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Persönliche Finanzen in 2019: Schweizer sind optimistisch

STUDIE
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Bild: iStock / gradyreese

Fast 30 Prozent der Schweizer gehen im neuen Jahr von einer Verbesserung ihrer Finanzlage aus. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von comparis.ch.

Die Schweizer Bevölkerung sieht ihre finanzielle Situation positiv: Die Hälfte ist zufrieden mit der eigenen Finanzlage – und das trotz offener Wünsche. Jeder Fünfte kann sich fast alles leisten oder muss überhaupt nicht aufs Geld achten. Nur bei wenigen reicht das Geld laut eigenen Angaben nicht zum Leben.

Die repräsentative Befragung zeigt ausserdem: Einige rechnen mit einer Verbesserung ihrer finanziellen Situation im neuen Jahr, mehr als jeder Zweite mit gleichbleibenden Finanzen. Nur 16 Prozent der Schweizer nehmen an, dass sich ihre Finanzen in diesem Jahr negativer entwickeln werden als im Vorjahr.

Lateinische Schweiz deutlich zufriedener als im Vorjahr

Vor allem die Romands sind optimistischer als noch 2018: Nur noch 29 Prozent sind mit ihren Finanzen unzufrieden. Im Vorjahr waren es noch 39 Prozent.

Männer optimistischer als Frauen

Männer sind bezüglich ihrer Finanzen im neuen Jahr deutlich optimistischer als Frauen. Jeder dritte männliche Befragte rechnet 2019 mit einem finanziellen Aufstieg. Bei den Frauen ist es knapp jede vierte.

Elektronikprodukte und Kleider am ehesten verzichtbar

Müssten die Schweizer ihre Ausgaben kürzen, würden sie zuerst auf unnötige Ausgaben und Spontankäufe verzichten. Grosses Sparpotenzial orten sie bei Elektronikprodukten und Kleidern. Im Vergleich zum Vorjahr fällt auf: Die Schweizer Bevölkerung ist weniger bereit, bei Ausgaben wie Ausgang und Restaurantbesuchen Abstriche zu machen. Auch bei Kultur- und Sportveranstaltungen sowie Ferien fällt der Verzicht schwerer. Am wenigsten können sich die Befragten vorstellen, auf das Auto und Hobbys zu verzichten und auch der Wechsel in eine günstigere Wohnung kommt eher nicht infrage.

Bei Überschuss: Sparen und Reisen

Bei frei verfügbaren Mitteln ist der Spargedanke weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, in einem solchen Fall zu sparen. Über ein Drittel der Befragten würde sich mit den freien Mitteln eine Reise gönnen. Und jeder Fünfte würde mehr ausgehen.

Männer und Frauen verwenden überschüssige Mittel unterschiedlich. Männer geben an, frei verfügbares Geld investieren zu wollen. Auch Elektronikprodukte stehen bei ihnen hoch im Kurs. Frauen bevorzugen hingegen Beauty- und Wellnessaktivitäten.

Finden Sie hier die ausführliche Studie von Comparis zum Thema «Schweizer blicken optimistisch ins neue Jahr».

Methodik: Die repräsentative Online-Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut innofact im Auftrag von comparis.ch im Dezember 2018 unter 1’043 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt.

 

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