Jetzt kommt Mobile Banking

Stefan Rüesch,
Bankenexperte
bei comparis.ch
Freitag, 20. Juli 2012 - Geld
Was in anderen Ländern schon längst eine Selbstverständlichkeit ist, beginnt sich jetzt auch in der Schweiz durchzusetzen: die Möglichkeit, Zahlungen und andere Bankgeschäfte mit dem Mobiltelefon zu erledigen. Bei Postfinance ist dies schon länger möglich. Nun ziehen auch andere Banken nach. So etwa die Raiffeisenbank, gewisse Kantonalbanken oder die Crédit Suisse. Teilweise sind die Dienstleistungen aber noch stark eingeschränkt. So gibt es bei der Crédit Suisse Mobile Banking nur für iPhones von Apple. Die ganze Angebotspalette vom E-Banking bieten die Raiffeisenbank, die Aargauer Kantonalbank, die Thurgauer und die St. Galler Kantonalbank. Bei diesen Banken ist die Anwendung auf den gängigen Smartphones nutzbar. Möglich sind alle Bankgeschäfte ausser Auslandszahlungen. Besonders zeitsparend: das Einscannen von Einzahlungsscheinen. Diesen Service bieten Postfinance, Crédit Suisse und – ab November – auch die Zürcher Kantonalbank.
Mobile Banking gilt als mindestens ebenso sicher wie E-Banking. Einen grossen Beitrag zur Sicherheit können die Nutzer mit dem eigenen Verhalten leisten. So sollte man Passwörter sicher aufbewahren und auf keinen Fall auf dem Gerät speichern. Gut ist es auch, den Geräte-Sperrcode zu aktivieren. Je nachdem empfiehlt es sich, einen Virenscanner für Smartphones anzuschaffen.
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