Mittwoch, 28. Juli 2010 - Auto
In den letzten Wochen zogen grosse Unwetter über die Schweiz. Anders als vor drei Jahren halten sich die durch Hagel verursachten Schäden in Grenzen. Die Saison ist aber noch nicht vorbei. Klug ist, wer vorsorgt, denn im Schadensfall kann es teuer werden.
So bezifferte der Schweizerische Versicherungsverband die Schadenssume von zwei gewaltigen Unwettern im Juni 2007 auf total 190 Millionen Franken, wovon rund 40 Millionen Franken verhagelte Motorfahrzeuge betrafen.
Schäden am Auto aufgrund von Elementarereignissen sind ein Fall für die Teilkaskoversicherung. Diese ist durchaus empfehlenswert, auch für ältere Fahrzeuge, da Teilkaskoschäden schnell teuer werden können. Gerade bei Hagelzügen fällt die Schadensumme oft hoch aus.
Bei einem Hagelschaden muss der Schaden möglichst schnell der Versicherung gemeldet werden. Diese hat das Recht, die Beulen vor der Reparatur selbst zu begutachten. Die Versicherung gibt den Umständen entsprechend Anweisungen und schickt die Betroffenen in die Garage oder zieht einen Gutachter herbei. Bei grossflächigen Hagelschäden richten einzelne Autoversicherer Servicecenter ein, wo die beschädigten Fahrzeuge von Experten begutachtet werden.
Anstatt die Reparatur durchführen zu lassen, kann sich der Versicherte die Schadenssumme auszahlen lassen. Hierbei muss bedacht werden, dass bei einem weiteren Hagelschaden die Versicherung nicht den vollen Schaden übernehmen wird. Wer kann denn schon sagen, welche Beule von welchem Hagelschauer stammt? Darüber hinaus muss bei einem zukünftigen Versicherungswechsel ein bestehender Hagelschaden angegeben werden.
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