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09.10.2009 11:35 von Carlos15
Wollte Informationen betreffend Atupri. Viele Kassen haben Unterdeckung, wie sieht es mit der Atupri Krankenkasse aus. Ist es möglich, dass hier für Sommer 2010 auch ein Aufschlag kommt? Die Finanzen (Stand 31. Dezember 2008) Atupri betreibt eine umsichtige und zukunftsgerichtete Finanzund Anlagepolitik. Mit ihrer gesunden und soliden Finanzlage bietet sie ihren Versicherten hohe Sicherheit auf lange Frist. Bruttoprämien in 1’000 CHF 492’699 Verwaltungskosten (inkl. Abschreibungen) in 1’000 CHF 33’372 Verwaltungskosten pro versicherte Person CHF 195 Unternehmensergebnis in 1’000 CHF – 34’849 Bilanzsumme in 1’000 CHF 387’599 Rückstellungen in 1’000 CHF 305’303 Reserven in 1’000 CHF 61’256 Danke für die schnelle Antwort.
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9 Kommentare | 397 Mal gelesen
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09.10.2009 14:47 von Sirio
Der Mindest-Reservesatz für Kassen dieser Grösse beträgt 10%. Gemäss Geschäftsbericht hat Atupri im 2008 ihren Reservestand von 22.9% auf 14.5% reduziert. Dies aufgrund der Auflage des Bundes, wonach alle Versicherer bis 2010 ihren Reservestand auf die Mindesthöhe senken sollen. Damit hat Atupri nicht nur genügend Reserven, sondern ist sogar verpflichtet, diese weiter zu reduzieren. Eine unterjährige Prämienerhöhung erscheint damit als wenig wahrscheinlich. Im Gegenteil wird die zwangsweise Reserveauflösung die Prämienaufschläge der Kasse dämpfen. Was allerdings passiert, wenn die Reserven einmal auf dem Mindeststand sind, das wissen die Götter. Das gilt dann allerdings nicht nur für Atupri...
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10.10.2009 00:58 von cathd
die prämienerhöhung bei atupri beträgt für 2010 im schnitt 11%, das ist mehr als die 8.7% gesamtschweizerisch über alle kassen gerechnet. das widerlegt die vermutung eines moderaten prämienaufschlags. (ich persönlich wurde bei atupri mit einem unglaublich hohen prämienanstieg für 2010 überrascht, der näher bei 40 als 30% liegt, ich vermute eher, die prämien waren 2009 sehr tief und die mindestreserve wurde erreicht)
10.10.2009 22:54 von Sirio
Da gilt es einiges zu präzisieren, damit wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Der schweizerische Durchschnitt von 8.7% bezieht sich einzig auf die Tarife der traditionellen Modelle mit gesetzlicher Franchise und lässt insbesondere die Senkung der Rabattlimiten unberücksichtigt, welche dieses Jahr einen enormen Einfluss auf die Prämienentwicklung hat. Eine durchschnittliche Prämienerhöhung um 11% muss, so hoch dieser Satz absolut gesehen auch ist, als moderat bezeichnet werden. Wenn ihre Prämien um beinahe 40% aufgeschlagen hat, haben Sie mit ziemlicher Sicherheit eine Versicherung mit hoher Franchise, womit die Erhöhung nicht mit den vorher genannten Prozentsätzen verglichen werden kann. Hier noch ein Link auf eine Pressemitteilung von Atupri: http://www.atupri.ch/fileadmin/dokumente/Meta/Medien/MM_2005/050916_PM_Praemien06_d.pdf
10.10.2009 23:01 von Sirio
Sorry, da habe ich aber ein etwas altes Dokument erwischt. Hier ist ein aktuellerer Link: http://www.atupri.ch/Praemien-2010.1100.0.html
11.10.2009 00:54 von cathd
meine franchise beträgt 300.- ;) (Kt. AG, weiblich, HMO, <25J.)
11.10.2009 14:50 von richtigsteller
HMO ist kein traditionelles Modell.
11.10.2009 20:55 von Sirio
Damit sind Sie wie vermutet von der Rabattlimitierung betroffen - zwar nicht von der Franchise, jedoch von der Ermässigung für junge Erwachsene her. Zudem schlagen wahrscheinlich bei allen Kassen die Prämien der besonderen Versicherungsformen deutlich stärker auf. Dies weil sich gezeigt hat, dass diese gegenüber dem traditionellen Modell nicht die Kosteneinsparungen bringen, welche sich die Versicherer ursprünglich versprochen hatten.
27.10.2009 17:55 von nicht mit mir...
Die Rabattkürzung bei Personen zw. 19-25 Jahren empfinde ich als pure Frechheit! Ich zahlte bis anhin 98.40.- im Monat. Ab 2010 werden 162.30.- verlangt! Dies sind volle 65% mehr!!! Sowas kann einem echt wütend machen!! Ich schaue mich bereits für eine Alternative um...
27.10.2009 21:01 von Sirio
Ähnliche Bedingungen werden Sie bei jeder Kasse antreffen. Die Senkung der Ermässigung für junge Erwachsene ist behördlich angeordnet. Sie wurde vom Bund beschlossen, mit dem Zweck der Verstärkung der solidarität zwischen Jung und Alt.
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