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Krankenkassen

Krankenkasse für Rentner und ältere Menschen

von Lara Surber

01.04.2021

Bild: iStock / gradyreese

Nach der Pensionierung sinkt in der Regel das Einkommen. Gleichzeitig steigen die Gesundheitskosten. Comparis zeigt, wie Sie mit zunehmendem Alter bei der Krankenkasse sparen können und worauf Sie achten sollten.

  • Was sollten Sie bei der Krankenkasse im Alter beachten?
  • Leistungen der Krankenkassen im Alter
  • Finanzielle Unterstützung für Personen mit geringem Einkommen

Was sollten Sie bei der Krankenkasse im Alter beachten?

In der Grundversicherung bleiben die Prämien im Alter gleich und Sie können weiterhin problemlos die Krankenkasse wechseln. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter und Modelle, um die günstigste Versicherungslösung zu finden. Achtung: Während der Erwerbstätigkeit sind Sie über Ihren Arbeitgeber unfallversichert. Nach der Pensionierung müssen Sie die Unfallversicherung in Ihrer privaten Krankenversicherung einschliessen. Übersteigen Ihre jährlichen Gesundheitskosten 2’000 Franken, sollten Sie die tiefste Franchise von 300 Franken wählen.

Vorsicht bei der Zusatzversicherung

Die Prämien für Zusatzversicherungen steigen üblicherweise mit dem Lebensalter. Im Gegensatz zur Grundversicherung kennen Zusatzversicherungen ausserdem keine Aufnahmepflicht für neue Versicherte. Für ältere Personen, insbesondere mit Vorerkrankungen, ist der Wechsel der Zusatzversicherung kaum mehr möglich.

Kollektivrabatte suchen und Selbstbehalt erhöhen

Sie können aber auch ohne Anbieterwechsel bei der Zusatzversicherung sparen. Viele Arbeitgeber und Verbände schliessen Kollektivverträge mit Krankenkassen ab. Als Mitglied profitieren Sie von Prämienrabatten. Prüfen Sie, ob Sie einen Rabatt geltend machen können. Erhöhen Sie den Selbstbehalt bei Zusatzversicherungen, die Sie selten brauchen. Bei gleicher Kasse wird er teilweise mit dem Selbstbehalt der Grundversicherung verrechnet.

Für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer gelten bei der Krankenkasse spezielle Bedingungen. Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten.

Leistungen der Krankenkassen im Alter

Im Alter ändern sich Ihre Gesundheitsbedürfnisse. Alles, was medizinisch notwendig ist, wird von der Grundversicherung gedeckt. Wer mehr will, braucht eine Zusatzversicherung.

Leistungen in der Grundversicherung

Pflegeleistungen der Spitex übernimmt grösstenteils die Grundversicherung. Patientinnen und Patienten bezahlen die Jahresfranchise, darüber hinaus einen Selbstbehalt von 10 Prozent der Pflegeleistungen bis zu höchstens 700 Franken pro Jahr und eine je nach Kanton unterschiedliche Patientenbeteiligung von maximal 15.35 Franken pro Tag. Voraussetzung für die Vergütung durch die Krankenkasse ist eine Spitex-Verordnung eines Arztes oder einer Ärztin.

Auch die ärztlich verordnete Fusspflege, zum Beispiel für Diabetikerinnen und Diabetiker, bezahlt die Grundversicherung. Dasselbe gilt für medizinische Hilfsmittel wie Stützstrümpfe, Gehhilfen, Hörgeräte etc. Beachten Sie wiederum: Die Hilfsmittel müssen vom Arzt oder der Ärztin verordnet worden sein.

Die ärztlich verschriebene Rehabilitation nach einem Spitalaufenthalt muss bis zu einer Dauer von zwei Wochen ebenfalls die Grundversicherung bezahlen. Verschiedene Krankenkassen geben ausserdem Rabatte bei der Medikamentenbestellung oder unterstützen Sturzpräventionskurse.

Vorsorgeuntersuchungen sind medizinisch nicht notwendig und werden deshalb in der Regel nicht von der Grundversicherung übernommen. Es gibt aber Ausnahmen: die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mit Krebsabstrich alle drei Jahre, die Mammografie bei erhöhtem Brustkrebsrisiko und Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen bei Personen zwischen 50 und 69 Jahren.

Wofür macht eine Zusatzversicherung Sinn?

Mit einer passenden Zusatzversicherung können Sie Leistungen abdecken, die in der Grundversicherung nicht eingeschlossen sind. Dazu gehören beispielsweise alle medizinisch nicht notwendigen und nicht ärztlich verschriebenen Hilfsmittel und Therapien. Je nach Zusatzversicherungen werden etwa die Kosten für Brillen, Zahnbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen oder den Transport zum Arzt bezahlt. Ausserdem können Sie mit der Zusatzversicherung den Finanzierungsanteil der Krankenkasse an Pflegeleistungen zuhause oder im Heim erhöhen.

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Finanzielle Unterstützung für Personen mit geringem Einkommen

Auch Rentnerinnen und Rentner haben wie alle Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen Anrecht auf eine individuelle Prämienverbilligung. Ob Sie einen Anspruch haben, hängt von Ihrem Einkommen und der Anzahl der zu unterstützenden Kinder ab. Die Grenzwerte sind kantonal verschieden. In einigen Kantonen werden Sie aufgrund der Steuerveranlagung direkt von der Verwaltung informiert, wenn Sie berechtigt sind. In einigen herrscht Antragspflicht und Sie müssen die Verbilligung jährlich beantragen.

Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung erhalten eine Hilflosenentschädigung. Die Höhe der Entschädigung bemisst sich nach dem Grad der Beeinträchtigung, unabhängig von den finanziellen Verhältnissen. Können Sie die Kosten für den minimalen Lebensstandard nicht mehr selber bezahlen, haben Sie Anrecht auf Ergänzungsleistungen.

Autor

Lara Surber

Comparis Newsroom

social@comparis.ch

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