Freitag, 6. August 2010 - Geld
Die Gratis-Kreditkarte der Migros bekommt einen neuen Namen. Statt «M-Budget-Mastercard» bzw. «M..Mastercard» heisst sie ab August 2010 «Cumulus-Mastercard». Die Namensänderung bringt auch einige Neuerungen bei den Konditionen mit sich.
So wird für Einkäufe im Ausland in Fremdwährung eine tiefere Bearbeitungsgebühr von 1,5 Prozent verrechnet - bislang hat die Gebühr 2 Prozent betragen. Frech und wenig kundenfreundlich ist, dass die Kunden diese 1,5 Prozent neu auch für Einkäufe in Schweizer Franken im Ausland bezahlen müssen. Kein anderer Schweizer Kreditkartenanbieter verrechnet für Einkäufe im Ausland in Schweizer Franken Bearbeitungsgebühren. Wie Recherchen von comparis.ch zeigen, ist diese Gebühr auch bei keinem anderen Anbieter geplant.
Nicht fällig wird die Gebühr beim Shoppen im Internet: Gemäss Informationen der GE Money Bank, der Herausgeberin der «Cumulus-Mastercard», fallen bei Online-Einkäufen bei ausländischen Anbietern, die in Schweizer Franken abgerechnet werden, keine Bearbeitungsgebühren an.
Neu ist auch, dass bei Teilzahlungen die Zinsen erst ab Rechnungsdatum verrechnet werden und nicht schon ab Verbuchungsdatum der Transaktion - ein Schritt in die richtige Richtung. Noch kundenfreundlicher wäre es, wenn wie bei anderen Anbietern die Zinsen erst ab Fälligkeitsdatum der Rechnung verrechnet würden.
Darüber hinaus werden andere Gebühren erhöht: Statt über eine Gratis-Nummer erreicht man die Hotline nun über eine normale kostenpflichtige Festnetz-Nummer. Auch für eine Ersatzkarte, einen neuen PIN-Code oder ein individuelles Kartendesign muss tiefer als bisher in die Tasche gegriffen werden.
Wie bisher erhält man für jeden Franken Einkauf mit der Kreditkarte einen halben Cumulus-Punkt gutgeschrieben. Anders als Coop, hat Migros hier keine Änderungen vorgenommen. Coop gewährt seit kurzem nur noch 1/3 Superpunkte pro Franken Einkauf.
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