich gab das Bundesamt für Gesundheit einen durchschnittlichen Anstieg von 4 Prozent bekannt; das betrifft allerdings nur Erwachsene im Standardmodell mit 300er-Franchise und einer Unfalldeckung.

Kostenschub: 21,9 Prozent höhere Prämie im Kanton St. Gallen

Den höchsten Aufschlag bei einer einzelnen Kasse müssen Versicherte in St. Gallen hinnehmen. Wer bei Avenir im Hausarzt-Modell mit der höchsten Franchisestufe versichert ist, bezahlt 21,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Gesamtschweizerisch müssen rund 30'000 Personen mit einem Aufschlag von mehr als 19,5 Prozent rechnen.

Spitzenreiter im kantonalen Vergleich der Prämiensteigerungen ist der Kanton Wallis: Dort bezahlen versicherte mit Telmed-Modellen durchschnittlich satte 7,9 Prozent höhere Krankenkassenprämien.

3,2 Millionen Versicherte müssen mit einer Prämienerhöhung rechnen, die über dem von comparis.ch ermittelten Durchschnitt von 4,9 Prozent liegt. Prämienerhöhungen von 10 Prozent müssen 1,2 Millionen Versicherte einkalkulieren und ein Aufschlag von über 15 Prozent wird für immerhin noch rund 190’000 Versicherte fällig.

 

Sich jetzt nach günstigeren Alternativen umschauen

Diese Personen sind gut beraten, sich nach günstigeren Alternativen umzuschauen. Dass sich ein Krankenkassenvergleich aber nicht nur für Versicherte lohnt, die nächstes Jahr einen besonders happigen Aufschlag verkraften müssen, darauf weist Comparis-Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly hin: «Unabhängig von der individuellen Prämienerhöhung sollte man immer auch die absolute Höhe seiner Prämie im Auge behalten. Wer Versicherungen vergleicht und Prämien optimiert, der kann sein Ausgabenbudget meist entlasten. Das gilt ganz besonders auch für Familien.»

 

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