Pollen: Sieben schnelle Tipps bei Heuschnupfen

Eine junge Frau niest in ihr Taschentuch: Mit dem Frühjahr haben die Pollen buchtstäblich Blütezeit.

Allergiker aufgepasst: Jetzt blühen wieder viele Bäume und Gräser. Wer an einer Pollenallergie leidet, der reagiert mit «Frühlingsgefühlen» der anderen Art: es juckt und krabbelt und tränt.

Juckreiz, Niesattacken und verstopfte Nase: Das sind typische Anzeichen für eine Pollenallergie. Wer an leichten Allergiesymptomen leidet, der kann sich meist schon mit rezeptfreien Medikamenten oder homöopathischen Mitteln Linderung verschaffen.

Wunderstoff Antihistamin

Homoöpathische Heuschnupfenmittel regen die Selbstheilung an. Der Körper soll sich aus eigener Kraft wieder ins Lot bringen. Wer nicht daran glaubt, beziehungsweise seine tropfende Nase damit nicht in den Griff bekommt, der kann auf ein Antihistaminika ausweichen.

Der anti-allergische Wirkstoff dieser Medikamentengattung bekämpft das körpereigene Histamin, welches für die allergische Reaktion verantwortlich ist.

Wer zu Antihistaminika greift, der sollte sich allerdings trotz Rezeptfreiheit über mögliche Nebenwirkungen informieren. Bei Antihistaminika der 1. Generation kommt es beispielsweise häufig zu starker Müdigkeit, weshalb besonders im Verkehr oder beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten ist. Diese Nebenwirkungen sind bei der 2. Generation zwar viel weniger häufig, dafür können Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle auftreten.

Pollenflug und keine Medikamente zur Hand. Was tun?

Wer zu Heuschnupfen neigt, der sollte gerade im Frühling immer genügend Medikamente im Haus haben. Ist die Packung trotzdem plötzlich leer oder verschwunden und die Nase läuft, dann ist guter Rat gefragt. So aussichtslos die Situation jetzt erscheinen mag, mit sieben einfachen Massnahmen lässt sich die Pollenbelastung im Zaum halten - und die allergische Reaktion reduzieren.

Sieben Tipps, wie man sich vor Pollen schützen kann

  • 1. Beim Lüften auf die richtige Zeit achten: In der Stadt am Morgen, auf dem Land besser am Abend kurz lüften. Ansonsten Fenster und Türen geschlossen halten.
  • 2. Die Wohnung mit einem feuchten Lappen reinigen.
  • 3. Taschentücher nur einmal verwenden.
  • 4. Nase mit Salzwasser spülen.
  • 5. Im Auto: Ist kein Pollenfilter eingebaut, Lüftung ausschalten.
  • 6. Staub vermeiden: Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln.
  • 7. Vor dem Schlafengehen Haare waschen und Bett neu beziehen.

Achten Sie auf Ihre Gesundheit

Kurzfristig geht von einer Pollenallergie meist keine Gefahr für die Gesundheit aus. Trotzdem ist es wichtig, mit einem Arzt darüber zu sprechen. Langfristig können die unbehandelten Beschwerden nämlich zu chronischem Asthma führen.

 

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