Einsparungen bei höherer Franchise KPT

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19.06.2013 16:25:07Uhr

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  • Einsparungen bei höherer Franchise KPT

    Ich wollte mich auf der Homepage der KPT betreffend Prämien 2010 und Einsparungsmöglichkeiten erkundigen: http://www.kpt.ch/KPT/Homepage/Produkte/grundversicherung/oblig/#Absatz5 Nach meinem Dafürhalten stimmen jedoch die dort in Aussicht gestellten prozentualen Rabatte für erhöhte Franchisen (jedenfalls bei Fr. 1'000.--: 25% und bei Fr. 1'500.--:35%) nicht mit den effektiven Prämienrabatten, die über den Kalkulator errechnet werden, überein. Bei der Franchise von Fr. 1'000 resultiert lediglich eine Einsparnis von 14%, bei Fr. 1500.-- sind es 24 %. Eine entsprechende Anfrage bei der KPT wurde nur ausweichend beantwortet ("wir halten uns an die gesetzlichen Vorgaben"). Wo liegt der Fehler?

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    • Franchise
    • Krankenkasse
    • KPT / CPT
     

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  • Da ist kein Fehler. Der Grund liegt in den vom Gesetz maximal zugelassenen Ermässigungen in Franken, die unter dem von Ihnen angegebenen Link in der dritten und vierten spalte der abgebildeten Tabelle aufgeführt sind. Beispiel Stadt Bern Erwachsener mit Unfall: Jahresprämie mit gesetzlicher Franchise CHF 4'011.60 -> 25% Rabatt = CHF 1'002.90. Gesetzlich zugelassen sind aber nur CHF 560.-, macht rund 14% von CHF 4'011.60.

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    sirio antworten

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  • Vielen Dank, Sie haben Recht. Allerdings ist dann folgender Hinweis auf der Website der KPT bei den Sparmöglichkeiten auf Stimmigkeit zu hinterfragen: (aus http://www.kpt.ch/KPT/Homepage/Produkte/sparm/obligatorische/ ) "Bitte beachten Sie, dass die maximale gesetzliche Kumulation von Rabatten (Franchise, integriertes Stufenmodell und Unfallausschluss) in der OKP insgesamt nicht mehr als 50 % betragen darf.Deshalb empfehlen wir beispielsweise KPTwin.win-Versicherten, die das Unfallrisiko durch den Arbeitgeber gedeckt haben, eine Franchise von CHF 1'500.00 (Rabatte: KPTwin.win 5 %, Unfalldeckung 5 %, Franchise 35 %)." Wie soll bei einem Maxium von Fr. 840.-- bei einer Franchise von Fr. 1'500.-- (bei den heutigen Prämien) die angegebene Ersparnis von 35 % noch erreicht werden können? Deswegen spart man dann bei einer Franchise von Fr. 2'500.-- doch einiges mehr, weil man erst dort auf das Maximum von 50% Rabatt kommen kann. Sehe ich das richtig?

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    Schürrle antworten

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  • Da möchte ich mich nicht mit einer Aussage auf die Äste hinauswagen, dafür bin ich zu wenig "drin". Es könnte aber sein, dass sich die erwähnte Limite von 50% nicht auf die individuelle Prämie bezieht, sondern auf die Summe der rein nominell gewährten Rabatte in %. Mit solchen Rechenspielereien könnte man ganze Tage verbringen. Ich würde einfach die verschiedenen Varianten mit dem Prämienrechner durchspielen. Die Ergebnisse sind da sicher korrekt.

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    sirio antworten

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  • Folgende Punkte: Die erwähnten 50% Maximalrabatt sind im KVG verankert und beziehen sich auf die Prämie der Grundversicherung mit 300.- Franchise und mit Unfalldeckung. Je nach Kanton und Krankenkasse ergeben sich dadurch natürlich andere nominelle Beträge, weshalb sich KEINE allgemeingültige Aussage bezüglich der optimalen Franchisestufe und Hausarztmodell machen lässt. Man kann aber annehmen, dass bei einer Maximalfranchise von 2500.- ein Wechsel ins Hausarztmodell wegen dieser Deckelung nicht mehr viel mehr zusätzliche Ersparniss bringt. Die im Gesetz verankerten Franchisen-Rabatte in Ptrozent sind eigentlich aufgrund der Beschränkung in Franken (ebenfalls gesetzlich verankert) ein Witz, da nur bei sehr wenigen Kantonen und Krankenkassen überhaupt erreichbar.

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    lucien leupi antworten

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  • nachtrag: an dem von IHnen beobachteten Phänomen sind nicht die Krankenkassen schuld, sondern der Gesetzgeber, der so ein Schwachsinn vorgibt, und dann auch noch mit der Herabsetzung der Maximalrabatte in Franken die Eigenverantwortlichkeit von Personen mit hoher Franchise bestraft unter dem Motto der Stärkung der Solidarität!!

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    lucien leupi antworten

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  • Genau das ist es, was mich so ärgert! Seit Jahren habe ich die Franchise oben, habe alle Gesundheitskosten selber bezahlt (vor nicht langer Zeit auch mal eine Spitalbehandlung von rund Fr. 2'000.--), und die Krankenkasse bekam meine Beiträge immer pünktlich, ohne je Leistungen für mich erbringen zu müssen. Diese Haltung zu Selbstverantwortung wird dieses Jahr wieder mit einer Prämienerhöhung von ca. 23% honoriert. Was soll ich daraus lernen? Dass derjenige der Dumme ist, der es sich zweimal überlegt, bevor er wegen einer Grippe zum Arzt geht? Dass man besser probiert, möglichst viel von der KK zu erhalten, Massagen bei Rückenschmerzen, Fitness-Abo, usw. usf.?

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    Schürrle antworten

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  • Mangelnde KPT-Verlaesslichkeit

    Die Kunden-Betreuung der KPT ist leider nur teilweise gut. Auch bei mir, beziehungsweise bei meinem Mann, wurden Abklaerungen trotz mehrfachen Aufforderns nicht und/ oder nur unvollstaendig gemacht. Und Versprechen nicht eingehalten! Wuerde ich mich so in meinem Geschaeft verhalten, haette ich bald keinen Job mehr... Wir sind sehr enttäuscht und hoffen, dass die vorteilhaften Preise nicht noch weiter einen negativen Einfluss auf die Qualität haben werden. Ansonsten wechseln wir die Krankenkasse. Nicht nur der Preis zählt bei uns!

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    Claudia Pinard antworten

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