Kreditkartenabrechnung: Darauf sollten Sie achten

Stefan Rüesch,
Bankenexperte
bei comparis.ch

Donnerstag, 30. August 2012 - Geld

Die Ferien sind vorbei. Somit wird auch die Abrechnung der Kreditkarte bald einmal fällig. Da falsche Beträge auf der Abrechnung häufig vorkommen, lohnt es sich, die Belastungen gut zu kontrollieren.

Stimmen die Zahlen nicht, sollte man sofort das Kreditkartenunternehmen anrufen. Oft erledigt dieses die Angelegenheit ganz unkompliziert. Zeigt sich das Kreditkartenunternehmen beim Anruf nicht kooperativ, muss der Kunde die falschen Beträge dem Anbieter schriftlich melden. Aus Beweisgründen sollte das per Einschreiben geschehen. In der Regel hat ein Widerspruch innert 30 Tagen zu geschehen. In jedem Fall heisst es hartnäckig bleiben. Der Anbieter soll ausserdem direkt mit dem Rechnungssteller abklären, wie es zu dem falschen Betrag gekommen ist.

Ganz ausschliessen lassen sich Fehlbeträge nicht. Um das Risiko zu verringern, gilt es bereits bei jeder Bezahlung per Kreditkarte den auf der Quittung erwähnten Betrag gut zu kontrollieren. Denn die Belege sind rechtskräftig, wenn sie erst einmal unterschrieben sind, auch wenn die Zahlen nicht stimmen. Um im Fall einer falschen Abrechnung auf eine sichere Beweislage abstützen zu können, sollten Quittungen aufbewahrt werden. Das Portemonnaie ist dazu allerdings nicht geeignet. Ist nämlich das Portemonnaie weg, sind es auch die Quittungen.

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