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Januarloch: 7 Tipps, wie Sie im Alltag Geld sparen

TIPPS
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Bild: iStock / Stadtratte

Wie gewonnen, so zerronnen: Kaum ist Zahltag, ist das hart verdiente Geld auch schon wieder weg. Doch wo ist das ganze Geld hin? Comparis hat für Sie sieben Tipps zusammengetragen, wie Sie durch kleine Änderungen Ihres Alltags Geld sparen können.

1. Verzichten Sie auf teure Zwischenverpflegungen

Zugegeben, das Angebot ist verlockend: Sandwich, Pizza, Kebab und dergleichen sind heutzutage an jeder Strassenecke zu haben. Und im Alltag sind wir oft gezwungen, auswärts zu essen. Doch seien wir ehrlich: Der Hamburger auf dem Weg nach Hause ist unnötig. Genauso wie der überteuerte Schokoriegel vom Tankstellenshop. Holen wir uns jeden Tag eine Dose Energydrink für 1.60 Franken und pro Woche zweimal ein Schoggigipfeli für 2 Franken, kostet das schnell über 500 Franken im Jahr. Und gesünder ist das Essen zuhause meistens auch.

2. Werfen Sie möglichst wenige Lebensmittel in den Müll

Schweizer Haushalte werfen pro Jahr eine Million Tonnen Nahrungsmittel in den Abfall. Dies entspricht mehr als 600 Franken, die pro Person und Jahr in den Müll wandern. Das muss nicht sein.

So sparen Sie Lebensmittel:

  • Überlegen Sie sich gezielt, was Sie brauchen, und schreiben Sie eine Einkaufsliste.
  • Kaufen Sie leicht verderbliche Produkte wie Fleisch, Fisch und Gemüse mehrmals pro Woche frisch ein.
  • Prüfen Sie die Lebensmittel in Ihrem Kühlschrank regelmässig. Haben Sie für etwas keine Verwendung, können Sie es rechtzeitig einfrieren.
  • Beachten Sie, dass viele Lebensmittel auch dann noch geniessbar sind, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde.

3. Vermeiden Sie unnötigen Stromverbrauch

Vermeiden Sie unnötigen Stromverbrauch Der Fernseher läuft permanent im Standby-Modus, das WLAN ist eingeschaltet, obwohl wir den ganzen Tag ausser Haus sind, in Räumen, die wir nicht nutzen, brennt das Licht und die Kühlschranktür bleibt minutenlang offen – all das führt dazu, dass die Stromrechnung höher ausfällt, als sie müsste. Es lohnt sich, diese Angewohnheiten zu ändern. Ein Haushalt, der seinen Stromverbrauch pro Jahr um 1000 kWh reduziert, kann so jährlich rund 200 Franken einsparen. Nicht zuletzt kommt das auch der Umwelt zugute. Noch einige weitere Tipps:

  • Schalten Sie elektrische Geräte und Lichter nur dann ein, wenn Sie sie brauchen.
  • Steigen Sie auf energiesparende LED-Leuchtmittel um.
  • Regelmässig den Kühlschrank und die Gefriertruhe enteisen.
  • Waschen Sie Ihre Wäsche bei niedrigen Temperaturen.
  • Kochen Sie mit Deckel.
  • Nutzen Sie bewusst den Niedertarif.

4. Aufgepasst bei vermeintlichen Schnäppchen

Wenn in den Schaufenstern SALE! steht, laufen Schnäppchenjäger zur Höchstform auf. Doch aufgepasst: Oftmals verleiten uns die Angebote dazu, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen oder die uns zuhause vor dem Spiegel dann doch nicht gefallen. Durch solche Angebote sparen wir kein Geld – im Gegenteil: Wer für 500 statt 1'000 Franken einen neuen Fernseher kauft, obwohl der alte noch einwandfrei funktioniert, hat sein Konto unter dem Strich um 500 Franken erleichtert.

So vermeiden Sie die Schnäppchenfalle:

  • Überlegen Sie sich vor der Shoppingtour, was Sie brauchen. Schreiben Sie eine Liste.
  • Fragen Sie sich: Brauche ich das wirklich? Würde ich es auch kaufen, wenn es den vollen Preis kosten würde?
  • Prüfen Sie insbesondere bei Elektronikartikeln die «Statt-Preise». Würde der Fernseher in einem anderen Geschäft wirklich 1000 Franken kosten?

5. Nutzen Sie Sonderangebote richtig

Viele Produkte des alltäglichen Bedarfs sind regelmässig im Sonderangebot. Insbesondere bei nicht verderblichen Waren wie Haushalts- und Körperpflegeprodukten, Teigwaren, Getreide, Essig und Öl lohnt es sich, eine grössere Menge zum Aktionspreis einzukaufen. Legen Sie einen Vorrat an und setzen Sie die Produkte auf Ihre Einkaufsliste, sobald Sie die letzte Flasche oder Packung anbrauchen. So können Sie beim nächsten Sonderangebot wieder zuschlagen und pro Jahr einige hundert Franken sparen.

6. Überprüfen Sie Ihre Versicherungen

Mit Versicherungen ist es so eine Sache: Man schliesst sie einmal ab, zahlt einmal und vergisst dann wieder, wie viel sie eigentlich kosten. Aber gerade hier kann viel gespart werden. Es lohnt sich zu prüfen, ob sich für das nächste Jahr eine günstigere Krankenverischerung findet. Bei der Grundversicherung müssen alle Kassen die gleichen Leistungen anbieten, also kann man nur gewinnen.

Bei Zusatzversicherungen lohnt es sich ebenfalls, über die Bücher zu gehen. Wer aus einer Krankenzusatzversicherung lediglich die Leistungen für das Fitnesscenter von 300 Franken pro Jahr bezieht, dafür aber jeden Monat 30 Franken Prämie bezahlt, käme ohne die Versicherung günstiger weg.

In der Regel gilt: Wer ein Auto fährt, das älter als vier Jahre ist, steigt besser auf eine Teilkaskoversicherung um. Es lohnt sich ausserdem, die Policen regelmässig genau zu prüfen, um Doppel- und Überversicherungen zu vermeiden.

Das Gleiche gilt für Reiserücktritt-, Haftpflicht- oder Tierversicherungen. Häufig fallen die Preise – ohne dass Sie das merken. Ein Vergleich lohnt sich.

7. Defekte Dinge nicht vorschnell wegwerfen

So schnell wir etwas kaufen, so schnell landen defekte Dinge häufig auch wieder im Müll. Staubsauger kaputt? Elektroschrott. Dabei liessen sich viele Sachen mit wenig Aufwand reparieren. Reparaturanleitungen und Erklärvideos gibt es zuhauf im Internet. Wer sich nicht traut, selbst Hand anzulegen, findet auf spezialisierten Internetplattformen Kontakte von Hobbyreparateuren. Zudem finden in einigen Städten regelmässig sogenannte Repair Cafés statt. An den Treffen stehen freiwillige Reparaturexperten beim Reparieren defekter Produkte mit Rat und Tat zur Seite. Lernen Sie etwas Neues, geben Sie defekten Dingen eine zweite Chance und sparen Sie sich die 200 Franken für einen neuen Staubsauger.

Hier finden Sie weitere Tipps zum Thema Haushaltsbudget und wertvolle Informationen, wie Sie effektiv Geld sparen können.