Dienstag, 9. Oktober 2012 - Kommunikation
Seit einigen Tagen ist das neue Flatrate-Angebot «Sunrise 24» von Sunrise erhältlich. Bei unseren Leserinnen und Lesern sind die Bedingungen des neuen Angebots nicht unumstritten. Dies zeigen die Kommentare zu unserer Sparnews. Heftig kritisiert wird die Regelung, dass bestehende Sunrise-Kunden beim Wechsel zu «Sunrise 24» die Nummer nicht behalten können. Sven Haldemann findet dies eine Frechheit und fügt an: «Das passiert, wenn eine Firma aus rein finanziellen Gründen und NICHT aus Kundensicht entscheidet. Solange die Kunden von einem anderen Anbieter kommen, kriegen diese ein günstiges Angebot, welches dann die bestehenden Sunrise Kunden mit höheren Preisen quersubventionieren dürfen.»
Auch «Orange (PrePay) Kunde» kritisiert, dass die eigenen Kunden geschröpft werden: «Offenbar geht es Sunrise um das Abjagen bestehender Kunden bei Konkurrenten. Aber die Einnahmen der eigenen, bereits bestehenden Kunden möchte man (Sunrise) halt doch nicht verlieren.» Mehrere Leser kündigen an, dass sie aufgrund der Bestimmung von Sunrise zu einem anderen Anbieter wechseln werden.
Jörg Hanspeter fordert eine gesetzliche Regelung, dass die Telefonnummer beim Wechsel immer übernommen werden kann. Für «Sunrise 24» käme diese zu spät, ist aber auch nicht nötig: Das Mitnehmen der Nummer ist mit einem Trick möglich. Dazu muss man zuerst zu einem anderen Anbieter – sinnvollerweise zu einem Prepaid-Angebot –und dann von diesem zu «Sunrise 24» wechseln. Wer hartnäckig ist, kann auch bei Sunrise einen direkten Wechsel zu «Sunrise 24» fordern und die Ombudscom einschalten, falls sich Sunrise nicht kooperativ zeigt. Wenn dies viele Kunden machen, dann dürfte Sunrise ihre Strategie überdenken.
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