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Wegen warmen Winter beginnt die Pollen-und Zeckensaison früher

24.03.2020

Bild: iStock / SementsovaLesia

Der Winter 2019/2020 war in ganz Europa der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das zu warme Wetter hat direkt spürbare Folgen jetzt im Frühjahr, insbesondere für Allergiker. Aber nicht nur für diese.

Am 1. März hat meteorologisch der Frühling begonnen. Der damit zu Ende gegangene Winter war auch in der Schweiz der mit den wärmsten jemals gemessenen Durchschnittstemperaturen seit dem Jahr 1864. Die Durchschnittstemperaturen lagen gemäss Angaben von SRF Meteo auf der Alpennordseite rund 3,5 bis 4 Grad über der Referenz der Jahre 1961 bis 1990. Auch auf der Südseite der Alpen lagen die Temperaturen rund 3 Grad höher als üblich. Die für die Schweiz gemittelte Wintertemperatur in den Monaten Dezember bis Februar lag bei rund 0,7 Grad, wie MeteoSchweiz mitteilte.

Zusätzlich zur Wärme gab es aussergewöhnlich viel Sonne. In Zürich, Basel, Bern und Genf wurde jeweils eine rekordhohe Sonnenscheindauer gemessen. Bei Regen und Schnee dagegen bewegten sich die Werte im Rahmen des langjährigen Mittels.

Warum begann die Pollensaison so früh?

Weil der Winter so mild war, begann die Pollensaision bereits sehr früh. So berichtet die NZZ, dass in diesem Jahr bereits am 9. Januar eine mässige Pollenkonzentration erreicht wurde. Im Mittel der Jahre 1993 bis 2017 war es der 29. Januar, an dem zum ersten Mal eine mässige Pollenkonzentration gemessen wurde. Der Trend zu einem immer früher beginnenden Pollenflug manifestiert sich. MeteoSchweiz reagiert auf diese Entwicklung und wird ein automatisches Pollenmessnetz aufbauen. Dieses soll ab 2021 erste Daten und damit auch bessere Prognosen liefern.

Für Allergiker und Heuschnupfen-Geplagte bedeutet der warme Winter, dass sie sich bereits sehr früh mit tränenden Augen und laufenden Nasen herumschlagen müssen. Wir haben in einem Artikel Antworten auf häufige Fragen und wertvolle Tipps zum Thema Heuschnupfen aufbereitet. Darin wird auch erklärt, welche womöglich hilfreichen Medikamente von der Grundversicherung bezahlt werden und für welche eine Zusatzversicherung nötig ist.

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Wie hängen warme Winter und Zecken zusammen?

Ab einer Temperatur von 8 Grad werden Zecken aktiv. Damit sind die Blutsauger durch die wärmeren Winter früher eine Gefahr für die Gesundheit. Zecken können mit Viren und Bakterien infiziert sein und so Krankheiten auf Menschen übertragen. Die bekanntesten Krankheiten sind Borreliose und die Zeckenenzephalitis bzw. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). In der Schweiz wird deshalb die Zeckenschutzimpfung empfohlen. Zu allen Fragen rund um die Impfung, die Kostenübernahme durch Krankenkassen oder zur Entfernung von Zecken gibt es ebenfalls in einem Comparis-Artikel zur Zeckenimpfung in der Schweiz.

Auch ohne wärmere Winter wären die Gefahren durch Zeckenbisse oder die Leiden für Allergiker vorhanden. Doch die immer früher herrschenden frühlingshaften Temperaturen sorgen für eine frühere Belastung für Betroffene.

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