Freitag, 27. Juli 2012 - Wohnen, Reisen
Schlechter können die Ferien kaum enden: Man kommt nach Hause und merkt, dass sich während der Abwesenheit Diebe an Hab und Gut zu schaffen gemacht haben.
Im letzten Jahr wurde durchschnittlich alle 8 Minuten in eine Wohnung eingebrochen. Die Aufklärungsrate liegt bei rund 11 Prozent. Zwei Dinge sind daher besonders wichtig, damit die Rückkehr aus den Ferien nicht böse endet: Prävention zuhause und Prävention bei der Versicherung.
Bevor man verreist, sollte man, schon aus Kostengründen, die Zeitungsabonnements pausieren und jemanden beauftragen, mindestens einmal pro Woche die Post aus dem Briefkasten zu holen. Ein voller Briefkasten lockt Diebe an.
Immer beliebter wird es, all seinen Bekannten auf Facebook oder über andere Kanäle mitzuteilen, dass man gerade in Bali am Strand liegt oder in der Bretagne surft. Schnell kann sich das herumsprechen und zu den falschen Leuten gelangen. Für Diebe ist das eine komfortable Situation, wissen sie so sehr genau, in welchem Zeitraum eine Wohnung oder ein Haus unbewohnt ist. Auch beim Besprechen des Anrufbeantworters sollte man nicht allzu offen von seinen Ferienplänen erzählen.
Und wenn es dann doch zu einem Einbruch kommt, sollte man wenigstens die Wertsachen gut verschlossen haben, zum Beispiel in einem Safe oder direkt in einem Bankfach. Eine Hausratversicherung hilft über den Schmerz der gestohlenen Dinge hinwegzukommen. Sie kann zwar nicht die Fotos auf dem gestohlenen Computer ersetzen (unbedingt einen Hardspeicher mit allen wichtigen Daten bei Freunden deponieren), aber immerhin ersetzt sie den materiellen Schaden. Gestohlener oder beschädigter Hausrat ist zum Neuwert versichert. Gedeckt sind im Übrigen auch Folgeschäden, etwa das Ersetzen eines aufgebohrten Türschlosses. Aufgepasst bei Schmuck oder Bargeld: diese sind in der Regel nur bis zu einem gewissen Betrag versichert.
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