Klassische Röhrenfernseher sind vom Unterhaltungselektronikmarkt praktisch verschwunden. Etabliert haben sich stattdessen LCD- oder Plasma-Fernseher mit flachen Bildschirmen. Weil die Auswahl an Flachbildfernsehern sehr gross ist, hat man als Käufer die Qual der Wahl. Der Comparis-«Kauf-Ratgeber TV» hilft Ihnen, ein TV-Gerät zu finden, das möglichst vielen Ihrer Ansprüche gerecht wird.
HD Ready und Full HD Die Auflösung bei Flachbildschirmen wird mit der Anzahl der Bildpunkte (Pixel) ausgedrückt. Flachbildschirme mit HD-Ready-Logo können HDTV-Signale verarbeiten und diese mit einer Mindestauflösung von 1280x720 Bildpunkten darstellen, Full-HD-Geräte gar mit der höchstmöglichen HD-Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten. Zum Vergleich: Die PAL-Technologie von Röhrenfernsehern weist mit 768x576 Bildpunkten eine fünfmal geringere Auflösung als HDTV auf. Full HD macht aber erst in Verbindung mit einer HD-Bildquelle Sinn. Mögliche HD-Quellen sind Blu-ray-Disc-Player, HD-Camcorder, Spielkonsolen (Playstation 3/Xbox360) oder Fernsehsender, die ihre Programme in HDTV-Qualität ausstrahlen.
Für den Empfang von Fernsehsendern in HD-Auflösung werden allerdings kostenpflichtige Fernsehabonnemente und Empfangsgeräte (sog. Set-Top-Box) benötigt. Die Kabelanbieter (Cablecom: Digital-TV) oder Telecomanbieter (Swisscom: Swisscom TV) stellen die Set-Top-Boxen gegen eine Mietgebühr oder als Bestandteil des Abonnements zur Verfügung. Eine freie Wahl der Set-Top-Box ist bei Cablecom und Swisscom aber nicht möglich. Auf den Onlineportalen der Anbieter kann online überprüft werden, ob der eigene Haushalt technisch für den Empfang von HD-Fernsehsendern geeignet ist:
Onlineüberprüfung Swisscom
Onlineüberprüfung Cablecom Nach oben
Bildschirmgrösse und Sitzabstand
Die Bildschirmgrösse (Diagonale) wird bei Fernsehgeräten in Zoll angegeben (1 Zoll = 2.54 cm). Der ideale Sitzabstand entspricht in etwa dem 2,5-fachen der Bildschirmdiagonale. Je besser die Signalqualität (bsp. HDTV), desto kleiner kann der Sitzabstand zum Gerät sein. Bei einem 32-Zoll-Gerät sind das rund 2 Meter, bei einem 42-Zoll-Gerät knapp 3 Meter Sitzabstand.
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LCD oder Plasma?
Beide Technologien – LCD und Plasma – haben Vor- und Nachteile. Für LCD sprechen die längere Lebensdauer, die gute Helligkeit, die geringe Gerätetiefe, der niedrigere Stromverbrauch und das ausbleibende Einbrennen von Senderlogos und lang anhaltenden Standbildern. Der LCD-Fernseher ist beim Betrachten von Fotos, für den Anschluss einer Spielkonsole oder bei Verwendung als PC-Bildschirm die bessere Wahl. Dank besserer Schwarzwiedergabe und Farbdarstellung, kontrastreicherer Bilder und schnellerer Reaktionszeiten eignet sich hingegen der Plasma-Fernseher eher für Fernseh- oder Spielfilme. Waren Plasmageräte früher noch günstiger als LCD-Fernseher, so gibt es heute keine nennenswerten Preisunterschiede mehr.
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Reaktionszeit bei LCD-TVs
Die Reaktionszeit ist das Mass für die Geschwindigkeit, die ein Bildpunkt (Pixel) braucht, um an- und abgeschaltet zu werden. Bei LCD-Fernsehgeräten mit langer Reaktionszeit tritt bei schnellen Bewegungen (z.B. bei Sportsendungen oder Videospielen) ein sog. Schlieren- oder Nachzieheffekt auf. Ungetrübten Fernsehgenuss erzielen LCD-Bildschirme mit einer Reaktionszeit von mindestens 6 Millisekunden (6ms). Bei Plasmafernsehern liegt die Reaktionszeit nahe bei null.
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100Hz bei Flachbildschirmen
Flachbildschirme mit 100Hz-Technologie sind teurer als Geräte ohne diese Bildverbesserung. Die 100Hz-Technologie ist technisch sehr anspruchsvoll, was sich im höheren Preis des Fernsehers niederschlägt. Allerdings sorgt sie bei LCD-Fernsehern für sichtbar natürlichere, klarere und ruckelfreiere Bilder mit mehr Details und ohne Schärfeverlust.
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24p
Auf Blu-ray-Disc sind Spielfilme mit einer Bildfrequenz von 24 Vollbildern pro Sekunde gespeichert. Für eine optimale Wiedergabe von Filmen ab Blu-ray-Disc auf einem Flachbildfernseher sollten sowohl Blu-ray-Disc-Player wie auch HDTV-Flachbildschirm den 24p-Modus unterstützen.
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Kontrast
Der Kontrastwert bei Flachbildschirmen gibt den relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz- und Weissdarstellungen wieder. Fernsehgeräte mit einer hohen Kontrastrate stellen schwarze Szenen in einem glaubwürdigen Schwarz und mit detaillierten, subtilen Schatteninformationen dar, während die Bilder auf Flachbildschirmen mit niedrigen Kontrastwerten grau und flau erscheinen. Gute Fernsehgeräte liefern Kontrastwerte von über 10‘000:1.
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Helligkeit
Bei Fernsehern wird die Helligkeitsangabe in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) angegeben. Der Mindestwert für eine als angenehm empfundene Helligkeit liegt bei rund 200 cd/m². Die meisten Flachbildschirme verfügen über etwa 400 bis 500 cd/m2. Je höher der Wert, desto heller kann das Bild dargestellt werden. Fernseher mit Lichtsensor steuern die Helligkeit des Bildes zudem je nach Umgebungslicht automatisch.
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Blickwinkel
Der Blick- oder Betrachtungswinkel bei LCD- und Plasma-Fernsehern gibt an, aus welchem Betrachtungswinkel das Bild noch hell und farbgetreu wiedergegeben werden kann. Der Betrachtungswinkel sollte über 100 Grad liegen. Ein Winkel von 170 Grad bei LCD-Fernsehern gilt als sehr gut. Bei Plasmafernsehern ist das Blickwinkelproblem nicht gegeben.
Zusatzausstattungen bei Flachbildschirmen
Teurere Bildschirme bieten meistens besseren Komfort und mehr Ausstattung als preisgünstigere Modelle. Bessere Leistungen sind vor allem bei folgenden Features/Ausstattungsmerkmalen zu erwarten:
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HDMI-Anschluss
Dieser digitale Anschluss bei Flachbildschirmen ermöglicht die beste Bild- und Tonqualität. Neuere Unterhaltungselektronikprodukte sind ebenfalls damit ausgestattet (DVD- oder Blu-ray-Disc-Player, Spielkonsolen, Digitalkamera, Camcorder, Set-Top-Boxen oder PCs). Flachbildschirme verfügen in der Regel über mindestens zwei HDMI-Anschlüsse. Ideal sind drei oder mehr Anschlüsse.
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Kartenleser, USB-Anschluss
Einige Flachbildfernseher ermöglichen das Betrachten von Fotos am Fernseher dank eingebautem Fotokartenslot oder USB-Anschluss. Über den USB-Anschluss kann oft auch neue Betriebssoftware auf den Fernseher geladen werden.
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Netzwerkanschluss
Fernsehgeräte mit Netzwerkanschluss ermöglichen die Wiedergabe von Medien wie Bildern, Musikdateien und Videodateien, die auf PCs oder Heimnetzwerken gespeichert sind.
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PC-Anschluss (VGA)
Fernsehgeräte mit VGA-Anschluss ermöglichen den Anschluss eines PCs mittels VGA-Kabel. Diashows, Präsentationen, Filme etc. können so am Flachbildschirm dargestellt werden. Falls der PC über einen HDMI-Anschluss verfügt, ist dieser aber aufgrund der besseren Qualität vorzuziehen.
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Eingebauter DVB-T-Tuner
Ein eingebauter DVB-T-Tuner erlaubt den terrestrischen, digitalen Empfang der SRG-Programme über eine gewöhnliche Hausantenne. Das ist aber erst dann sinnvoll, wenn kein Kabel- oder Satellitenanschluss vorhanden ist. Die Anzahl der über DVB-T übermittelten Sender ist in der Schweiz relativ gering (je nach Sprachregion 4 oder 5 Sender).
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Ambilight
Durch eine sich dynamisch anpassende LED-Hintergrundbeleuchtung im Fernsehgerät, wird das Seherlebnis intensiver wahrgenommen. Die Technik schont die Augen, da sich der Farbton der Beleuchtung an dem aktuellen Bildinhalt anpasst. Ambilight ist eine von Philips entwickelte Technik, die nur in Philips Fernsehgeräten integriert ist.
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